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Moratorium für Höchstspannungsleitung wünschenswert

Neuenkirchen I Pressemitteilung vom 06. August 2017

Dr. Vitus Buntenkötter ist seit November 2016 neuer Bürgermeister in der Gemeinde Neuenkirchen. Grund für den Landtagsabgeordneten Christian Calderone, dem neuen Ratsvorsitzenden einen Besuch abzustatten, um sich über aktuelle Entwicklungen und Pläne in der Gemeinde Neuenkirchen auszutauschen.

„Heißes Thema“ ist in Neuenkirchen derzeit unter anderem die in Planung befindliche Höchstspannungsleitung von Conneforde über Cloppenburg nach Merzen mit einer Umspann- und Schaltanlage am Ende dieser Trasse. Diese Vorhaben sind nicht unumstritten. Calderone und Buntenkötter waren sich einig, dass hier die Forderung nach einem Moratorium auch politisch unterstützt werden müsse, um die Integration neuer Technologien in das Projekt zu prüfen. Außerdem bekräftigen beide Politiker die Forderung, dass die Standortfindung für die Umspann- und Schaltanlage in das Planungsverfahren für das Gesamtprojekt eingebunden werden müsse. Diese Forderung sei in einem durch Calderone vermittelten Termin auch gegenüber dem zuständigen Landesminister Christian Meyer im Beisein der Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nikolay unterstrichen worden.

Positives konnte Buntenkötter zu dem neuen Baugebiet in Neuenkirchen vermelden: Von den 56 ausgewiesen Bauplätzen sind nach drei Monaten nur noch 14 Grundstücke frei.

Wie in vielen anderen großflächigen Ortschaften zum Teil mit Streusiedlungen ist auch für die Gemeinde Neuenkirchen der Breitbandausbau gerade im Außenbereich eine Herausforderung. „Hier besteht Handlungsdruck“, gab Buntenkötter Calderone mit auf den Weg. Das sieht auch der örtliche Landtagsabgeordnete so: „Wir müssen den Ausbau gerade in den ländlichen Bereichen forcieren, dieser bleibt sonst im wahrsten Sinne des Wortes auf der Strecke“, so Calderone. Aus diesem Grund müsse das Land eigene Mittel für den Breitbandausbau zur Verfügung stellen, um die Kommunen bei dieser nicht originär kommunalen Aufgabe zu unterstützen. Aktuell stelle das Land „keinen Cent“ für den niedersächsischen Breitbandausbau bereit, sondern leite lediglich Bundesgelder weiter.