Christian Calderone

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Gehrde hofft auf Ampel oder Kreisel an der B 214

Gehrde I Bersenbrücker Kreisblatt vom 03. Mai 2018

Die Unfallgefahr an der Kreuzung der B 214 mit der Badberger Straße in Gehrde könnte schon bald dazu führen, dass dort eine Ampel oder ein Kreisverkehr gebaut wird. Am besten schon vor dem nächsten Unfall, wünscht sich der Gemeinderat.

Immer wieder kracht es an der breit ausgebauten Kreuzung, über die Gehrdes wichtigste innerörtliche Straße weiterläuft in Richtung Badbergen. Den Zahlen nach stünde die Kreuzung „kurz vor einem Unfallschwerpunkt“, erläutert Bürgermeister Günther Voskamp (Die Grünen). Das klingt nicht unbedingt gut, bedeutet aber, dass die Verkehrsbehörden verpflichtet wären, etwas zur Entschärfung zu tun.

Das Straßenbauamt müsste eine Ampel oder einen Kreisverkehr bauen lassen. Aus Kostengründen eher wohl eine Ampel, vermutet Voskamp.

Das käme der Gemeinde entgegen. Gehrde will die Kreuzung schon lange entschärft sehen, kann sich bei seiner prekären Haushaltslage aber nicht leisten, dort auf eigene Kosten etwas machen zu lassen.

Am liebsten wäre es Voskamp, wenn das Straßenbauamt schon vor dem nächsten Unfall etwas unternehmen würde. Deshalb wird weiter für das Anliegen geworben, unter anderen bei CDU-Landtagsabgeordneten Christian Calderone, den CDU-Vormann Axel Meyer zu Drehle für ein Gespräch gewinnen konnte. Auch Gespräche mit den Verkehrsbehörden soll es weiter geben.

An der Kreuzung B214/Roggenkamp, der Verbindung zwischen Ort und Gewerbegebiet, müsste aus Voskamps Sicht zumindest eine Fußgängerampel her. Sollte das Straßenbauamt das ablehnen, könnte die Gemeinde sich kostengünstig mit einem eigenen Auftrag an den Bau an der Hauptkreuzung anschließen.

Darüber herrscht weitgehend Konsens im Gemeinderat, der in seiner jüngsten Sitzung auch einstimmig einen Antrag für einen provisorischen Fußgängerüberweg über die Lange Straße vor dem Kindergarten stimmte. Der zuständige Landkreis Osnabrück solle Schwellen auf die Straße montieren, die den Durchgangsverkehr abbremsen würden. Während die Grundschule renoviert wird, ist der Kindergarten nämlich nicht über die Baustelle auf den Kirchplatz zugängig.

Die Gemeinde legte einen geschotterten Parkplatz an der Langen Straße gegenüber dem Kindergarten an. Eltern, die hier parken und ihr Kind über die Straße in den Kindergarten bringen, zeigen sich besorgt über den lebhaften und schnellen Verkehr auf der innerörtlichen Durchgangsstraße. Auch Kindergartenleiterin Hildegard Lünne hatte auf die aus ihrer Sicht gefährliche Situation hingewiesen.