Christian Calderone

Für Sie im Landtag!


Heimatverein Nortrup erhält den Heimatpreis 2018

Nortrup I Bersenbrücker Kreisblatt vom 03. Januar 2019

Für seine erfolgreiche Integrationsarbeit hat der Heimatverein Nortrup jetzt den Heimatpreis 2018 des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB) und des Heimatbundes Osnabrücker Land (HBOL) erhalten.

Auch zahlreiche Ehrengäste und zwei Flüchtlinge nahmen an der Preisverleihung im Nortruper Heimathaus teil.

Auch zahlreiche Ehrengäste und zwei Flüchtlinge nahmen an der Preisverleihung im Nortruper Heimathaus teil.

„Übergabe“ nennen es die Stifter, „Verleihung“ wäre angesichts des feierlichen Aktes wohl die treffendere Bezeichnung: Der Heimatpreis 2018 ging – ohne Diskussion, so wurde bekräftigt – an den Heimatverein Nortrup für seine erfolgreiche Integrationsarbeit. Vorsitzender Helmut Brunneke nahm die Auszeichnung vor zahlreichen Ehrengästen entgegen.

Die Kernaussage der Verleihungsurkunde – „Die Heimatbünde im Landkreis Osnabrück sprechen dem Heimatverein Nortrup für seine Leistung bei der Integration der Immigrantinnen und Immigranten ihre Anerkennung und ihren Dank aus“ – geriet zum Tenor der Reden im Heimathaus, wo Brunneke Eingeladene, Delegierte, zwei Flüchtlinge und ihre Helfer herzlich begrüßt hatte. Franz Buitmann als KHBB-Chef führte lobend historische Meilensteine des heute 340 Mitglieder starken Vereins auf, der – 1933 durch NS-Zwang entstanden – schon 1956 neu gegründet und 1977 wiederbelebt worden sei.

Die Herausforderung, Menschen aus der großen Flüchtlingswelle zu betreuen, habe man vorbildlich angenommen. Den Fahrdiensten zum Deutschunterricht folgten Hilfestellungen bei Behörden, Ärzten, Schulen, Kindergärten, Einkäufen und Antragsformularen. Flüchtlingen, die Leid erfahren und ihre vertraute Umgebung verlassen hätten, habe man eine neue Heimat geboten. „Ihr habt den Heimatpreis 2018 weiß Gott verdient“, betonte Buitmann. Helmut Brunneke ließ weitere Stationen Revue passieren. Man habe im ersten Schritt versucht, Vertrauen aufzubauen. Betreuung – auch medizinische – sei besonders bei traumatisierten Kindern wichtig. Auf dem Weg über Sprache und Kultur komme man voran. Leider seien acht von zehn Familien inzwischen weggezogen. Dass ein syrischer Schuhmacher kürzlich von der Familie Holterhus in Quakenbrück einen unbefristeten Vertrag bekommen habe, rief spontanen Beifall hervor.

Landrat Michael Lübbersmann freute sich besonders, dass auch Migranten eingeladen waren. Der Landkreis Osnabrück sei dank Unterstützung von Verbänden und Vereinen wie dem Nortruper, der den Preis zu Recht erhalte, ein Vorreiter der Integration; man habe schon mehr als 400 Migranten in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt, die zu Stützen der Gesellschaft werden könnten.

Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone bekräftigte, dass der Heimatverein Nortrup sich nicht nur lokal, sondern interkulturell neu ausrichte. Das tue den Heimatbünden gut. Sein Vater – vor 50 Jahren aus privaten Gründen eingewandert – habe die deutsche Gesellschaft immer als sehr offen erlebt. Der Staat müsse jedoch schneller und konsequenter nachvollziehbare Entscheidungen treffen.

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Besuch aus Ruma und Novi Sad in Bersenbrück

Bersenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 22. Dezember 2018

Wer gute Freunde im Regen stehen lässt, braucht einen guten Grund dafür. In Bersenbrück hatten sie einen. Im strömenden Regen enthüllten die Bürgermeister Sladjan Mancic und Horst Baier am Freitag vor dem Rathaus eine Plakette, die auf die Partnerschaft der Samtgemeinde Bersenbrück mit Ruma hinweist.

Die gute Laune hatten sie vom Empfang im Ratsaal mitgebracht, wo Baier neben den Serben die kleine Greta als Ehrengast begrüßte, “die heute hier auf ihren Papa Željko Dragic aufpasst“, den Initiator der ersten serbisch-niedersächsischen Gemeindepartnerschaft.

Angesichts der Weihnachtsfeiertage, die die Serben nach orthodoxem Kalender 14 Tage später feiern werden, habe man das sonst übliche straffe Besichtigungsprogramm lockerer gestaltet, sagt Baier. Zum Beispiel mit einem Besuch im Nettedrom in Osnabrück, wo sich Turbo-Horst im E-Kartrennen einer serbischen Fersehjournalistin geschlagen geben musste. In Serbien erregt die Gemeindepartnerschaft so viel Aufsehen, dass Radio Televizija Vojvodine, Landesprogramm des serbischen Staatsfernsehens, die Delegation mit einem Kamerateam begleitet.

Auf alle Fälle waren die Serben begeistert über Kombination aus E-Mobilität und Freizeitspaß im Nettedrom. Das könne auch eine Attraktion sein für die Gebietshauptstadt Novi Zad mit ihren Universitäten und großen Popfestivals, hieß es. Die Großstadt an der Donau soll 2012 europäische Kulturhauptstadt werden.

Sladjan Mancic dankte Horst Baier für das entspannte Programm, was ihm sehr entgegenkomme. Normalerweise ginge es ja bei den Besuchen von Programmpunkt zu Programmpunkt, ohne Pause. Wenn die Deutschen eines von den Serben lernen könnten, dann sei das Entschleunigung, hatte Rumas Bürgermeister schon bei früheren Gelegenheiten durchblicken lasse n. Mit seinem entspannten Stil krempelt er gerade Ruma zu einer Industriegemeinde um mit Großgewerbegebiet an der Autobahn.

In der Samtgemeinde fühlt Mancic sich mittlerweile zu Hause, „so, als sei sie ein Teil von Ruma“, sagt er auf diesem Empfang.

Auf soviel Bersenbrück-Erfahrung kommt Milan Novakovic noch nicht. Er sei zum zweiten Mal da, berichtet der Präsident der Region Süd-Batschka, zu der auch Ruma gehört. Er dankte Christian Calderone, der am Empfang teilnahm. Der Landtagsabgeordnete hatte Novakovic und einer Wirtschaftsdelegation im Februar im hannoverschen Wirtschaftsministerium die Türen geöffnet.

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Gehrder „Starenkasten“ blitzt seit Jahren nicht mehr

Gehrde I Bersenbrücker Kreisblatt vom 17. Dezember 2018

Frust in Gehrde: Weder der innerörtliche Zebrastreifen für Schulkinder auf der Langen Straße ist in Sicht noch eine Ampel, die die Überquerung der B214 sicherer machen könnte.

Dies gab ein nicht eben begeisterter Bürgermeister Günther Voskamp (Die Grünen) einem noch weniger darüber erbauten Gemeinderat in der Dezemberratssitzung vergangenen Donnerstag bekannt. Demnach lehnt die Verkehrskommission aus Vertretern der Samtgemeinde als untere Verkehrsbehörde, Landkreis Osnabrück als Baulastträger und Polizei einen Zebrastreifen für die Lange Straße beim Gemeindebüro ab. Dafür gebe es nämlich zu wenig Verkehr auf der Straße.

Weil die Stelle in einer Tempo-30-Zone liegt, werde ein Zebrastreifen auch grundsätzlich abgelehnt, so Voskamp. Alternativ werde nun überlegt, mit Einengungen die Verkehrsgeschwindigkeit zu drosseln, wie 2017 in einem Experiment mit Betonringen getestet.

Weil die Verkehrszahlen nicht reichen, könne der Landkreis Osnabrück als Straßenbaulastträger zumindest nicht verpflichtet werden, einen Zebrasteifen anzulegen, sagt dazu Andreas Schulte, zuständiger Fachdienstleiter der Samtgemeinde. Die Gemeinde müsse also zahlen. Schulte spricht sich ebenfalls für Einengungen der Fahrbahn aus. „Die Geschwindigkeit herunterzubringen, das ist der richtige Weg“, sagt er.

Richtig kompliziert wird es an der Bundesstraße, die ein teils auch bewohntes Gewerbegebiet mitsamt einem baptistischen Gemeindezentrum von der Ortslage trennt. Hier sei die Gemeinde nicht nur auf behördlicher Ebene aktiv, sonder „mit Unterstützung der Politik“, sagt Voskamp in der Ratssitzung. Samtgemeindebürgermeister Horst Baier, der Landtagsabgeordnete Christian Calderone und Bundestagsmitglied André Berghegger seien eingeschaltet.

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St.-Viktor-Schützenbruderschaft aus Damme in Hannover

Damme I Oldenburgische Volkszeitung vom 15. Dezember 2018

Zahlreiche Mitglieder der St. Viktor Schützenbruderschaft Rottinghausen waren jetzt der Einladung des Landtagsabgeordneten Christian Calderone nach Hannover gefolgt.

Gruppenfoto auf der "Niedersachsentreppe" des Niedersächsischen Landtages.

Gruppenfoto auf der „Niedersachsentreppe“ des Niedersächsischen Landtages.

Zunächst stand der Besuch des Weihnachtsmarktes auf dem Programm. Danach nahmen die Schützen mit Calderone an einer Plenarsitzung teil.

Kramp-Karrenbauer überzeugt mit Emotionen

Hamburg I Oldenburgische Volkszeitung vom 08. Dezember 2018

von Giorgio Tzimurtas

Wer unentschlossen nach Hamburg kam, ließ die Reden der Bewerber auf sich wirken. Für so manchen Delegierten war Friedrich Merz unerwartet schwach.

Gegen 17 Uhr löste sich die Spannung in Ausrufen des Triumphes aus. Sprechchöre mit dem Kürzel „AKK“ erklangen, das für Annegret Kramp-Karrenbauer steht. Rhythmisches Klatschen erfüllte die Hamburger Messehallen. Das war der Zeitpunkt, als klar war, dass die bisherige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer vom CDU-Parteitag zu neuen Vorsitzenden gewählt worden war – zur Nachfolgerin von Angela Merkel, die 18 Jahre lang der Spitze der Christdemokraten gestanden hatte.

Alle Prognosen, die ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen „AKK“ und ihrem Konkurrenten Friedrich Merz vorausgesehen hatten, hatten sich bewahrheitet. Im zweiten Wahlgang votierten 999 Delegierte zu 51,75 Prozent für Kamp-Karrenbauer, Merz erhielt 48,25 Prozent der Stimmen. Der dritte Aspirant, Gesundheitsminister Jens Spahn, war im ersten Wahlgang mit 152 Stimmen gescheitert.

Dass Kramp-Karrenbauer schließlich das Rennen machte, das lag besonders auch an ihrer engagierten Bewerbungsrede, die sich in ihrer Emotionalität deutlich von dem eher nüchternen Vortrag von Merz abhob, der immer wieder auf seinen Spickzettel schaute.

Kramp-Karrenbauer hingegen sprach frei und erhielt beherzten Zwischenapplaus für ihre Rede mit dem Leitmotiv „Mut“. Sie warb dafür, selbstbewußt „Kurs zu halten“ und nicht ängstlich nach links oder rechts zu schauen. Ob bei der Digitalisierung, der Gestaltung der Weltordnung oder in der Frage, was aus Europa wird – „die Antwort liegt nicht in den Sternen, sondern bei uns“, sagte Kramp-Karrenbauer. Dei CDU sei „kein Gemischtwarenladen“, und der Wertekompass liege fest im „C“ der Partei, in der christlichen Prägung. Auch die bekundete Fairness wurde mit Beifall honoriert: „Keiner von uns der Kandidaten wird der Untergang für diese Partei sein“, sagte Kramp-Karrenbauer.

Merz, der erst spät in Fahrt kam, forderte „ein Signal des Aufbruchs und der Erneuerung“ vom Parteitag. Er warb für „klare Positionen“, um bessere Wahlergebnisse zu bekommen. Den stärksten Beifall erntete er mit Aussagen wie „Unsere Gesellschaft ist hilfsbereit und tolerant, aber es gibt auch Grenzen unserer Möglichkeiten.“ Im Dialog mit der Öffentlichkeit, für den er eintrat, müsse auch über Migration und Integration gesprochen werden.

Dieses Thema sprach Spahn ebenso an, forderte kontroverse Diskussionen. Spahn redete aber auch viel darüber, warum er trotz seiner Chancenlosigkeit zur Wahl für den CDU-Vorsitz antrete. Sein Credo: Es werde politisch nichts erreicht, wenn man immer nur geduldig sei.

Einer, der sich Spahn an der Parteispitze gewünscht hätte, ist Andre Hüttemeyer (Visbek), Landesvorsitzender der Oldenburger Jungen Union. Die Rede seines persönlichen Favoriten fand er stark, weil Spahn sich „nahbar“ gezeigt habe, sagte Hüttemeyer, der als Gast auf dem Parteitag war.

Unter den zehn Delegierten aus Südoldenburg waren einige vor Beginn der Bewerbungsreden derweil unentschlossen. Nicht alle wollten offen sagen, für wen sie schließlich gestimmt haben. Doch steht fest: Die Rede Kramp-Karrenbauers hat bei jenen, die sich noch nicht festgelegt hatten, den Ausschlag gegeben. Zum Beispiel bei der CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher (Löningen). Merz habe die Erwartungen nicht erfüllt, Kramp-Karrenbauer habe eine „unglaublich gute Rede“ gehalten. Breher erwartet sich nun eine Profilschärfung der Partei. Es sei wichtig, dass bei den Themen Sicherheit und Migration erkennbar werde, „wofür die CDU steht“.

Überzeugt vom Auftritt Kramp-Karrenbauers war auch der Vechtaer CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer. Er habe Kramp-Karrenbauer in beiden Wahlgängen seine Stimme gegeben, weil sie in einer überzeugenden Rede die verschiedenen Strömungen der Partei zusammengefasst und für die Zukunft „hervorragende Akzente“ gesetzt habe.

Zufrieden mit der neuen Chefin ist auch Josef Holtvogt (Emstek), Geschäftsführer des CDU-Landesverbandes Oldenburg. „Sie hat im Gegensatz zu Merz die Herzen der Basis erreicht“, sagte er über seine Kandidatin. Für Merz hingegen war Johann Wimberg, der Cloppenburger Landrat. Er sagte aber auch, dass alle drei Kandidaten sehr gut gewesen seien. Sein Wunsch an „AKK“ lautet, dass schwierige Themen angegangen werden, darunter auch eine Reform des Steuerwesens, die Unternehmern und Arbeitnehmern finanziell mehr Luft lässt.

Der Quakenbrücker CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone sagte: „Nun kommt es darauf an, dass wir einen Neuanfang in der CDU schaffen.“ Merz habe deutlich gemacht, wo die Herausforderung liege: Wähler, die sich rechts von der CDUder AfD zugewandt haben und jene, die in der linken Mitte zu den Grünen abgewandert sind, zurückzugewinnen.

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Quakenbrücks neues Wohnquartier: Rat legt Vorgaben fest

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 07. Dezember 2018

Der Quakenbrücker Stadtrat hat nach intensiver Beratung und Diskussion in den vergangenen Monaten die Kriterien für die Bebauung eines Teils der Bahnbrache festgelegt. Anfang 2019 soll der städtebauliche Ideenwettbewerb starten. Das drei Hektar große Quartier soll ein Aushängeschild werden.

Das Votum war deutlich: Einstimmig (bei drei Enthaltungen) hat der Rat der Stadt Quakenbrück den Weg frei gemacht für den städtebaulichen Ideenwettbewerb für das frühere Bahngelände. Nach ausgiebiger Beratung im Ausschuss für Planen und Bauen und in den Fraktionen feilte der Stadtrat noch in der jüngsten Sitzung an den Formulierungen im Auslobungstext. Der gibt den Rahmen vor für die Planungsbüros.

Nun ist die Stadtverwaltung am Zug, die weiteren Vorbereitungen zu treffen. Der vorläufige Zeitplan sieht vor, dass der städtebauliche Wettbewerb Ende Januar 2019 öffentlich bekannt gemacht wird. Wenn alle Formalien des Verfahrens eingehalten werden, könnten der Öffentlichkeit im Juli die vom Preisgericht prämierten Entwürfe präsentiert werden.

Die fünf Ratsfraktionen sind sich einig, dass die geografische Mitte Quakenbrücks ein attraktives, innenstadtnahes, energetisch optimiertes und vielfältiges Wohnquartier bekommen soll. Ganz wichtig: Die Häuser sollen trotz der trennenden Bahnlinie Alt- und Neustadt miteinander verbinden. Maximal möglich sein soll eine dreigeschossige Bebauung mit Mehrfamilienhäusern und Hausgruppen für unterschiedliche Nutzer: altersgerechte und barrierearme Wohnungen für Senioren, kleinere Wohneinheiten für die „jungen Alten“ und kleine Wohnungen für Haushaltsgründer oder Studenten. Adäquate Angebote – als Miet- und Eigentumswohnungen – soll es auch für Familien in allen Preissegmenten geben.

„Das war kein Schnellschuss“, würdigte Christian Calderone angesichts der intensiven Beratung den vorliegenden Auslobungstext. Der Stadtrat habe sich seine eigenen Gedanken über eine Bebauung des Bahngeländes gemacht, so der CDU-Fraktionschef. Anstelle des vom Sanierungsträger Baubecon zunächst empfohlenen Investorenauswahlverfahrens – dabei hätte die Stadt das komplette Gelände an einen Investor verkauft, der dann verpflichtet gewesen wäre, die Vorgaben für die Bebauung umzusetzen – habe sich der Rat für den städtebaulichen Ideenwettbewerbentschieden und damit die richtige Wahl getroffen. „Wir wollen die besten Planungsbüros gewinnen, damit aus der Bahnbrache ein gutes Quartier für Quakenbrück entsteht“, sagte Calderone. Um den Wettbewerb attraktiv zu machen, sei das Preisgeld von ursprünglich 35.000 auf 50.000 Euro heraufgesetzt worden, denn bei einer drei Hektar großen Fläche handele es sich nicht unbedingt um ein großes Gebiet.

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Auch Delegierte aus dem Altkreis Bersenbrück wählen Merkel-Nachfolger

Altkreis Bersenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 06. Dezember 2018

Wer wird Nachfolger von Angela Merkel als Vorsitzende der CDU? Diese Frage bewegt auch die Christdemokraten im Nordkreis. Einige Ortsverbände haben vorab sogar Probeabstimmungen durchgeführt, um zu erfahren, wie ihre Basis so tickt und wohin die Reise politisch gehen könnte.

Friedhelm Spree, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes für Fürstenau, Bippen und Berge, freut sich über das Wahlverfahren mit den acht Regionalkonferenzen. Das habe zu einer Mobilisierung der CDU geführt, die der Partei im Sinne einer lebendigen Demokratie guttue. Er selbst habe an der Regionalkonferenz in Bremen teilgenommen und sei beeindruckt von den drei Kandidaten gewesen. Alle drei seien geeignet, so Spree.

Unabhängig davon hat der CDU-Vorsitzende bereits einen Fingerzeig erhalten, welchen der drei Kandidaten die Parteibasis in der Samtgemeinde Fürstenau bevorzugt. Bei der Mitgliederversammlung vor einigen Wochen habe die CDU eine geheime Abstimmung durchgeführt. Das Ergebnis: Jens Spahn landete abgeschlagen auf Platz drei. Friedrich Merz hingegen lag nur ganz knapp hinter Annegret Kramp-Karrenbauer.

Übrigens: Die CDU in der Region wird unter anderen vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Reinhard von Schorlemer aus Lonnerbecke vertreten. Ebenfalls mit von der Partie sind Maren von der Heide, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion aus Ankum, und der Landtagsabgeordnete Christian Calderone aus Quakenbrück.

Als einer der 1001 Delegierten, die beim Parteitag in Hamburg Merkels Nachfolger wählen, will Calderone nicht öffentlich über seinen Favoriten sprechen. Die „Vor-Wahlen“ bei den Regionalkonferenzen hält der Quakenbrücker für „ein sehr gutes Format, um innerparteilich neuen Mut zu inhaltlichen und personellen Diskussionen zu entwickeln“. Nach dem Votum müsse die Partei aber auch weiter geschlossen auftreten, weswegen die Inflation der Nennung persönlicher Wahlentscheidungen in den vergangenen Tagen aus seiner Sicht nicht ganz hilfreich sei.

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Martin Menke bleibt zwei weitere Jahre Vorsitzender

Neuenkirchen i.O. I Oldenburgische Volkszeitung vom 30. November 2018

Martin Menke bleibt weitere zwei Jahre Vorsitzender der aktuell 78 Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Neuenkirchen. Die Teilnehmer der Versammlung am Mittwoch in der Gastwirtschaft Kruse bestätigten ihn einstimmig im Amt. Stellvertretende Vorsitzende sind jetzt Ulrich Kettler und Rolf Steinkamp-Bergmann. 

Weiter gehören dem Vorstand an: Tobias Lahrmann (Schriftführer), Stefan Wehinghaus als stellvertretender Schriftführer und Mitgliederbeauftragter, Ulrich Schick (Kassierer), Helmut Steinkamp (stellvertretender Kassierer) sowie die Beisitzer Guido Oevermann, Felix Quebbemann und Bernard Hermesch.

Die Teilnehmer nutzten die Versammlung auch, um Themen anzusprechen, die ihnen unter den Nägeln brennen. So forderte das ehemalige Vorstandsmitglied Thomas Buschermöhle mit Nachdruck eine Ampelanlage an der Kreuzung Landesstraße von Vörden nach Bersenbrück und der Alfhausener Straße bei der Stickteichsiedlung. Es sei zu mehreren schweren Unfällen gekommen und grenze an ein Wunder, dass bislang noch kein Kind beteiligt gewesen sei. Ferner forderte der Redner eine Fußgängerampel bei der Wiesentalsiedlung.

In dem Zusammenhang sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone, die Ampel an der Kreuzung anzuordnen sei die Aufgabe der Samtgemeinde Bersenbrück, die in diesem Bereich die zuständige Untere Verkehrsbehörde sei. Einen von manchen Bürgern geforderten Kreisverkehr an dieser Stelle lehne Bersenbrück ab. Zur Wiesental-Siedlung erklärte der Politiker, die bei Zählungen ermittelten Fußgängerzahlen reichten eigentlich nicht für eine Fußgängerampel aus, aber er führe noch Gespräche mit dem Landkreis Vechta.

Eine klare Förderjung richtete der Kommunalpolitiker Calderone wegen der Straßenausbaubeiträge, die Grundstückseigentümer bei der Sanierung von Straßen und Wegen leisten müsse, an das Land. Es müsse den Kommunen auch in Zukunft die Möglichkeit einräumen zu entscheiden, wie sie es mit diesen Beiträgen halten wollen. Es gebe Städte und Gemeinden, die sie abgeschafft haben und den Straßenbau anders finanzierten, andere hielten an den Beiträgen fest, de er selbst letztlich für die beste der nicht optimalen Regelungen halte, sagte der Christdemokrat.

Calderone: Haushalt 2019 soll Quakenbrück positiv entwickeln

Quakenbrück I Pressemitteilung vom 26. November 2018

Trotz aus Sicht der CDU vermehrter Investitionen in die Straßeninfrastruktur, in die Sauberkeit der Stadt, in die Kulturförderung, in das Stadtmarketing und in Quakenbrücker Denkmäler sollen im Haushalt 2019 auch Schulden abgebaut werden. Dies betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone nach der Haushaltklausur der Ratsfraktion.

Mehr Sauberkeit und Pflege der öffentlichen Grünanlagen sowie eine Komplettierung des Stadtgrün - das ist ein Ziel der CDU im Haushalt 2019. Um dies auch faktisch deutlich zu machen, pflanzten die Christdemokraten eine Rotbuche an der Pfaffenstraße.

Mehr Sauberkeit und Pflege der öffentlichen Grünanlagen sowie eine Komplettierung des Stadtgrün – das ist ein Ziel der CDU im Haushalt 2019. Um dies auch faktisch deutlich zu machen, pflanzten die Christdemokraten eine Rotbuche an der Pfaffenstraße.

Neben einer guten Einnahmesituation und eigenen Anträgen zu Einsparungen im Stadthaushalt 2019 erwarten die Christdemokraten auch durch die angekündigte Senkung der Kreisumlage positive haushalterische Effekte. Schließlich entspräche ein Punkt Kreisumlage in Quakenbrück rund 100.000 Euro.

Mit der Schaffung einer zusätzlichen Mitarbeiterstelle beim Bauhof der Samtgemeinde, die aber über den Stadthaushalt finanziert werden soll, möchte die CDU die Sauberkeit und Pflege der Grünflächen in der Stadt verbessern. Unangetastet lassen die Christdemokraten die Haushaltsansätze für die Komplettierung des Stadtgrüns. Und neue Akzente versprechen sich die Kommunalpolitiker durch die beantragte Aufnahme in das Stadtsanierungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“, welche durch die CDU auf den Weg gebracht wurde.

Anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegers vor 100 Jahren möchte die CDU das Ehrenmal an der ehemaligen Ackerbauschule an der Wohldstraße sanieren und in einem Projekt mit Quakenbrücker Schülern für die heutige Zeit als ein „Mahnmal für den Frieden“ sichtbar machen. 15.000 Euro möchten die Christdemokraten dafür im Haushalt veranschlagen. Mit zusätzlichen 5.000 Euro für die Städtepartnerschaften, zusätzlichen 10.000 Euro für die Musiktage und zusätzlichen 5.000 Euro für das Stadtmarketing sollen nach den Worten Calderones zentrale Aufgabenfelder der Stadt besser ausgestattet werden. Auch die Weihnachtsbeleuchtung möchten die Christdemokraten in der Stadt komplettieren und folgen damit einer Anregung aus der Bürgerschaft und der evangelischen Kirchengemeinde St. Petrus.

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Bauausschuss billigt Planentwurf für Quakenbrücker Bahnbrache

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 22. November 2018

Der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Quakenbrück hat den Entwurf für den Bebauungsplan Nr. 24a „Bahnflächen-Süd, Teil I“ gebilligt. Sollte auch der Verwaltungsausschuss, der am 26. November tagt, grünes Licht geben, kann die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung starten.

Bei zwei Tagesordnungspunkten haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Planen und Bauen der Stadt Quakenbrück in ihrer jüngsten Sitzung mit der Gestaltung des ehemaligen Bahnbetriebsgeländes befasst.

Kaum Diskussionsbedarf gab es bei den Beratungen über den Bebauungsplan Nr. 24a „Bahnflächen-Süd, Teil I“. Wie berichtet wurde der Bebauungsplan aufgeteilt, weil ein Gutachten für das Fledermausaufkommen in einem Wald an der südlichen Friedrichstraße erstellt werden musste, das im Dezember vorliegen soll. Um aber den für das Frühjahr 2019 anvisierten Baustart der geplanten Kindertagesstätte nicht zu gefährden, hatte die Stadtverwaltung vorgeschlagen, den Bebauungsplan zu teilen. So konnte das Genehmigungsverfahren für den Plan für den nördlichen Teilbereich, in dem die Kita gebaut werden soll, weitergehen.

Wie der stellvertretende Staddirektor Frank Wuller berichtete, haben sich in dem Planentwurf nach der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung einige Änderungen ergeben. So sei der Geltungsbereich um die Straßenverkehrsfläche im Einmündungsbereich Friedrichstraße/Artlandstraße erweitert worden. Dort soll zur besseren Anbindung des ehemaligen Bahngeländes ein Kreisverkehr entstehen. Außerdem mussten die Schienen der Kleinbahn im Plan verzeichnet werden, obwohl sie längst nicht mehr genutzt werden. „Ansonsten richtet sich der Planentwurf an dem, was im städtebaulichen Rahmenplan vorgegeben war“, erläuterte Wuller. Verkehrlich erschlossen wird das Areal demnach über den Kreisverkehr und die Hasestraße. Da das Gelände als urbanes Gebiet ausgewiesen ist, können dort Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet werden. Außerdem ist eine Grünfläche zur Auflockerung der bebauten Flächen vorgesehen.

Andreas Henemann (Bündnis 90/Die Grünen) hatte noch drei redaktionelle Ergänzungen zum Planentwurf. Er forderte, dass das Höhenniveau der Fußbodenkante nicht höher liegen dürfe als das der benachbarten Gebäude. Außerdem müssten die versiegelten Flächen so klein wie möglich gehalten werden, um das weitere Absinken des Grundwasserspiegels zu vermeiden. Flachdächer und flachgeneigte Dächer sollten begrünt werden oder mit Fotovoltaik- oder Solarthermieanlagen ausgestattet werden. Die Ausschussmitglieder sprachen sich einmütig dafür aus, dass der Planentwurf erneut öffentlich ausgelegt wird und die Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme gebeten werden.

Weniger Einigkeit herrschte über die Inhalte der Auslobung des städtebaulichen Ideenwettbewerb s für den nördlichen Abschnitt der Bahnbrache. Christian Calderone (CDU) bemängelte, dass die Preisgelder von 15000, 11000 und 9000 Euro zu niedrig seien, und forderte Nachbesserung. „Wir wollen doch die Guten“, hofft Calderone so kreative Architekten zur Teilnahme am Wettbewerb zu motivieren.

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