Christian Calderone

Für Sie in den Landtag!


Geschichte der Stadt Quakenbrück zum Nachlesen

Quakenbrück I Pressemitteilung der CDU-Stadtratsfraktion vom 05. März 2018

Nicht zum ersten Mal besuchte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Quakenbrück das Osnabrücker Staatsarchiv. Denn in der Einrichtung, die heute korrekt „Niedersächsisches Landesarchiv – Standort Osnabrück“ heißt, lagern auch die Akten des Stadtarchives Quakenbrück. Und die Stadt Quakenbrück investiert seit zehn Jahren in die Sanierung des städtischen Archives.

Besuch der Quakenbrücker CDU-Ratsfraktion im Staatsarchiv Osnabrück: Christian Calderone, Marion Haidukiewitz, Heinrich Bley und Ludger Greten (von rechts) besuchten unter fachkundiger Führung von Anna Philine Schöpper (4. von rechts) und Dr. Birgit Kehne (5. von rechts) den Standort Osnabrück des Niedersächsischen Landesarchives.

Besuch der Quakenbrücker CDU-Ratsfraktion im Staatsarchiv Osnabrück: Christian Calderone, Marion Haidukiewitz, Heinrich Bley und Ludger Greten (von rechts) besuchten unter fachkundiger Führung von Anna Philine Schöpper (4. von rechts) und Dr. Birgit Kehne (5. von rechts) den Standort Osnabrück des Niedersächsischen Landesarchives.

Denn während des Zweiten Weltkrieges verursachte ein Wasserschaden nachfolgenden Schimmelbefall an den seinerzeitigen Beständen. Dieser Schaden war dann wohl auch ein Anlass der Stadtväter, das Archiv nach Ende des Krieges in Quakenbrück aus- und im Staatsarchiv Osnabrück professionell einzulagern. Heute umfasst das Stadtarchiv dort rund 100 Aktenmeter. 

Mittlerweile mehr als 70 Jahre zurück liegend, sind Teile des Stadtarchives auch heute nicht zugänglich, weil infolge des Schimmelbefalls Akten in Folie luftdicht verpackt sind. Dies betrifft insbesondere Akten aus den 1830er und 1840er Jahren.

„Die Stadt Quakenbrück geht in den letzten Jahren vorbildlich mir ihrem Archiv um“, lobt die Leiterin des Osnabrücker Staatsarchives, Dr. Birgit Kehne, die Sanierungsbemühungen der Kommune. Damit konnten bislang 2.500 Akteneinheiten gereinigt werden, 1.500 Einheiten stehen noch aus. Rund 50.000 Euro werden noch benötigt, um den restlichen Schimmelbefall zu entfernen und so das Archiv wieder vollumfänglich zugänglich zu machen. „Zur Erhaltung dieses wichtigen Stückes Stadtgeschichte plädieren wir seitens der CDU-Fraktion dafür, diese 50.000 Euro in den Haushaltsjahren 2019 und 2020 zur Verfügung zu stellen“, erklärt Calderone die Vorstellungen der CDU-Stadtratsfraktion. Einen entsprechenden Antrag werden wir zu den Haushaltsberatungen 2019 auf den Weg bringen. Schließlich sei das Stadtarchiv Kulturgut und historische Überlieferung der Stadt.

Jeder Interessierte kann übrigens über das Archivinformationssystem des Landes Niedersachsen (Arcinsys) online die Archivbestände einsehen, auch die des Stadtarchives. Dort ist eine Onlinerecherche möglich, zusätzlich können Archivalien bestellt werden. Interessanter Anlaufpunkt ist das Archiv an der Schloßstraße in Osnabrück auch für die Hof- und Familienforschung, außerdem findet sich auf der Internetseite unter www.nla.niedersachsen.de/startseite/standorte/standort_osnabrueck ein Leitfaden für Familienforscher sowie Hinweise zur Nutzung von Standesamtsregistern.