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Bramscher Feuerwehrleute schildern Alltagsbelastung

Bramsche I Bramscher Nachrichten vom 03.09.2016

Innere Sicherheit und Datenschutz in Zeiten der Terrorgefahr, Schutz vor Einbrüchen, Vorsorge für den Katastrophenfall: Die Liste der Themen, mit denen sich Günter Krings beschäftigt, ist lang. In Engter diskutierte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium des Inneren vor allem über die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr.

Stadtbrandmeister Amin Schnieder (links) erläuterte dem Staatssekretär Günter Krings (rechts) den Fahrzeugpark der Ortsfeuerwehr. Foto: Heiner Beinke

Stadtbrandmeister Amin Schnieder (links) erläuterte dem Staatssekretär Günter Krings (rechts) den Fahrzeugpark der Ortsfeuerwehr. Foto: Heiner Beinke

Nicht ohne Grund hatte die Bramscher CDU das alte Feuerwehrhaus in Engter als Veranstaltungsort gewählt. Die Stadtverbandsvorsitzende Imke Märkl betonte allerdings, dass die beengten und veralteten Verhältnisse voraussichtlich 2017 ein Ende hätten, wenn der geplante Neubau an der Landesstraße fertig werde. Aber die Feuerwehr in Bramsche sei nicht zuletzt aufgrund der vielen Einsätze auf der Autobahn ganz besonders gefordert.

Stadtbrandmeister Amin Schnieder und der Ortsbrandmeister von Engter, Hartmut Gausmann, schilderten dem Gast ihren Alltag. 462 Einsätze allein im letzten Jahr stellten die Bramscher Feuerwehren trotz immer noch zufriedenstellender Personallage vor zunehmende Probleme, schilderte Amin Schnieder die steigende Belastung. Dies führe auch immer wieder zu Konflikten in den Betrieben, die die freiwilligen Helfer abstellen: „Morgens eine Hilfeleistung, mittags ein Fehlalarm und am nächsten Morgen kommt er müde zur Arbeit, weil er in der Nacht einen Baum von der Straße gesägt hat“, schilderte Schnieder die Belastungen. „Das wird die nächsten zehn Jahre nicht so weitergehen können“, ist er sicher. Hartmut Gausmann ergänzte, beim Bürger sei immer häufiger ein Anspruchsdenken festzustellen mit der Erwartungshaltung, die Feuerwehr regele alles. So würden die freiwilligen Helfer schon alarmiert, „wenn fünf Zentimeter Wasser im Keller stehen“.

Man müsse den Bürgern deutlich machen, dass es „kein Vollkasko“ geben könne und ein gewisses Maß an Eigeninitiative von jedem erwartet werden müsse, entgegnete Krings. Er sah Parallelen zu dem Wirbel, die die Liste von Lebensmitteln ausgelöst habe, die jeder für Krisenfälle einlagern müsse. Diese Liste habe es schon immer gegeben, selbstverständlich müsse jeder für einen Notfall vorbeugen, weil der Staat diese Aufgabe „nicht vom ersten Tag an“ übernehmen könne.

Krings, selbst früher aktiver Feuerwehrmann, sah im bestehenden System der flächendeckend vertretenen freiwilligen Feuerwehren „das Rückgrat der Katastrophen-Vorsorge“. Es gelte, alles dafür zu tun, dass dieses System weiter funktioniere. Alternativen wären nur eine Berufsfeuerwehr oder eine Pflichtfeuerwehr vergleichbar der Wehrpflicht. Der CDU-Bundestagsabgeordnete André Berghegger brachte erhöhte Gebührensätze für Bagatelleinsätze ins Gespräch.
„Damit nehmen wir von den 462 Einsätzen vielleicht ein oder zwei weg“, zeigte sich Amin Schnieder skeptisch. Und Hartmut Gausmann grauste beim Gedanken an eine Pflichtwehr: „Das wollen wir uns doch alle nicht antun, dass wir da mit einer Truppe losmarschieren, die nicht will“.

 

Bund unterstützt Sprachförderung in drei Quakenbrücker Kitas

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 02.09.2016

Drei Kindertagesstätten in Quakenbrück werden in der Sprachförderung aus einem Bundesprogramm unterstützt. An den Kitas St. Marien, St. Sylvester und Bethanien hängt am Eingang gut sichtbar eine Plakette. Das Förderprogramm läuft bis 2019.

Stellvertretend für die drei Kindertagesstätten präsentierten die Sprachfachkräfte Ingrid Bringmann-König, Martina Gastaudo und Ann-Kathrin Hauertmann (vorne, von links) die Plakette, die im Beisein weiterer Gäste später an der Kindertagesstätte St. Sylvester angebracht wurde. Foto: Christian Geers

Stellvertretend für die drei Kindertagesstätten präsentierten die Sprachfachkräfte Ingrid Bringmann-König, Martina Gastaudo und Ann-Kathrin Hauertmann (vorne, von links) die Plakette, die im Beisein weiterer Gäste später an der Kindertagesstätte St. Sylvester angebracht wurde. Foto: Christian Geers

Die Plakette mit dem Logo des Bundesprogramms „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“, die Matthias Schenk mit wenigen Handgriffen am Eingang der Kindertagesstätte St. Sylvester anbringt, macht deutlich: Sprachförderung spielt hier eine große Rolle. Das gilt auch für die Kitas St. Marien und Bethanien, an denen das Schild längst angebracht ist. Auch sie hatten sich mit Erfolg beworben, mit dem Geld können sie jeweils eine halbe Fachkraftstelle für Sprachförderung finanzieren. Voraussetzung für eine Aufnahme war ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Kindern, die einen besonderen Bedarf an Sprachförderung haben. Eine Rolle spielte auch, wie viele Kinder aus sozial benachteiligten Familien die Einrichtung besuchen, also wegen ihres geringen Familieneinkommens keinen Kitabeitrag aufbringen können.

Zufriedene Mienen sind bei den Leiterinnen Karin König (St. Sylvester), Waltraud Banko (St. Marien) und Dennis Fürst (Bethanien) zu sehen, als sie Vertretern der Träger sowie der Stadt Quakenbrück und der Samtgemeinde Artland die Möglichkeiten erläutern. „Sprachförderung muss so früh wie möglich beginnen“, sagt Karin König. Sie erlebe oft genug, dass Kinder „ohne Sprache“ in die Einrichtung kommen. Das seien nicht immer nur Jungen und Mädchen mit Migrationshintergrund, sondern auch Kinder aus Familien, in denen offenbar kaum kommuniziert werde. Die Kitaleiterin hat das Bild einer jungen Mutter vor Augen, die einen Kinderwagen schiebt, ihr Kind keines Blickes würdigt, dafür aber über Kopfhörer angeregt telefoniert.

Das Bundesprogramm stellt sicher, dass die „alltagsintegrierte sprachliche Bildung“ fester Bestandteil in der Kinderbetreuung wird. Soll heißen, dass benachteiligte Kinder für die Sprachförderung nicht aus den Gruppen geholt werden, sondern diese im Alltag – bei Spiel, Musik und Bewegung – erfolgt. Daneben setzt „Sprach-Kita: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ weitere Schwerpunkte: Die Zusammenarbeit mit Familien wird intensiviert. Pädagogische Fachkräfte beraten und unterstützen Familien, wie sie die Sprachentwicklung ihrer Kinder anregen können. Daneben wird die inklusive Pädagogik gefördert. Diese ermutige Kinder und Erwachsene, Vorurteile, Diskriminierung und Benachteiligung kritisch zu hinterfragen und eigene Gefühle und Gedanken zu artikulieren, so das Ministerium. Ziel aller Bemühungen: Alle Kinder sollen die gleichen Chancen erhalten.

Die Sprach-Kitas profitieren also zweifach: Zum einen erhalten die Kitas Fachkräfte für sprachliche Bildung, die das Team beraten und unterstützen. Zum anderen gibt es eine Fachberatung – in diesem Fall die Volkshochschule Osnabrücker Land –, die den Kitas beratend zur Seite steht. Genau dies sei das Ergebnis des Vorläuferprogramms „Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ gewesen, berichtet Ann-Kathrin Hauertmann, Fachkraft für Sprache in der Kita St. Sylvester. Zusammen mit ihren Kolleginnen Marina Gastaudo (Kita Bethanien) und Ingrid Bringmann-König (Kita St. Marien) freut sie sich, dass gleich drei Kindertagesstätten in Quakenbrück – von insgesamt 15 im Landkreis Osnabrück – erneut den Zuschlag erhalten hatten. „So können wir bis 2019 noch ganz viel erreichen“, sagt Hauertmann. Der Bedarf sei vorhanden.

Die Kindertagesstätte St. Paulus, die von 2011 bis 2015 an dem Programm teilgenommen hatte, war bei der Fortsetzung nicht berücksichtigt worden. CDU-Landtagsabgeordneter Christian Calderone wies darauf hin, dass die Chance bestehe, in der „zweiten Förderwelle“ berücksichtigt zu werden. Die Bundesregierung habe vorgeschlagen, die Mittel im Bundeshaushalt um 600 Millionen Euro für 2017 bis 2020 aufzustocken. Der Beschluss des Bundestages stehe aber noch aus. Bürgermeister Paul Gärtner und Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe loben die geleistete Arbeit. Zugleich bekräftigen sie, dass in den drei Kitas eine Kontinuität in der Sprachförderung gewährleistet sei. „Von dieser Arbeit profitiert die gesamte Gesellschaft“, so Gärtner.

 

Stromtrassen-Diskussion mit Landtagsabgeordneten in Gehrde

Gehrde I Bersenbrücker Kreisblatt vom 02.09.2016

Die geplante Stromtrasse von Conneforde nach Merzen eint die Bürger und Bürgerinitiativen in ihrem Widerstand. In Gehrde hatte jetzt die Bürgerinitiative „Bürger gegen 380 kV“ zu einer Diskussion mit Vertretern der Landespolitik in den Gasthof Hölschermann eingeladen.

Podiumsdiskussion mit Vertretern der Landespolitik: Christian Calderone (CDU), Renate Geuter (SPD), Annelene Morlock und Katrin Hölscher (beide Gehrder Bürgerinitiave), Gero Hocker (FDP), Filiz Polat (Die Grünen) (von links, nicht im Bild Jürgen von Guionneau, Gehrder Bürgerinitiave). Foto: Sigrid Schüler

Podiumsdiskussion mit Vertretern der Landespolitik: Christian Calderone (CDU), Renate Geuter (SPD), Annelene Morlock und Katrin Hölscher (beide Gehrder Bürgerinitiave), Gero Hocker (FDP), Filiz Polat (Die Grünen) (von links, nicht im Bild Jürgen von Guionneau, Gehrder Bürgerinitiave). Foto: Sigrid Schüler

Christian Calderone (CDU), Renate Geuter (SPD) Gero Hocker (FDP) und Filiz Polat (Bündnis 90/Die Grünen) waren der Einladung gefolgt. In ihren Stellungnahmen zum Thema unterstrichen sie zunächst, dass sie sich als Bürger der Region selbst auch betroffen fühlen. Einhellig erklärten alle, dass sie die Aktivitäten der Bürgerinitiativen und den Dialog mit den Bürgern sehr schätzen. „Bitte beziehen Sie alle Landespolitiker ein, denn die Informationen sind wichtig“, sagte Filiz Polat. Calderone bestätigte, dass der Dialog wichtig sei, damit am Ende, bei der Entscheidung für einen bestimmten Trassenverlauf, auch Akzeptanz durch die Bürger erreicht werde und die Entscheidung nachvollziehbar sei. „Bringen Sie sich mit Ihren lokalen, sachlichen Argumenten ein, damit diese berücksichtigt werden können“, ermutige Geuter das Auditorium. Und: „Es gibt nur einen Zeitpunkt, an dem geprüft werden kann, und der ist jetzt. Dafür müssen sich die Politiker einsetzen.“

Hocker favorisierte in seiner Stellungnahme die Bündelung von Infrastrukturen, sprich einen Trassenverlauf entlang der Autobahn. Ein paar zusätzliche Kilometer, die eine solche Trassenführung aufweise, dürften kein Gewicht haben, so Hocker. Insofern sprach er sich nicht für eine ergebnisoffene Prüfung der Trassenverläufe aus. Calderone hielt ihm entgegen, dass auch an der Autobahn Menschen leben. Ein nachvollziehbares Verfahren sei in jedem Fall wichtig. Ergebnisoffenheit in dem Entscheidungsprozess sei an sich nichts Schlimmes, sondern führe dazu, dass das Ergebnis am Schluss nachvollziehbar sei.

Ein Tipp für die Bürgerinitiative kam von Filiz Polat: Die Gehrde Bürgerinitiative führt als Argument gegen den Trassenverlauf durch das Artland den Erhalt einer unberührten Kulturlandschaft auf. Diese Formulierung sei aber ein Widerspruch in sich. Allerdings könne es Sinn machen, für den Schutz der historischen Kulturlandschaft Artland zu plädieren. Polat selbst setzt sich nach eigenen Worten für den gesetzlichen Schutz historischen Kulturlandschaften ein und meinte, dass dies mehr Gewicht bei der Argumentation haben könne.

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Helle von Hammerstein CDU-Spitzenkandidatin in Nortrup

Nortrup I Bersenbrücker Kreisblatt vom 18.07.2016

Leonhard Renze verabschiedet sich im Herbst vom Bürgermeisteramt in Nortrup. Die CDU hat für die Gemeinderatswahl am 11. September elf Kandidaten nominiert. An der Spitze steht mit Helle von Hammerstein erstmals eine Frau.

Mit Helle von Hammerstein (Fünfte von links) an der Spitze möchte die CDU-Nortrup in die Zukunft der Gemeinde gehen. Unterstützt wird sie dabei durch den Vorsitzenden Leonhard Renze (links) und den Kreisvorsitzenden Christian Calderone (rechts). Mit dabei die Kandidaten (von links): Karl Pieper, Ute Rautenstrauch, Matthias Escher, Norbert Krull, Birgit Hölker, Dorothee Renze-Wiemers und Bernd Kettmann.Foto: Nico Rechtien/CDU

Mit Helle von Hammerstein (Fünfte von links) an der Spitze möchte die CDU-Nortrup in die Zukunft der Gemeinde gehen. Unterstützt wird sie dabei durch den Vorsitzenden Leonhard Renze (links) und den Kreisvorsitzenden Christian Calderone (rechts). Mit dabei die Kandidaten (von links): Karl Pieper, Ute Rautenstrauch, Matthias Escher, Norbert Krull, Birgit Hölker, Dorothee Renze-Wiemers und Bernd Kettmann.Foto: Nico Rechtien/CDU

In einer Versammlung hat der CDU-Gemeindeverband Nortrup die personellen Weichen für die Kommunalwahl gestellt. Mit elf Kandidaten geht die CDU Nortrup in die Kommunalwahl. Helle von Hammerstein soll nach dem Willen der Christdemokraten die Nachfolge des langjährigen Nortruper Bürgermeisters Leonhard Renze antreten. Er gibt das Bürgermeisteramt im Herbst auf.

Dieser hob laut Pressemitteilung in seiner Funktion als Nortrups CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender hervor, dass es den Christdemokraten gelungen sei, mit Kandidaten ab einem Alter von 20 Jahren, mit vier Bewerberinnen, mit erfahrenen Ratspolitikern und neuen Gesichtern, die allesamt in der örtlichen Gemeinschaft breit verwurzelt seien, den Wählern ein überzeugendes Angebot zu unterbreiten. „Mit diesen Kandidaten präsentieren wir für die Kommunalwahl 2016 eine dynamische Mannschaft mit Zukunftsperspektive“, sagte Renze in der Nominierungsversammlung.

Im Einzelnen kandidieren für die CDU in der Reihenfolge ihrer Listenplatzierung Helle von Hammerstein, Reiner Hülefeld, Birgit Hölker, Jan Rechtien, Karl Pieper, Ute Rautenstrauch, Daniel Merse, Matthias Escher, Bernd Kettmann, Norbert Krull und Dorothee Renze-Wiemers.

CDU-Kreisvorsitzender Christian Calderone sieht in der Aufstellung der Kommunalwahllisten ebenfalls ein gutes Signal, gleichzeitig aber auch eine Zäsur: „Eine familienfreundliche Kommune, eine freudige Vereinswelt, ein starker Wirtschaftsstandort – was die Nortruperinnen und Nortruper in den vergangenen Jahrzehnten mit einem engagierten Bürgermeister Leonhard Renze erhalten und aufgebaut haben, gilt es nun nicht weniger engagiert in eine gute Zukunft zu führen.“ Erstmals seit mehr als zwei Jahrzehnten stehe nicht Renze auf dem ersten Listenplatz der CDU – das sei das selbstbestimmte Ende einer Ära. Nun wolle ein neues Team in einer modernen, bürgernahen, dialogfreudigen und selbstbewussten Art die Gemeinde in die Zukunft führen. Der 69-jährige Renze hatte angekündigt, nach 23 Jahren als Bürgermeister der Gemeinde Nortrup nicht wieder für das Amt kandidieren zu wollen.

Und was möchten die Christdemokraten in Nortrup inhaltlich? Die Wirtschaftsförderung genieße für die CDU-Nortrup in einer der wirtschaftsstärksten Gemeinden des Osnabrücker Landes auch weiterhin Priorität. Genauso gelte es durch den Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und die Weiterentwicklung der Grundschule die optimalen Rahmenbedingungen für junge Familien auszubauen. Dazu gehöre auch die Ausweisung neuer Baugebiete, heißt es in der Mitteilung.

 

CDU Sommertour im Landkreis Osnabrück

Bohmte I Wittlager Kreisblatt

Bei der diesjährigen Sommertour der CDU gab es viel Interessantes zu besuchen und zu besichtigen.

In der Gemeinde Bad Essen stand eine Fahrt mit dem historischen Schienenbus aus dem Jahr 1935 vom Bohmter Bahnhof zur Marina nach Bad Essen auf dem Programm. Harald Uhle von der VLO steuerte den Schienenbus  auf der alten Strecke der Wittlager Kreisbahn. Herr Uhle gab einen Einblick in die Historie des Triebwagens von 1935.  Günter Harmeyer erklärte den Gästen die Wichtigkeit der Bahntrasse für die wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde Bad Essen. Gerade der Güterverkehr frequentiere die Strecke der Kreisbahn  häufig. Über die gemeindeeigenen Bahngleise im Industriegebiet in Wehrendorf könnten Material und Produkte schnell und einfach auf dem Wasserweg transportiert werden.

„Die Gemeinde Bad Essen ist die einzige ländliche Gemeinde mit drei Häfen. Mit dem Bau der Marina ist ein neues Freizeit und Tourismusziel entstanden“, so Harmeyer. Am Ziel angekommen, wurden die Gäste über das Sanierungsgebiet „Hafenstraße“ geführt. Die CDU-Vorsitzende Ann Bruns resümierte: „Es ist gut, dass wir hier viel Geld investiert haben, um aus einer alten Industriebrache ein Schmuckstück zu machen!“

Auch bei der zweiten Station der Sommertour konnte Ann Bruns neben dem CDU-Kreisvorsitzenden Christian Calderone viele weitere Gäste begrüßen: Zur Besichtigung des zukünftigen neuen Standorts des Deutschen Roten Kreuzes in den ehemaligen Räumlichkeiten des UHV und Wasserverbands in Wittlage waren neben einer starken Beteiligung der örtlichen Christdemokraten auch viele Mitglieder des DRK erschienen. Der DRK-Kreisverbandsvorsitzende Rainer Ellermann erläuterte den Gästen die weiteren Planungen  mit Möglichkeiten zur zentralen Unterbringung der Fahrzeuge, die erweiterten Bereiche für die Kleiderkammer und die Räumlichkeiten für das Jugendrotkreuz. Das Gebäude wird ab dem 01. Oktober 2016 ganz dem DRK gehören. „Ein großer Dank geht an alle drei Altkreis Kommunen, die das Vorhaben unterstützen. Es ist schön, dass die Geschäftsstelle für den Ortsverein Bad Essen e.V. und des DRK Kreisverbandes Wittlage e.V hier nun gemeinsam neue Räumlichkeiten beziehen können.“

DRK-Geschäftsführer Uli Sälter führte die Anwesenden durch die neuen Räumlichkeiten, die unter anderem auch viel Platz für zukünftige Vorhaben bieten: „Gäste und Interessierte sind immer herzlich bei uns willkommen!“

Ann Bruns freute sich über das rege Interesse: „Das zeigt den hohen Stellenwert, den das DRK bei uns einnimmt. Toll, dass das es nun weiter in den Kern der Gemeinde gerückt ist.“

Quakenbrücker Schüler schnupperte Landtagsluft

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 13.07.2016

Den Alltag eines Landtagsabgeordneten hat Kevin Podeszwa aus Quakenbrück kennengelernt. Er nahm am Hospitationsprogramm „Schüler begleiten Abgeordnete“ des Niedersächsischen Landtages teil und war eine Woche lang war er mit dem Quakenbrücker CDU-Landtagsabgeordneten Christian Calderone unterwegs – im Landtag und im Wahlkreis.

Eine Woche lang begleitete Kevin Podeszwa (rechts) den CDU-Abgeordneten Christian Calderone (Zweiter von rechts). Nach der Abschlussveranstaltung in Hannover entstand dieses Bild mit Politiklehrer Hubert Schwertmann (links) und dem Landtagspräsidenten Bernd Busemann auf der Präsidiumstribüne des Interimsplanarsaales. Foto: Besucherdienst Landtagsverwaltung

Eine Woche lang begleitete Kevin Podeszwa (rechts) den CDU-Abgeordneten Christian Calderone (Zweiter von rechts). Nach der Abschlussveranstaltung in Hannover entstand dieses Bild mit Politiklehrer Hubert Schwertmann (links) und dem Landtagspräsidenten Bernd Busemann auf der Präsidiumstribüne des Interimsplanarsaales. Foto: Besucherdienst Landtagsverwaltung

Zur Abschlussveranstaltung des Hospitationsprogrammes im Schuljahr 2015/2016 hatte Landtagspräsident Bernd Busemann alle Teilnehmer in den Plenarsaal des Landtages eingeladen. Im sogenannten Interimsplenum – der reguläre Sitzungssaal im Leineschloss wird gerade saniert – freute sich Busemann über viele Schüler, die in den vergangenen Monaten Abgeordneten „über die Schulter geschaut“ hätten, wie Calderone in einer Pressemitteilung schreibt. Mit dabei war auch Politiklehrer Hubert Schwertmann vom Artland-Gymnasium Quakenbrück (AGQ), der Kevin Podeszwa während der Hospitation inhaltlich begleitet hatte.

Christian Calderone nutzte die Abschlussveranstaltung in Hannover, um auch für das kommende Schuljahr auf das weiterhin laufende Hospitationsprogramm des Niedersächsischen Landtages hinzuweisen. „Ich freue mich auch in den kommenden Monaten über Schüler, die eine Woche lang in die Landespolitik schauen wollen.“

 

CDU-Kreisvorstand besucht Weltmarktführer in Bersenbrück

Bersenbrück I Pressemitteilung der CDU Osnabrück-Land vom 06.07.2016

Etwas abseits der Öffentlichkeit wirtschaftet in der Stadt Bersenbrück seit Jahrzehnten sehr erfolgreich die Firma Culimeta. Grund für den Kreisvorstand der CDU im Landkreis Osnabrück, jetzt den Weltmarktführer im Bereich der textilen Glasfaser zu besuchen. 

Rundgang durch die Produktionshallen der Firma Culimeta in Bersenbrück durch den Kreisvorstand der CDU Osnabrück-Land. Foto: Deters

Rundgang durch die Produktionshallen der Firma Culimeta in Bersenbrück durch den Kreisvorstand der CDU Osnabrück-Land. Foto: Deters

Frank Keck und René Hurrelbrink berichteten dem Kreisvorstand um den Kreisvorsitzenden Christian Calderone, dass das Unternehmen bereits im Jahre 1926 von Henri Cuylits im niederländischen Den Haag gegründet wurde und schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zu den ersten Unternehmen in Europa gehörte, das textile Glasfasern verarbeiten konnte.

Der Standort Bersenbrück darf dabei im kommenden Jahr sein fünfzigjähriges Jubiläum feiern. Von hier aus steuert die mittlerweile dritte Inhabergeneration mit Diederik und Vincent Cuylits das auf auf der gesamten Welt tätige und rund 600 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen, dessen textile Glasfasern unter anderem im Bereich Automotive, Brandschutz und Elektroindustrie sowie im Isolier- und Marinebereich Anwendung finden.

Stolz berichteten Keck und Hurrelbrink von weiteren Einsatzgebieten. So habe das Unternehmen im Jahr 2010 bei der Fußballweltmeisterschaft für Fußballarenen riesige textile Garne der Stadionüberdachungen gefertigt.

Und in ganz Europa seien Millionen PKW unterwegs, deren Abgasschalldämpfer oder Hitzeschilder mit Produkten der Culimeta-Automotive bearbeitet sind.

Der CDU-Kreisvorsitzende Christian Calderone betonte, dass Culimeta sicherlich zu den innovativsten Unternehmen im nördlichen Landkreis Osnabrück zählen würde. Die Region könne stolz sein auf Unternehmen, die auch bei künftigen Firmenerweiterungen nicht nur die Zahlen sprechen ließen, sondern am angestammten Standorten investierten.

Und Bersenbrück Bürgermeister Christian Klütsch verwies auf das gesellschaftliche Engagement der Gebrüder Cuylits: Es gebe in der Region viele Aktivitäten im sportlichen und sozialen Bereich, die durch den Beitrag der Inhaberfamilie erleichtert würden. Hierfür gebühre der Familie auch der Dank der CDU, die sich eine Stärkung des ehrenamtlichen Engagements im Landkreis Osnabrück auf ihre Fahnen geschrieben habe.

Der CDU-Kreisvorstand hat in den vergangenen Jahren verstärkt Unternehmen im Landkreis Osnabrück besucht, um sich vor Ort ein umfassendes Bild von der Leistungsfähigkeit der mittelständischen Wirtschaft in der Region zu machen.

 

CDU-Kreisvorstände aus Landkreis und Stadt geben gemeinsames Votum ab

Osnabrück/Wallenhorst I Pressemeitteilung der CDU Osnabrück-Land und CDU Osnabrück-Stadt vom 21.06.2016

Die CDU-Kreisvorstände im Landkreis und in der Stadt Osnabrück sprechen sich erneut für Andre Berghegger und Mathias Middelberg als Kandidaten für die nächste Bundestagswahl aus.

Einstimmig beschlossen die Kreisvorstände der Christdemokraten, die beiden Bundestagsabgeordneten André Berghegger (Melle) und Mathias Middelberg (Osnabrück) den Mitgliedern zur Wiederwahl zu empfehlen.

Der Wahlkreis von Dr. Mathias Middelberg umfasst die Stadt Osnabrück sowie aus dem Landkreis die Stadt Georgsmarienhütte sowie die Gemeinden Belm, Hagen, Hasbergen und Wallenhorst im Landkreis Osnabrück. Der Wahlkreis von André Berghegger erstreckt sich auf den übrigen Landkreis Osnabrück.

Wie die CDU-Kreisvorsitzenden Christian Calderone und Fritz Brickwedde betonten, besäßen beide Kandidaten nicht nur eine ausgezeichnete Reputation in Berlin, sondern sie würden durch ihre offene und zugleich vertrauensvolle Art für die Menschen in der Region der direkte Draht nach Berlin sein.

Mathias Middelberg ist als Vorsitzender der Landesgruppe der niedersächsischen CDU-Bundestagsabgeordneten ein wichtiger Ansprechpartner für alle bundespolitischen Entscheidungsträger. André Berghegger sitzt als Mitglied des Haushaltsausschusses immer dann mit am Tisch, wenn wichtige Investitionsvorhaben des Bundes für die Region verhandelt werden.

„Als Duo sind Middelberg und Berghegger unverzichtbar für die Durchführung wichtiger Leuchtturmprojekte in der Region. Deshalb sprechen wir ihnen unser Vertrauen auch für die Zukunft aus”, betonten Calderone und Brickwedde.

Die Nominierungsversammlungen, zu der bei der CDU nach dem Urwahlprinzip alle Mitglieder eingeladen werden, finden im August dieses Jahres statt.

 

Offenstallhaltung mit Schweinen in Neuenkirchen

Neuenkirchen I Bersenbrücker Zeitung vom 21.06.2016

Was genau verbirgt sich hinter der Offenstallhaltung von Schweinen? Gibt es besondere gesetzliche Vorgaben? Wie ist das Genehmigungsverfahren? Wer Antworten auf diese Fragen möchte, dem bleibt wohl nur eins: der Besuch eines entsprechenden landwirtschaftlichen Betriebes.

Informationen über die Offenstallhaltung von Schweinen erhielten Landtags- und Lokalpolitiker der CDU auf dem Hof Ahrens-Westerlage in Neuenkirchen. Foto: CDU/Anita Lennartz

Informationen über die Offenstallhaltung von Schweinen erhielten Landtags- und Lokalpolitiker der CDU auf dem Hof Ahrens-Westerlage in Neuenkirchen. Foto: CDU/Anita Lennartz

Das dachten sich laut Pressemitteilung auch der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone und seine Kollegen Martin Bäumer, Burkhard Jasper und Clemens Lammerskitten und informierten sich bei Familie Ahrens-Westerlage in Neuenkirchen über diese Art der Haltung. Den Anstoß für den Besuch gab es bei einem Firmenbesuch der „Wurst- und Schinkenmanufaktor Bedford“ in Osnabrück.

Dort hatten die Abgeordneten erfahren, dass die Firma Bedford einen „Verein zur Förderung der Schweinehaltung in Offenställen“ gegründet hatte. „Der Verbraucher sieht später am Produkt keine Auszeichnung, dass er Fleisch aus Offenstallhaltung kauft, hat nicht die Möglichkeit, zu wählen – das möchten wir ändern“, so Carsten Leiber, kaufmännischer Geschäftsführer des Unternehmens, zu den Beweggründen der Firma.
Die Schweine haben in einem Offenstall mehr Platz, erklärte Seniorchef Carl Ahrens-Westerlage unterstützt von seinem Sohn mit gleichen Namen beim Besuch der Abgeordneten, an dem auf Einladung Calderones auch Kommunalpolitiker aus der Samtgemeinde Neuenkirchen teilnahmen.

Wie es der Wissenschaftliche Beirat des Bundeslandwirtschaftsministeriums fordere, gebe es in Offenställen unterschiedliche Funktions- und Klimabereiche. „In der Offenstallhaltung können wir wieder Schweine mit Ringelschwänzen halten“, erklärt Ahrens-Westerlage mit viel Enthusiasmus das System. Die vom Landwirtschaftsministerium ausgelobte „Ringelschwanzprämie“ zu erhalten, sei dann aber trotzdem wegen bürokratischer Hürden nicht so einfach gewesen.
Fragen der Stallgenehmigung und der -umnutzung sowie der Umgang mit Emissionen wurden eingehen thematisiert. Als örtlicher Abgeordneter sagte Calderone zu, die entsprechenden Fragen auf Kreis- und Landesebene zu thematisieren. Gemeinsam mit dem neu gegründeten Verein solle der Bekanntheitsgrad der Offenstallhaltung als Bestandteil der konventionellen Haltung und Schweinemast gesteigert werden. Zwischenzeitlich gibt es zu diesem Thema bereits Termine mit der Kreisverwaltung und in Hannover.

Jubiläum und Kommunalwahl Themen bei CDU-Empfang

Dissen I Neue Osnabrücker Zeitung vom 21.06.2016

Die frischen Erdbeeren haben schon Tradition: Beim Jahresempfang der CDU Dissen vereinte sich der fruchtig-süße Genuss am Sonntag mit einem dankbaren Rück- und einem kämpferischen Ausblick.

CDU-Granden: Zum Empfanh im Jazz-Club im historischen Bahnhof kamen unter anderem Landrat Michael Lübbersmann, Freiherr Reinhard von Schorlemer, Elisabeth Siebert, Heiner Prell, Meike Krüger, Gerda Hövel, Christian Calderone, André Berghegger und Stefanie Hörning. Foto: Philipp Hülsmann

CDU-Granden: Zum Empfanh im Jazz-Club im historischen Bahnhof kamen unter anderem Landrat Michael Lübbersmann, Freiherr Reinhard von Schorlemer, Elisabeth Siebert, Heiner Prell, Meike Krüger, Gerda Hövel, Christian Calderone, André Berghegger und Stefanie Hörning. Foto: Philipp Hülsmann

Mit dem Empfang im Jazz-Club im historischen Bahnhof würdigte die CDU ein Jahr, das für den Dissener Stadtverband mit seinem Jubiläum und den im September anstehenden Kommunalwahlen in gleich zweifacher Hinsicht bedeutsam ist. Ihrer Einladung folgten deshalb mit vielen weiteren Gästen auch Landrat Michael Lübbersmann, der Kreisvorsitzende Christian Calderone, der Ehrenkreisvorsitzende Reinhard Freiherr von Schorlemer sowie Abgeordnete von Bundes- und Landtag.

Erfreut versicherte der Vorsitzende Heiner Prell seinen Gästen: „Der CDU-Stadtverband Dissen stellt sich im Jubiläumsjahr als geschlossene CDU-Familie dar.“ Und die nahm am 14. April 1966 ihren Anfang. Als 27. Ortsverband im Kreisverband Osnabrück-Land gründete sich damals die CDU Dissen. Die folgenden 50 Jahre seien von Höhen und Tiefen begleitet gewesen, erinnerte Prell.

Die Details dieser Entwicklung bereitete der Stadtverband im April in einem Sonderheft auf, das an alle Dissener Haushalte verteilt wurde. Eine Übersicht über 50 Jahre CDU- und Stadtgeschichte wartete auf informativen Stellwänden auch auf die Gäste des Jahresempfangs. Der Dank des Stadtverbands-Vorsitzenden galt zum Jubiläum allen Aktiven, die in fünf Jahrzehnten die CDU in Dissen mitgestalteten und mit ihrem Engagement ein lebendiges Leben im Stadtverband ermöglichten.

Aktiv gestalten und agieren statt reagieren: Unter dieser Prämisse geht die CDU Dissen auch in die anstehende Stadtratswahl. Zum Jahresempfang stellten sich die insgesamt 16 Kandidaten den interessierten Gästen vor. „Dissen im Blick. Gemeinsam erfolgreich“ lautet das Motto, unter dem sie sich am 11. September dem Votum der Dissener stellen wollen.
Allerdings gab Heiner Prell zugleich zu bedenken: „Die großen Herausforderungen, die wir auf unsere Agenda gesetzt haben, werden wir hier in Dissen wohl kaum alleine schultern können.“ Schon jetzt lenkte er deshalb den Blick auch auf die Landtagswahl, die Ende 2017/Anfang 2018 ansteht. An Gesprächsstoff für den anschließenden Austausch bei Erdbeeren und „Häppkes“ herrschte angesichts der anstehenden Aufgaben jedenfalls kein Mangel.