Christian Calderone

Für Sie im Landtag!


Calderone: 100 Millionen Euro für unsere Sportstätten

Quakenbrück/Hannover I Pressemitteilung vom 04. März 2019

„Noch in diesem Halbjahr bringen wir das Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen auf dem Weg.“ Wie der Landtagsabgeordnete Christian Calderone (CDU) in einer Presseerklärung mitteilte, sollen damit kommunale und Vereinssportstätten unterstützt werden.

Davon profitierten auch die Kommunen und Vereine im Wahlkreis Bersenbrück, so Calderone. „Ich freue mich darauf, dass wir mit diesen Mitteln Vereins- und kommunale Sportstätten auch bei uns vor Ort sanieren können.“

Mittel für Projekte könnten ab sofort beantragt werden. Insgesamt stünden dafür 100 Millionen Euro aus der sogenannten VW-Milliarde, also dem Bußgeld des VW-Konzerns zu Gunsten der Landeskasse, zur Verfügung. „80 Millionen Euro kommen kommunalen Sportstätten und 20 Millionen Euro vereinseigenen Sportstätten zugute.“

Damit würde ein Beitrag dazu geleistet, die bestehende Sportinfrastruktur zu erhalten und den vorhandenen Sanierungsstau zu reduzieren. Das Sportstättensanierungsprogramm hat eine Laufzeit von Beginn 2019 bis Ende 2022.

„Es soll kein ,Windhund-Prinzip‘ geben“, betont Calderone. „Stattdessen sind vier Antragsstichtage während der Laufzeit des Programms vorgesehen, der erste bereits am 31. Mai 2019, damit jede Kommune die Chance hat, von dem Programm zu profitieren.“

Gefördert werden sollen kommunale Sporthallen, Hallenschwimmbäder und Sportfreianlagen, darunter auch Fußballplätze und Leichtathletikanlagen sowie darüber hinaus Sportleistungszentren und Vereinssportstätten.

CDU strebt ergänzende Stellungnahme zu FFH-Verordnung an

Nortrup I Pressemitteilung der CDU-Nortrup vom 04.03.2019

Momentan wird in den Artlandgemeinden intensiv über die Auswirkungen des geplanten Landschaftsschutzgebietes „Bäche im Artland“ diskutiert und in den Gremien der Samtgemeinde  an der endgültigen Fassung einer Stellungnahme zum Entwurf des Landkreises Osnabrück über die Verordnung zur Einrichtung des Landschaftsschutzgebietes gearbeitet. Die Stellungnahme soll in der Sitzungsrunde im März verabschiedet und an den Landkreis weitergeleitet werden.

Die Deklarierung des östlichen Arms des Eggermühlenbachs zu einem FFH-Gewässer würde die Erweiterung eine Industriebetriebes in Nortrup deutlich erschweren. Die CDU fordert deshalb Berücksichtigung beim Landschaftsschutzgebiet „Bäche im Artland“

Die Deklarierung des östlichen Arms des Eggermühlenbachs zu einem FFH-Gewässer würde die Erweiterung eine Industriebetriebes in Nortrup deutlich erschweren. Die CDU fordert deshalb Berücksichtigung beim Landschaftsschutzgebiet „Bäche im Artland“

Auf Initiative von Reiner Hülefeld, Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat, trafen sich nun Gemeinderats-, Samtgemeinderats- und Vorstandsmitglieder der CDU zu einem Ortstermin, um die Situation im Bereich des örtlichen Arms des Eggermühlenbachs zu diskutieren. Hülefeld erläuterte, dass dieser Arm des Eggermühlenbaches in der Gemeinde Nortrup ein Gebiet durchquert, das als Erweiterungsfläche für einen Industriebetrieb vorgesehen ist. „Die Gemeinde Nortrup hat im Vertrauen darauf, dass es sich bei dem östlichen Arm des Eggermühlenbachs nicht um ein FFH-Gewässer handelt, den Erwerb des Gebietes sowie die notwendigen Planungen vorangetrieben“, so Hülefeld. 

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Talente gesucht

Wallenhorst I Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Osnabrück-Land vom 01. März 2019

Politik aktiv gestalten – aber wie? Die CDU im Landkreis Osnabrück gibt hierauf gemeinsam mit der Niedersachsen-CDU eine Antwort und startet mit der Talentschmiede ihr eigenes Konzept der Förderung politisch interessierter junger Menschen.

Ab sofort können sich dabei junge Politikinteressierte und zudem gesellschaftlich engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger für das 18-monatige Nachwuchsförderprogramm der CDU bewerben. Diese erhalten so die Chance, im Rahmen des Mentoring-Programms tiefe Einblicke in die Politik zu nehmen.

Das Programm ist so angelegt, dass es, mit dem notwendigen persönlichen Engagement, neben dem Studium, der Ausbildung, dem Beruf oder der Familienarbeit absolviert werden kann. Die Talentschmiede gliedert sich in drei Teilen, bei denen ein Mentoring-Programm, Praktika in Partei, Betrieb oder Verband aber auch Praxisseminare zu bewältigen sind. 

Wer über eine abgeschlossene Schulausbildung verfügt, höchstens 35 Jahre alt ist, sich gesellschaftlich engagiert und dort etwas voranbringen möchte und gleichzeitig bereit ist, sich aktiv in CDU, JU oder einer anderen Vereinigung der CDU einzubringen darf sich gerne für die Talentschmiede bei der CDU-Osnabrück-Land, Herrn Kreisvorsitzender Christian Calderone MdL ( pers. ), Niedersachsenstraße 16, 49134 Wallenhorst bewerben.

Informationen zum Talentförderprogramm erhalten Sie vorab auch unter 05407/8575910 oder aber gerne auch per Mail unter info@cdu-lkos.de . Alle Bewerbungen werden vertraulich behandelt. 

Was sind die Stärken des Gymnasiums Bersenbrück?

Bersenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 28. Februar 2019

Was sind die Stärken des Gymnasiums Bersenbrück? Drei davon ließ sich Björn Thümler (CDU), Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, bei einem Kurzbesuch zeigen.

Stoppt das Auto oder nicht? Ein Schüler erklärt Minister Björn Thümler (2. von rechts), wie man ein Fahrzeug mit Hilfe einer App auf autonomes Fahren trimmt.

Stoppt das Auto oder nicht? Ein Schüler erklärt Minister Björn Thümler (2. von rechts), wie man ein Fahrzeug mit Hilfe einer App auf autonomes Fahren trimmt.

Die Bigband der Schule war eigens für ihn zu einer Probe im Musikraum zusammengekommen und begrüßte Thümler mit einem flotten Medley mit beliebten Melodien von Udo Jürgens. Schmusepop kann die Truppe auch, Lisa Marie Hummert und Jan Fye-Sudendorf verleihen ihm mit sanften Stimmen den Schmelz. 

Zur Feier ihres 50-jährigen Bestehens plant die Schule im November eine Aufführung der „Carmina Burana“ unter Beteiligung ehemaliger Schüler, die es ins Musikstudium und in den Musikerberuf gezogen hat.

Schulleiter Falk Kuntze brachte seine Gäste, denen sich auch CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone und Bersenbrücks Bürgermeister Christian Klütsch angeschlossen hatten, danach in die ehemalige Hausmeisterwohnung. Eine Zeitreise, die Gruppe fand sich unversehens im London Jack the Rippers wieder.

Die Schule nutzt die Räume als „Escape Room“, erläutert die Lehrerin Anne Klaus, als eine Art Bühne für kleine Inszenierungen, in denen sich Schüler ein Thema mit ihren Sinnen erfahren, ihm sich praktisch nähern, indem sie kleine Aufgaben lösen. Das stärkt auch den Teamgeist. Schüler eines Seminarfachs hatten mit Möbeln und kleinen Basteleien die Räume auf das London des 19. Jahrhunderts getrimmt, in dem jüngere Schuler Atmosphäre schnuppern durften.

Die Bigband.

Die Bigband.

Weiter ging es in den naturwissenschaftlichen Trakt, wo die Teilnehmer an den Wettbewerb Jugend forscht und Schüler experimentieren ihre Arbeit zeigten. Da ging es um Handcremes Fließgeschwindigkeiten von Wasser in unterschiedlichen Böden, oder den optimalen Akku. Prunkstück ist eine Schleuse, durch die Lackierer ihren Arbeitsplatz erreichen, ohne Staub auf der Kleidung, der den Lack ruinieren könnte. Laurens Tomoor und Bennet Burlage haben sie geschaffen, mit Unterstützung der Tischlerwerkstatt der Berufsbildenden Schule nebenan und Bersenbrücker Firmen. Es handelt sich um das erste Bersenbrücker Schülerprojekt, das zur Serienreife gebracht werden soll.

In einem anderen Projekt nutzen Schüler eine App, um ein kleines Elektrofahrzeug auf autonomes Fahren zu programmieren. Die Schule, warf Falk Kuntze ein, könne solche Experimente machen, weil der Landkreis Osnabrück als ihr Träger für 150 000 Euro für Messgerät und Bauteile beschaffe, die mit Tabletcomputern und Handys per Blue Tooth zu steuern sind.

Zum Abschied gab es für Thümler (Mitte) eine umweltfreundliche Tragetasche mit Gymnasium-Emblem von Falk Kuntze und Christian Calderone.

Zum Abschied gab es für Thümler (Mitte) eine umweltfreundliche Tragetasche mit Gymnasium-Emblem von Falk Kuntze und Christian Calderone.

Doch reicht Technikausstattung zur Digitalisierung einer Schule? „In der Digitalisierung finde ich wichtig: wo bleibt die Didaktik?, erklärt Stefan Schmit, der mit Kerstin Recker-Kopka die Versuche betreut. Didaktik, das Wissen um Lehren und Lernen. „Das Wichtigste an der Schule sind die Lehrer,“ stimmt Kuntze zu. „Und nicht der Schulleiter,“ merkt er ironisch an.

Im Gespräch erläutern Schmit und Angelika Stolle dem Minister, dass die Schule auf zwei Ebenen mit Universitäten zusammenarbeitet. Einerseits, klar, geht es darum, begabte Schüler zu fördern und ihnen die Türen zu öffnen.

Es gibt aber auch einen intensiven Austausch mit Didaktikern, um deren Erkenntnisse für die Schule nutzbar zu machen, und ihnen zugleich ein Fenster zur Praxis zu bieten. Eine „Win-win-Situation“ hieß es in der Runde, von der auch der Lehrernachwuchs profitiere.

Thümler stimmt zu. Eigentlich, sagt er, bräuchte es ein eigenes Institut für den Wissenstransfer zur Digitalisierung zwischen Unis und Schulen.

Quakenbrücker Rat muss über „Ginsterpark“ entscheiden

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 28. Februar 2019

Erneut hat der Bauausschuss der Stadt Quakenbrück eine Entscheidung über das Bauvorhaben „Ginsterpark“ vertagt. Einen von der Grünen-Fraktion entwickelten Kompromissvorschlag für eine Bebauung lehnte einzig die SPD kategorisch ab. Am 18. März entscheidet der Stadtrat.

Der Bau von 16 Wohnungen in vier zweigeschossigen Gebäuden auf einer rund 5600 Quadratmeter großen Fläche im Stadtteil Hengelage sorgt weiter für Diskussionen. Der von der Kreissparkasse Bersenbrück als Eigentümerin der Fläche und Investorin des Vorhabens vorgelegte Entwurf für eine Bebauung stößt bei den Grünen im Stadtrat wie auch bei zahlreichen Anwohnern der Rosenstraße, Nelkenstraße und der Straße An der Eckwisch auf Ablehnung.  

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„Partnerschaft zwischen Verbrauchern und Landwirten stärken“

Merzen I Pressemitteilung des CDU-Kreisverbandes Osnabrück-Land vom 27. Februar 2019

Einen flammenden Appell an alle Verbraucher und Landwirte der Region richtete Niedersachsens Agrar- und Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast an die rund hundert anwesenden Gäste im Gasthaus Dückinghaus in Merzen.

Ministerin Barbara Otte-Kinast (2. von links) auf Einladung des CDU-Kreisverbandes Osnabrück-Land in Merzen. Hier mit Merzens Bürgermeister Gregor Schröder, mit Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und dem CDU-Kreisvorsitzenden Christian Calderone, MdL (von links)

Ministerin Barbara Otte-Kinast (2. von links) auf Einladung des CDU-Kreisverbandes Osnabrück-Land in Merzen. Hier mit Merzens Bürgermeister Gregor Schröder, mit Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und dem CDU-Kreisvorsitzenden Christian Calderone, MdL (von links)

Otte-Kinast, selbst praktizierende Landwirtin und ehemalige Vorsitzende des Landfrauenverbandes Niedersachsen hob die besondere Bedeutung einer praktizierten Partnerschaft zwischen Landwirten und Verbrauchern hervor. 

Aktuell würden Landwirte und Verbraucher zu oft gegeneinander ausgespielen. Dieses sei aber der falsche Denkansatz. Kein Landwirt habe kein Interesse daran, minderwertige Nahrungsmittel zu erzeugen. Ebensowenig ginge es Verbrauchern darum, möglichst zum Nulltarif hochwertige Produkte zu erhalten. Es müsse aber deutlich werden, dass artgerechte und auch ethisch vertretbare Lebensverhältnisse der Tiere ihren Preis hätten. In diesem Zusammenhang warb Otte-Kinast für eine neue Partnerschaft zwischen Verbrauchern und Landwirten, bei der es darum ginge, sich gegenseitig zu vertrauen.

Seitens des Niedersächsischen Agrarministeriums sei hier schon vieles auf den Weg gebracht worden, so Barbara Otte-Kinast. So dürfe es solche Bilder, wie sie zuletzt aus einigen Schlachthöfen Niedersachsens zu sehen waren, nie wieder geben. Hier stehe man auch in einer Verantwortung dem Tier gegenüber. Auch wenn Niedersachsen mit einem Produktionswert von 11,9 Milliarden Euro das Agrarland Nr. 1 in Deutschland sei, übernehme man mit der Produktion und Erzeugung von Nahrungsmitteln auch eine Verantwortung. Dies sähen auch die fast 40.000 landwirtschaftlichen Betriebe und damit zusammenhängende Produktions- und Zulieferermärkte so, in denen rund eine halbe Million Menschen in Lohn und Brot stünden.

Weiterhin gehöre die Entwicklung der ländlichen Räume als ein wichtiges Ziel zur niedersächsischen Agrarpolitik. Der ländliche Raum stelle mit seinen vielseitigen Aufgabenstellungen und regionalen Eigenheiten hohe Ansprüche an alle, die sich mit der nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Räume befassten. Um dieses zu unterstützen, stelle das Land Niedersachsen diverse Programme, Fördermöglichkeiten und Planungsinstrumente zur Verfügung.

In der anschließenden Diskussion wurden thematisch sowohl die Lebensmittelsicherheit, Wald- und Flurverordnungen, aber auch die Ausweisung von FFH-Gebieten und die Energiewirtschaft behandelt.

„Eine gelungene Veranstaltung“, befand dann auch der CDU-Kreisvorsitzende Christian Calderone, der nicht nur agrarpolitisch viele Anregungen mit nach Hannover nehmen konnte. Die CDU wird ihre Veranstaltungsreihe „Frag´den Minister“ in den nächsten Monaten weiter fortsetzen.

Wie die Stadt Quakenbrück lebens- und liebenswerter werden soll

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt am 24. Februar 2019

Die Hase schlängelt sich mit mehreren Armen durch Quakenbrück. Doch der Fluss ist für Einwohner und Touristen im Innenstadtbereich nur an wenigen Stellen wirklich erlebbar. Das soll sich ändern, schlagen die Experten des Sanierungsträgers Baubecon vor, der die Stadt beim Aufnahmeantrag in das Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ unterstützt.

Bei einer Bürgerinformationsveranstaltung stellten Anja Bach und Bernd Caffier von der Baubecon die Ziele des neuen Städtebauförderprogramms vor und erläuterten, mit welchen Schwerpunkten sich die Stadt Quakenbrück am besten um eine Aufnahme in das Programm bewerben solle.

Das Förderprogramm: Ziel des in 2017 aufgelegten Programms sei es, so Caffier, eine ökologisch nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern. Durch die Schaffung neuer Grünflächen oder die Aufwertung bestehender Anlagen könne beispielsweise die Lebens- und Wohnqualität verbessert werden. Zudem solle das Stadtklima verbessert, die biologische Vielfalt erhalten und die Naturerfahrung gefördert werden. 

In den Fördertopf zahlen Bund, Land und Kommune jeweils ein Drittel ein. „Bei einer Zweidrittel-Förderung lohnt es sich schon, sich zu bewerben“, sagte Caffier. Frank Wuller, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, verdeutlichte das an ein paar Zahlen: Wenn die Stadt im Förderzeitraum von zehn Jahren jährlich 75.000 Euro einzahlt, könnten Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2,25 Millionen Euro umgesetzt werden.

Das Untersuchungsgebiet: Die Städteplaner haben in den vergangenen Monaten Quakenbrücks Stärken und Schwächen genau analysiert. Als Untersuchungsgebiet hatten sie sich den Innenstadtbereich rund um die historische Altstadt mit den Haseläufen und zahlreichen Grünflächen ausgesucht. Wie Stadtdirektor Claus Peter Poppe erklärte, dürfe sich das neue Fördergebiet nicht mit den bestehenden Fördergebieten „Stadtumbau West“ und „Soziale Stadt“ überschneiden.   

Das Konzept: Anja Bach stellte den Entwurf für ein integriertes städtebaulichen Entwicklungskonzept (Isek) vor, das die Stadt mit ihrem Förderantrag abgeben muss. Unter der Überschrift „Grünes Band – die Hase erleben“ soll der Fluss an verschiedenen Stellen in der Innenstadt wieder sicht- und erlebbar gemacht werden. „Es gibt großes Potenzial entlang der Deichhase und der Kleinen Hase“, erklärte Anja Bach. Wie das Wegeleitsystem mit den Fröschen könne auch die Hase eine eigene Formsprache erhalten, schlug sie vor. Informationstafeln sollten auf Sehenswürdigkeiten, Grünflächen und Plätze hinweisen und Wissenswertes über die Entstehung der Hase vermitteln. Außerdem wären neue Wassersportaktivitäten auf dem Fluss denkbar.  

Als einen weiteren Bereich mit großen Möglichkeiten haben die Experten die Hase-Insel Lannemanns Hagen ausgemacht. „Quakenbrücks grüne Lunge“, wie sie von Einheimischen gerne genannt wird, soll erschlossen werden und als öffentliche Grünfläche genutzt werden. Große Teile der geschätzt 40.000 Quadratmeter großen Insel sind im Besitz der Stadt.  

In dem Bereich zwischen dem Stadtpark und Lannemanns Hagen sollen kleinere Grünflächen als sogenannte Pocket Spots als Bindeglied fungieren. Zudem sollten Fuß- und Radwege entlang der Hase sowie die Barrierefreiheit verbessert werden.

Die Reaktionen: Die wenigen Zuhörer quittierten die Vorschläge der Städteplaner mit großen Beifall. Bürgermeister Matthias Brüggemann war begeistert, weil das Konzept genau zu den Projekten passe, die die Stadt schon angeschoben habe. Neben der Entwicklung Quakenbrücks zur Radstadt, der städtebaulichen Richtlinie und dem Verkehrsentwicklungsplan sei dieses Konzept nicht nur das Tüpfelchen auf dem i, „sondern ein dicker Punkt“, so Brüggemann. Das zeige, dass die Stadt mit den anderen Vorhaben genau richtig liege.

Auch Stadtratsmitglied Christian Calderone zeigte sich „überwältigt“. „Sie haben die richtigen Flächen ausgesucht und die richtigen Aspekte ausgewählt“, lobte er. Gerade die ungenutzte Fläche Lannemanns Hagen sei ein Pfund, mit dem die Stadt wuchern könne: „Der Central Park von Quakenbrück.“

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Lübbersmann kritisiert Verschuldung der Samtgemeinde Bersenbrück

Gehrde I Bersenbrücker Kreisblatt vom 24. Februar 2019

Im Kohlessen des CDU-Samtgemeindeverbandes Bersenbrück in Gehrde stellte der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) die Politik der SPD-geführten großen Koalition in Hannover vor. Der Osnabrücker Landrat Michael Lübbersmann zeigte sich besorgt über die Verschuldung der Samtgemeinde Bersenbrück.

Beim Grünkohlesses des CDU-Samtgemeindeverbandes Bersenbrück waren Bundes-, Landes- und Kreispolitiker zu Gast . Von links: Axel Meyer zu Drehle, Christian Klütsch, Christian Calderone, Minister Reinhold Hilbers, Maren von der Heide, Markus Frerker, Michael Lübbersmann, Gerd Steinkamp und Andre Berghegger.

Beim Grünkohlesses des CDU-Samtgemeindeverbandes Bersenbrück waren Bundes-, Landes- und Kreispolitiker zu Gast . Von links: Axel Meyer zu Drehle, Christian Klütsch, Christian Calderone, Minister Reinhold Hilbers, Maren von der Heide, Markus Frerker, Michael Lübbersmann, Gerd Steinkamp und Andre Berghegger.

Hilbers begrüßte Verbandsvorsitzender Axel Meyer zu Drehle laut einer CDU-Pressemitteilung zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten André Berghegger, dem Landtagsabgeodneten Christian Calderone und dem Osnabrücker Landrat Michael Lübbersmann als Ehrengäste des Abends.

Hilbers erklärte, die Menschen seien insgesamt politischer geworden. Es gelte, den Zusammenhalt der Menschen im Lande im Auge zu haben, Politik müsse „am Mittelstreifen entlang“ gefahren werden. 

CDU-Politik sei immer gewesen, mit den Finanzmitteln auszukommen, die zur Verfügung stünden.  Die Leistungsträger in der Gesellschaft müssten gestärkt werden über eine Steuerreform.

Niedersachsen setze seine Schuldentilgung  fort. Das sei Vorsorge für die junge Generation, die CDU fahre hier einen klaren Kurs. Das Land investiere in  Straßenbau, die Modernisierung von Krankenhäusern und vor allem  in die Digitalisierung als Schlüsselaufgabe. Der  ländliche Raum prosperiere und  müsse näher an die Zentren gerückt werden,  auch durch  Ausbau des Schienen-Nahverkehrs. 

Die Nord/LB werde neu strukturiert, das sei wichtig für die Sparkassen im Land, die mit dem Steuerzahler  zusammen für  Millionenschulden aufkommen müssen, die das Bankhaus mit faulen Schiffskrediten aufgehäuft hat. 

Grundsätzlich gelte für die CDU-Finanzpolitik, in guten Zeitenin die Zukunft zu investieren. Digitalisierung und Breitbandausbau stünden im Mittelpunkt,das gelte auch für die hiesige Region.

Der CDU-Landtagsabgordnete Christian Calderone stellte fest, die große Koalition in Hannover arbeite erfolgreich, sachbezogen und ohne die sonst üblichen Querelen. Die CDU mit ihren Ministern und Abgeordneten habe sich gut positioniert, was sich  in Meinungsumfragen zeige. Die Kündigung des Vertrages mit der Islam-Organisation Ditib werde zur Beruhigung in diesem Bereich beitragen. Als Landtagsabgeordneter kümmere er sich auch um Belange  der Samtgemeinde Bersenbrück, die freie Schulwahl für Eltern und Kinder, der  Bahnhalt in Alfhausen und nicht zuletzt die Sicherung des Krankenhauses Ankum-Bersenbrück.

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Allianz schlägt neue Wege für das Land ein

Quakenbrück I Oldenburgische Volkszeitung vom 22. Februar 2019

Vier Hochschulen und das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik kooperieren. Das ist das Ziel einer Vereinbarung.

Eigentlich sollte es ein einfacher Besuch sein. So stand es im Terminplan der Landesregierung. Doch als Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) gestern beim Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) in Quakenbrück eintraf, war es mehr als nur eine Visite. Es war der Auftakt für eine wissenschaftliche Allianz, die neue akademische Wege im Land einschlägt.

Denn: auf Wissenschaftsminister Thümler aus Hannover warteten nicht nur DIL-Leiter Dr. Volker Heinz, sondern auch vier Präsident der niedersächsischen Hochschulen. Darunter Professor Dr. Burkhart Schmidt von der Universität Vechta. Auch vor Ort: Uwe Bartels, der Vorsitzende des Agrar und Ernährungsforums Oldenburger Münsterland (AEF), Georg Stuke aus Frieseoythe als Privatmann, der sich über viele Jahre um die Entwicklung der Uni Vechta verdient gemacht hat, der Osnabrücker Landrat Dr. Michael Lübbersmann und der Quakenbrücker Landtagsabgeordnete Christian Calderone (CDU).

Mehr als eine Stunde dauerte das Spitzentreffen – dann zogen sich die vier Hochschulchefs und DIL-Leiter Heinz noch einmal zurück. Der Rest der Gruppe ging auf Kurztour durch das Lebensmitteltechnikinstitut. Vor allem eine Maschine, die mit gepulsten elektrischen Feldern Kartoffeln und Rote Beete schneidefähiger macht, sorgte für Staunen. Dann der große Moment: die Hochschulspitzen hatten sich verständigt. Dr. Gerhard Greif, Präsident der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), befund: „Es ist in der Sache wichtig und gut. Deshalb machen wir das.“ Es folgte die Unterzeichnung einer Absichtserklärung („Letter auf intent“) zwischen den Vertretern des DIL, der Uni Vechta, der TiHo, der Hochschule Osnabrück und der Uni Osnabrück.

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„Theaterwerkstatt Quakenbrück“ erhält Landesförderung

Quakenbrück I Pressemitteilung vom 20. Februar 2019

6.500 Euro aus dem Mitteln des Landesministeriums für Wissenschaft & Kultur erhält die „Theaterwerkstatt Quakenbrück“ über die „Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur“ (LAGS) im ersten Halbjahr 2019.

Wie der örtliche Landtagsabgeordnete Christian Calderone (CDU) mitteilte, sollen aus der „Strukturförderung“ kleine, oftmals ehrenamtlich getragene Vereine unterstützt werden. „Diese übernehmen vielfach die kulturelle Grundversorgung in einer Region, das ist auch bei der Theaterwerkstatt seit vielen Jahrzehnten eindrucksvoll der Fall.“ Da das ehrenamtliche Engagement sich jedoch auch im ländlichen Raum verändere und daher viele Vereine vor großen Herausforderungen stünden, solle diese Veränderungsprozesse mit der Landesförderung begleitet werden. Über die Strukturförderung werden insgesamt rund 158.000 Euro zur Verfügung gestellt, von der 17 Vereine profitieren.

Insgesamt erhalte die LAGS 1,2 Millionen Euro für Strukturförderung, Modernisierung und Sanierung sowie Projektförderung. Im Bereich der Struktur- und Projektförderung können sich Soziokulturelle Einrichtungen für die zweite Antragsrunde im zweiten Halbjahr 2019 bei der Landesarbeitsgemeinschaft Soziokultur in Niedersachsen e.V. mit dem Stichtag 30. April 2019 bewerben. Die Förderung von Investitionen in 2020 kann bis zum 15. Oktober 2019 beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur beantragt werden.