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Für Sie im Landtag!


Einigkeit über Parteigrenzen hinweg

Bad Rothenfelde I Neue Osnabrücker Zeitung vom 22. März 2017

Lokalpolitische Entwicklungen und die Landesgartenschau 2018 standen beim politischen Dämmerschoppen der CDU Bad Rothenfelde im Hotel Drei Birken auf dem Programm. Neben Annette Niermann, Bürgermeisterin von Bad Iburg, waren auch CDU-Franktionsvorsitzender im Kreistag Martin Bäumer (MdL) und CDU-Landkreisvorsitzender Christian Calderone (MdL) zu Gast.

Gast bei der CDU - Bad-Rothenfelde: CDU-Kreisvorsitzender Christian Calderone!

Gast bei der CDU – Bad-Rothenfelde: CDU-Kreisvorsitzender Christian Calderone!

Vorsitzende Thelse Godewerth begrüßte zum ersten Dämmerschoppen des Jahres auch Vertreter der Bad Laerer CDU. Mehr aus Bad Laer Der parteiübergreifende Anspruch dieser für jeden interessierten Bürger offenen Veranstaltung kam an diesem Abend besonders zum Tragen. Der Grund: Der breite Konsens zur Landesgartenschau. „Die Laga ist ein ganz großes Thema und eine riesige Chance für die Region“ so die Bad Rothenfelder CDU-Vorsitzende Godewerth.

Im Anschluss präsentierte Annette Niermann anhand detaillierter Pläne und Skizzen das Gesamtkonzept zur Laga sowie die noch ausstehenden Maßnahmen. Dabei zeichnete sich ein relativ klares Bild des Endzustandes ab. Das Veranstaltungsgelände sei vergleichsweise groß und werde einen sehr offenen Charakter haben, betonte die Bürgermeisterin. Blütenterrassen mit Sitzflächen, Kneippgärten mit essbaren Pflanzen und Heilkräuterbeete würden geschaffen sowie die Neugestaltung und Verbesserung der Wege, vor allem im Waldkurpark. „Die Leute sollen nach ihrem drei oder vierstündigen Besuch begeistert nach Hause fahren. Wenn wir das schaffen, dann kommen sie auch wieder“, prognostizierte Niermann.

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Wanderausstellung zur Ökumene in Badbergen eröffnet

Badbergen I Bersenbrücker Kreisblatt vom 21. März 2017

Im Zeichen der Ökumene steht die Wanderausstellung „Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 1500 bis 1700“, die in der St.-Georg-Kirche in Badbergen vom Landschaftsverband Osnabrücker Land eröffnet worden ist.

Durch die Wanderausstellung „Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 1500 bis 1700“ in der St.-Georg-Kirche in Badbergen führte Ulrich Winzer (rechts) vom Landschaftsverband Osnabrücker Land..

Durch die Wanderausstellung „Miteinander leben? Reformation und Konfession im Osnabrücker Land 1500 bis 1700“ in der St.-Georg-Kirche in Badbergen führte Ulrich Winzer (rechts) vom Landschaftsverband Osnabrücker Land.

Der Landschaftsverband Osnabrücker Land hatte das Reformationsgedenken 2017 zum Anlass genommen, nach den Auswirkungen der Reformation in Stadt und Landkreis Osnabrück zu fragen. Die Ergebnisse einer Tagung im vergangenen Frühjahr flossen in die Konzeption der Wanderausstellung ein. 

Badbergen stand bereits früh unter dem Stern der Ökumene. Anschaulicher Ausdruck ist der Taufstein, der nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) wie der Kirchenraum von Protestanten und Katholiken genutzt wurde. Darauf wies in der Ansprache zur Eröffnung der Ausstellung auch Landrat Michael Lübbersmann als Präsident des Landschaftsverbandes hin. „In St. Georg lässt sich bis heute exemplarisch nachempfinden, was Miteinander leben auf konfessioneller Ebene bedeuten konnte.“

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Sicherheit als Wahlkampfthema

Wallenhorst I Neue Osnabrücker Zeitung vom 20. März 2017

Rund 100 Gäste kamen zum Grünkohlessen der CDU Hollage und der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) in die Gaststätte Barlag, wo der CDU-Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg als Gastredner über die aktuelle politische Situation und Herausforderungen des Wahlkampfes sprach. 

Als Gastredner sagte der Bundestagsabgeordnete Mathias Middelberg mit Blick auf die Situation der Welt und aktuelle Krisen: „Wir sollten uns gut überlegen, ob wir in so einer Lage wirklich eine Regierungschefin infrage stellen, die als die erfahrenste, bewährteste und verlässlichste gilt und ein Land führt, das zu den stabilsten zählt.“ In Bezug auf Angela Merkels zwölfjährige Amtszeit fügte er hinzu: „Sie ist kein bisschen Amtsmüde – im Gegenteil, sie ist voll auf Draht und fährt weiter unter Volllast.“ Dann befasste er sich mit dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz und dessen Forderungen als EU-Politiker in den vergangenem Jahren. Als Beispiel nannte Middelberg die Euro-Bons, die er ablehnte: „Wenn die EU gemeinsam Schulden aufnimmt und dafür haftet, wird das nicht zur Disziplinierung der Einzelnen führen. Am Ende zahlt die Party Deutschland.“

Mit Blick auf die Bundestagswahl und die angestrebte CDU-Regierung, sagte der Bundestagsabgeordnete, er setze sich für eine „Entlastung der unteren und mittleren Einkommen ein“. Außerdem müsse für Familien und Alleinerziehende mehr getan werden – Stichwort Kindergeld und Freibeträge. Und beim Thema Altersarmut erklärte Middelberg: „Es ist mir wichtig, dass wir das zielgerichtet angehen, um  Altersarmut möglichst zu verhindern.“ Außerdem müsse es sich lohnen, zu arbeiten: „Wer selbst einen Beitrag zur Rente leistet, muss  mehr haben als das Mindestmaß der sozialen Absicherung“, forderte Middelberg.

Der Vorsitzende der CDU-Hollage Stefan Gutendorf freute sich, „dass das Grünkohlessen wieder gut besucht ist.“ Den CDU-Landtagsabgeordneter Clemens Lammerskitten beschäftigte das Thema Radweg Halen-Wallenhorst. „Da dieser in Niedersachsen an einer Landesstraße und in Nordrhein-Westfalen an einer Kreisstraße liegt, gibt es unterschiedliche Vorschriften“, erklärte Lammerskitten. Ein neuer Verein soll Schwung in das Projekt bringen. Dieser werde am 21. März in Wersen gegründet. Christian Calderone, CDU Vorsitzender im Landkreis Osnabrück, wiederum hob die Themen Breitband, kleine Schulstandorte und Infrastrukturmaßnahmen hervor und fand: „Unsere vier Landtagsabgeordnete sind gut gemeinsam unterwegs.“

Jan-Christoph Söhnel neuer CDU-Vorsitzender in Badbergen

Badbergen I Bersenbrücker Kreisblatt vom 15. März 2017

Im Mittelpunkt der Mitgliederversamlung des CDU-Ortsvereins Badbergen stand die Wahl eines neuen Vorstandes. Der bisherige Vorsitzende Adolf E. Luger hatte im Alter von 76 Jahren auf eine Wiederwahl verzichtet. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig der 39-jährige Jan-Christoph Söhnel gewählt.

Zur Verabschiedung des scheidenden Vorsitzenden waren auch zahlreiche Ehrengäste gekommen, darunter der CDU-Bundestagsabgeordnete André Berghegger und Dirk Kopmeyer als Vorsitzender der CDU Artland. Erschienen waren auch Vertreter der benachbarten Verbände der CDU und der FDP Artland.

Alle neu zu wählenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig gewählt. Vier Mitglieder des Vorstandes schieden aus, aus beruflichen Gründen oder um jüngeren Mitgliedern die Vorstandstätigkeit zu eröffnen. Der Vorstand der CDU Badbergen besteht nun aus dem Vorsitzenden Jan-Christoph Söhnel, seinen Stellvertretern Tobias Dörfler und Katharina Bußmeyer, Schriftführerin Annette Wilbers, Kassierer Axel Meyer zu Wehdel und den Beisitzern Manfred Hussmann, Henning Oldenhage, Bernd Menke und Philipp zur Horst.

Jan-Christoph Söhnel ist Werbefachmann, begann seine politische Karriere als Vorsitzender der Jungen Union (JU) Artland und wurde Weggefährte des CDU-Landtagsabgeordneten Christian Calderone.

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Mangel an Badeärzten bedroht Kurorte in der Region

Bad Iburg I Neue Osnabrücker Zeitung vom 14. März 2017

In den kommenden fünf Jahren könnte sich die Zahl der Kurorte nahezu halbieren. Auch die Kurorte der Region sind von dieser Entwicklung betroffen. Das niedersächsische Gesundheitsministerium prüft nun eine Vereinfachung der Ausbildung zum Badearzt.

„Der in Niedersachsen in vielen Orten anzutreffende Ärztemangel trifft die Kurorte in besonderem Maße, weil Hausärzte, die als Kurarzt tätig sein wollen, eine Zusatzqualifikation erwerben müssen“, heißt es in einer Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten Martin Bäumer, Christian Calderone und Burkhard Jasper, die im Dezember 2016 beim Niedersächsischen Gesundheitsministerium eingereicht wurde. Die Abgeordneten aus Stadt und Landkreis Osnabrück fordern in ihrer Anfrage eine Prüfung der aktuellen Weiterbildung, die von Hausärzten abgelegt werden muss, um als Kurarzt zugelassen zu werden.

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CDU Fürstenau ehrt Friedrich-Wilhelm Oldenhage

Fürstenau I Bersenbrücker Kreisblatt vom 27.02.2017

Im Rahmen seines Grünkohlessens hat der CDU-Gemeindeverband Fürstenau die Verdienstmedaille der CDU in Silber an Friedrich-Wilhelm Oldenhage verliehen. Der neue Grünkohlkönig heißt Wilhelm Rötker-Bruns.

Parteifreunde unter sich: Herbert Gans (v. l.), André Berghegger, Georg Schirmbeck, Friedrich-Wilhelm Oldenhage, Christian Calderone und Friedhelm Spree. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Parteifreunde unter sich: Herbert Gans (v. l.), André Berghegger, Georg Schirmbeck, Friedrich-Wilhelm Oldenhage, Christian Calderone und Friedhelm Spree. Foto: Maria Kohrmann-Unfeld

Beim 36. Grünkohlessen des CDU Gemeindeverbandes Fürstenau im Festsaal Dederer wählte der Hohe Kohlrat Wilhelm Rötker-Bruns zum Kohlkönig. Damit löste er seine Vorgängerin Maria I. Buschermöhle ab. In seiner Antrittsrede als Kohlkönig Wilhelm II ließ der langjährige Bippener Ratsherr durchblicken, dass ihm dieses hohe Amt seinerzeit bereits von seinem Parteifreund Martin Schreiber prophezeit wurde.

Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung der Verdienstmedaille der CDU in Silber an Friedrich-Wilhelm Oldenhage für seine besonderen Verdienste und sein ehrenamtliches Engagement in Stadt und Samtgemeinde Fürstenau sowie im Kreistag. In seiner Laudatio ging Bürgermeister Herbert Gans auf den Werdegang des kommunalpolitischen Urgesteins ein. Der Träger des Bundesverdienstkreuzes war in seiner über vierzigjährigen Mitgliedschaft im Stadtrat zwanzig Jahre Fraktionsvorsitzender sowie zwanzig Jahre im Samtgemeinderat. Dreißig Jahre gehörte er dem Kreistag an. Zudem war er jahrzehntelang ehrenamtlicher Richter am Verwaltungs- und Oberverwaltungsgericht. Aber auch für die örtlichen Vereine habe der dreifache Familienvater sich beispielhaft eingesetzt „Man konnte sich auf ihn verlassen und auf ihn vertrauen“, so Gans.

Auch der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Georg Schirmbeck wusste auf recht humorvolle Art über die vielfältige gemeinsame Arbeit mit Friedrich-Wilhelm Oldenhage im Landkreis zu berichten, wie zum Beispiel von Haushaltsklausuren, Mülldiskussionen, die Belange der Gesamtschule Fürstenau, Radwegebau in Hollenstede und Grafeld: „Friedrich-Wilhelm Oldenhage hat sich für die Belange im gesamten Landkreis Osnabrück eingesetzt. Wenn es eine Hitliste der zuverlässigsten Mitstreiter gäbe, würde er darauf ganz oben stehen.“ „Ich erinnere mich gerne an manche Begebenheiten in den vergangenen fast 45 Jahren zurück“, erwiderte der Geehrte. Besonders verbunden gefühlt habe er sich mit seinen Parteifreunden Karl Krieger, Theo Dückinghaus und Bernd Schulting. Ehefrau Petra erhielt zum Dank einen Blumenstrauß.

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CDU-Fraktion besucht Zaunbau Meister

Quakenbrück I Pressemitteilung der CDU-Fraktion Quakenbrück vom 24.02.2017

Mit 14 Mitarbeitern errichtet die Firma „Zaunbau Meister“ aus Quakenbrück Zaunanlagen in Niedersachen und Nordrhein-Westfalen. Das Traditionsunternehmen wird dabei insbesondere für Bauunternehmen, Energieversorger, gewerbliche Kunden und natürlich auch für Privatkunden tätig.

Das Bild zeigt die Vertreter der CDU-Ratsfraktion mit Bürgermeister Matthias Brüggemann (rechts) mit den Inhaberehepaar Christiane und Dirk Meister (4. und 3. von rechts).

Das Bild zeigt die Vertreter der CDU-Ratsfraktion mit Bürgermeister Matthias Brüggemann (rechts) mit den Inhaberehepaar Christiane und Dirk Meister (4. und 3. von rechts).

Dabei werden von dem Metallbauhandwerksbetrieb Stahlgitterzäune, Dreh- und Schiebetoranlagen gefertigt und montiert. Dies erfuhren die Mitglieder der CDU-Stadtratsfraktion Quakenbrück im Rahmen einer Besichtigung des an der Friedrichstraße gelegenen Betriebes.

Dabei ging es auch um die Reaktivierung der angrenzenden Bahnbrache mit Hilfe des Stadtsanierungsprogrammes „Stadtumbau West“. Die Einrichtung einer zusätzlichen ebenerdigen Querungsmöglichkeit für Radfahrer und Fußgänger wurde dabei positiv bewertet. Für Wohnen, Gewerbe und Naherholung böten sich auf dem rund zehn Hektar großen Gelände neue Entfaltungsmöglichkeiten. Auch die Firma Meister hat, wie sie im Termin gegenüber der CDU-Ratsfraktion betonte, Interesse an einer Erweiterung im Bereich der Bahnbrache.

Zuvor müsse allerdings die Sanierung des zum Teil stark kontaminierten Bodens abgeschlossen werden, für die im Haushalt 2017 Mittel eingeplant seien. Bürgermeister Matthias Brüggemann betonte, dass im Jahr 2017 mit dem „Städtebaulichen Rahmenplan“ auch ein Konzept für die Verkehrserschließung und die Bebauung durch den Rat verabschiedet werden soll.

Calderone besucht Bürgermeisterin Droste

Alfhausen I Pressemitteilung vom 24.02.2017

Es war eine Premiere für den Landtagsabgeordneten Christian Calderone: Erstmalig besuchte er in Alfhausen nach der Kommunalwahl eine Frau als Bürgermeister einer Mitgliedsgemeinde. Und die hat vor, in dem Ort einiges zu bewegen.

Antrittsbesuch bei Bürgermeisterin Agnes Droste: Der Landtagsabgeordnete Christian Calderone informierte sich über die kommunale Agenda im Infrastrukturbereich. Foto: CDU

Antrittsbesuch bei Bürgermeisterin Agnes Droste: Der Landtagsabgeordnete Christian Calderone informierte sich über die kommunale Agenda im Infrastrukturbereich. Foto: CDU

Denn vielfältig sind die anstehenden Aufgaben, die Bürgermeisterin Agnes Droste in der Gemeinde infrastrukturell angehen möchte. So wünschen sich Droste und Calderone für die Reaktivierung des Bahnhaltes die Erstellung eines verlässlichen Kosten- und Zeitplanes. Diese Forderung ist auch Ausfluss einer Antwort der Landesregierung auf eine entsprechende Anfrage des Landtagsabgeordneten. „Die kommunale Ebene muss auch für die Planung des ÖPNV wissen, worüber wir zeitlich konkret sprechen.“ Calderone würdigte gleichzeitig das grundsätzliche „Ja zum Bahnhalt“, welches aus dem Wirtschaftsministerium formuliert wurde.

Neben dem Bereich des Schienenpersonennahverkehres (SPNV) hält Droste auch beim Öffentlichen Personennahverkehr mit Bussen (ÖPNV) zumindest bis zur Einrichtung des Bahnhaltes eine Verbesserungen für nötig.

Ein transparentes und zeitnah kommunizierten Verfahren zur Trassenführung der geplanten Höchstspannungsleitung CCM wünschten sich die Gesprächspartner von Vorhabensträger und Genehmigungsbehörde: „Unser Ziel muss es sein, die Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger an der Trasse so gering wie möglich zu halten!“ Welche Trasse am Ende favorisiert werde, sei für die Politik aktuell nicht ersichtlich.

Der aktuell laufende Kindergartenneubau wurde mit 2,5 Millionen Euro veranschlagt, erfuhr Calderone weiter. Es zeichne sich bereits jetzt ab, dass die Plätze im Neubau relativ schnell belegt sein werden. Für diesen Fall habe die Gemeinde als Bauherr die Möglichkeit einplanen lassen, ein Modul für eine weitere Gruppe anzufügen.

Und schließlich ging es in dem Gespräch – natürlich – auch um den Breitbandausbau, in den Bund, Land, Kreis und kreisangehörige Gemeinden beginnend mit diesem Jahr in einer gemeinsamen Aktion Millionenbeträge investieren. Angeschlossen werden müssten sowohl gewerbliche als auch private Nutzer in der Gemeinde.

 

Minister Lies zeigt Schritte zum Radweg bei Nellinghof auf

Neuenkirchen-Vörden I Bramscher Nachrichten vom 23.02.2017

Landesgelder für den Lückenschluss des Radweges an der L852 zwischen Nellinghof und Fladderlohausen hatte Olaf Lies (SPD) nicht mitgebracht. Doch der niedersächsische Wirtschafts- und Verkehrsminister zeigte im Rathaus in Neuenkirchen-Vörden Wege auf, wie mittelfristig die Realisierung des Vorhabens ein gutes Stück vorangebracht werden könnte.

„Dass es einen Bedarf gibt, diesen Lückenschluss zu vollziehen, ist uns allen klar“, gab Lies unumwunden zu. Das Problem liege jedoch an den eingeengten finanziellen Möglichkeiten des Landes Niedersachsen, an begrenzten personellen Planungskapazitäten in den Ämtern („Unsere Verwaltungen müssen das leisten können“) sowie der Platzierung des besagten Projektes – als Nummer 27 – in einem landesweiten Radwegebau-Ranking. „Das muss man ehrlich so sagen“, erklärte Lies: „Und es macht wenig Sinn, wenn ein Minister einfach in jeden Wahlkreis fährt und jedem alles verspricht.“ Das sei nicht seine Art.

Doch der Landespolitiker, der die Gemeinde bereits während des 675-jährigen Ortsjubiläums in Vörden näher kennengelernt hatte, zeigte umgehend einen Weg auf, wie das Lückenschlussvorhaben zeitlich deutlich nach vorne geschoben könnte. Zum Beispiel, wenn der Landkreis Vechta zusammen mit den beiden beteiligten Kommunen wichtige Planungsvorarbeiten leisten würde und die notwendigen Grundstücksgeschäfte an der Radwegestrecke frühzeitig abgeschlossen seien. „Es gilt, mit einem baufähigen Projekt da zu sein“, wenn andere Kommunen – wie zuletzt offenbar geschehen – „die vorhandenen Geldmittel des Landes nicht entsprechend abrufen können“ , sagte Lies. Damit könnten sich Neuenkirchen-Vörden und Holdorf spontan „in der Prioritätenliste ein ganzes Stück nach oben katapultieren“.

Ein Gedanke, der – im Beisein des Landtagsabgeordneten Christian Calderone (CDU), der beiden Bundestagskandidaten Silvia Breher (CDU) und Kristian Kater (SPD) sowie mehrerer Ortspolitiker – ganz langsam auch dem Landrat des Kreises Vechta, Herbert Winkel, gefiel. „Beide betroffenen Gemeinden sind ja bereit, etwas zu tun“, fasste er die jüngsten Signale aus Neuenkirchen-Vörden und Holdorf zusammen, „also in eine Vorleistung zu treten“. Auch die Kreisverwaltung könne bei Planungen helfen, bot Winkel an.

Der besagte Lückenschluss an der L852 hinter Nellinghof sei bereits im Jahre 2014 auf rund 800000 Euro taxiert worden , ergänzte Neuenkirchen-Vördens Bürgermeister Ansgar Brockmann aus. Inzwischen dürfte das Projekt also noch ein Stückchen teurer sein. Doch Brockmann wollte das nicht als Absage an weitere Planungsschritte verstanden wissen.

 

CDU-Fraktionschef Björn Thümler besucht Quakenbrück

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 20.02.2017

Das Jubiläum „500 Jahre Reformation“ stand im Mittelpunkt eines Besuches des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Niedersächsischen Landtag, Björn Thümler, in Quakenbrück.

CDU-Landtagsfraktionschef Björn Thümler (Zweiter von links) warf in der renovierten St.-Sylvester-Kirche auch einen Blick in die historische Bonnus-Bibel. Mit dabei (von links): Pastor Wolfgang Thon-Breuker, Bürgermeister Matthias Brüggemann und Christian Calderone. Foto: CDU

CDU-Landtagsfraktionschef Björn Thümler (Zweiter von links) warf in der renovierten St.-Sylvester-Kirche auch einen Blick in die historische Bonnus-Bibel. Mit dabei (von links): Pastor Wolfgang Thon-Breuker, Bürgermeister Matthias Brüggemann und Christian Calderone. Foto: CDU

Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Christian Calderone besuchte Thümler im Beisein von Quakenbrücks Bürgermeister Matthias Brüggemann und Pastor Wolfgang Thon-Breuker die frisch renovierte St.-Sylvester-Kirche. Pastor Thon-Breuker ging auf die bewegte Geschichte des ältesten Quakenbrücker Gotteshauses ein, die sich auch an der Wandbemalung und der Bestuhlung der Kirche festmachen lasse. Ziel der Sanierung sei es gewesen, den aktuellen Charakter der Kirche zu bewahren und nur sehr behutsam in die bestehende Struktur einzugreifen.

„Dieses Ziel ist eindrucksvoll gelungen“, konstatierte Björn Thümler, der in seiner Heimatgemeinde Berne dem evangelisch-lutherischen Kirchenvorstand angehört. Beeindruckt zeigte er sich auch von der sogenannten Bonnus-Bibel, die Pastor Thon-Breuker für den Gast aus Hannover eigens aus dem Tresor einer benachbarten Bank in die Kirche geholt hatte.

Diese durch den Reformator der Stadt vermachte Bibel werde aufgrund ihres Wertes zwar nicht im künftigen Hermann-Bonnus-Geburtshaus ausgestellt werden können, allerdings denke die Kirchengemeinde an eine Digitalisierung und anschließende „virtuelle Ausstellung“ der Bibel nach, erläuterte der Geistliche.

Bei der Beschaffung der dafür benötigen finanziellen Mittel sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone seine Hilfe zu.

Bürgermeister Brüggemann hob das gute Miteinander der christlichen Konfessionen in der Stadt hervor, die gesellschaftliches und soziales Leben in der Stadt Quakenbrück trügen: „Erst durch das Engagement vieler christlich motivierter Ehrenamtlicher und den Einsatz der Kirchengemeinden in Alten- und Krankenpflege, sozialer Sorge und in den Kindergärten ist unsere Stadt lebenswert und mitmenschlich“, heißt es in einer Pressemitteilung.