Christian Calderone

Für Sie im Landtag!


CDU Neuenkirchen diskutiert emotional über Gefahrstofflager

Neuenkirchen-Vörden I Bramscher Nachrichten vom 08. November 2017

Das Interesse am Stand der Koalitionsverhandlungen auf Landesebene war bei den CDU-Mitgliedern groß. Heiße, zum Teil emotional geführte Diskussionen gab es in Neuenkirchen allerdings bei lokalpolitischen Themen – wie der Ansiedlung des Imperial-Gefahrstofflagers im Niedersachsenpark.

Ehrengäste, Vorstand und Geehrte während der Mitgliederversammlung: (sitzend, v.l.) Rainer Huesmann, Ewald Kober, Martin Menke, (stehend, v.l.) Tobias Lahrmann, Helmut Steinkamp, Ulrich Kettler, Guido Oevermann, Melanie Thye Lokenberg, Rolf Steinkamp-Bergmann, MdL Christian Calderone, Bürgermeister Ansgar Brockmann und Ulrich Schick.

Ehrengäste, Vorstand und Geehrte während der Mitgliederversammlung: (sitzend, v.l.) Rainer Huesmann, Ewald Kober, Martin Menke, (stehend, v.l.) Tobias Lahrmann, Helmut Steinkamp, Ulrich Kettler, Guido Oevermann, Melanie Thye Lokenberg, Rolf Steinkamp-Bergmann, MdL Christian Calderone, Bürgermeister Ansgar Brockmann und Ulrich Schick.

Zunächst gab der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Martin Menke während der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Seep jedoch einen Überblick über das durch drei Wahlen geprägten Jahre 2016/17. Er hoffe, dass man sich jetzt wieder auf die politische Arbeit konzentrieren könne, sagte Menke. Gerne aufgenommen wurde vom Vorstand dabei die Anregung aus der Mitgliederschaft, einen Zusammenschluss der bisher eigenständigen CDU-Ortsverbände Neuenkirchen und Vörden anzustreben.

MdL Christian Calderone nahm unterdessen die Ehrung langjähriger Mitglieder vor. Für 40-jährige Zugehörigkeit zur Union wurden Ewald Kober und Rainer Huesmann gewürdigt. Auf eine 25-jährige Mitgliedschaft blicken Martin Menke und Andreas Dreishing zurück.

Der Landtagsabgeordnete Calderone ging anschließend in einem Vortrag auf das schlechte Abschneiden der CDU bei den jüngsten Wahlen ein. Weiter berichtet er über den Stand der Koalitionsverhandlungen auf Landesebene, an denen er für den Bereich der Justizpolitik beteiligt sei.

Details, insbesondere auch zu Personalfragen, wollte Calderone mit Hinweis auf die vereinbarte Vertraulichkeit zwischen CDU und SPD nicht nennen. Sollten die beiden Parteien tatsächlich eine Koalition vereinbaren, wird die Wahl des Ministerpräsidenten voraussichtlich am 22. November stattfinden.

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Calderone neuer Sprecher der CDU-Landtagsabgeordneten aus Osnabrück-Emsland

Hannover I Pressemitteilung vom 19. Oktober 2017

Christian Calderone ist neuer Sprecher der CDU-Bezirksgruppe Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. Die zehnköpfige Abgeordnetengruppe mit Martin Bäumer (Wahlkreis Georgsmarienhütte), Bernd Bussmann (WK Papenburg), Christian Calderone (WK Bersenbrück), Christian Fühner (WK Lingen), Bernd-Carsten Hiebing (WK Meppen), Reinhold Hilbers (WK Grafschaft Bentheim), Gerda Hövel (WK Melle), Burkhard Jasper (WK Osnabrück-West), Clemens Lammerskitten (WK Bramsche) und Anette Meyer zu Strohen (WK Osnabrück-Ost) sprachen sich einstimmig dafür aus, sich künftig von dem Quakenbrücker vertreten zu lassen.

Er ist damit Nachfolger von Heinz Rolfes aus Lingen, der nicht erneut für den Landtag kandidiert hatte. „Die Wahl ist ein sehr großer Vertrauensbeweis, für den ich mich recht herzlich bei meinen Kolleginnen und Kollegen bedanke“, freute sich Calderone nach der Wahl. Mit den zehn Personen bilden die Politiker neben der Hannoveraner Gruppe die stärkste CDU-Abgeordnetenvertretung. „Westniedersachsen ist gut im Land und in der Fraktion vertreten“, so Calderone und erklärt weiter. „Ich werde die Interessen unseres Raumes nach Hannover tragen. Dazu ist ein enger Schulterschluss aller Landtagsabgeordneten aus der Region Osnabrück, Emsland und Grafschaft-Bentheim erforderlich, dazu will ich gern beitragen.“

Auch weiterhin bleibt Calderone, der seit 2013 und damit erst in der zweiten Periode dem Niedersächsischen Landtag angehört, Mitglied in der „Oldenburger Gruppe“, in der die Landtagsabgeordneten der CDU aus dem Landesverband Oldenburg zusammengeschlossen sind. Mit Damme und Neuenkirchen-Vörden vertritt Calderone auch zwei Kommunen aus dem Landkreis Vechta und damit aus dem alten Land Oldenburg in Hannover.

Nur wenige Bauern ziehen ins Leineschloss

Hannover I LAND & Forst vom 18. Oktober 2017

Wer wird nach der Landtagswahl im renovierten Niedersächsischen Landtag Platz nehmen? Und wer hat unter den Abgeordneten überhaupt noch „Stallgeruch“, um die agrarpolitischen Belange der Landwirte zu vertreten? Die bisherige Besetzung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung und ein Blick in die Biografien der neuen Abgeordneten lässt Schlüsse auf die künftige agrarpolitische Vertretung zu.

Bisher leitete Landwirt Hermann Grupe (FDP) das Gremium. Er zog für Holzminden erneut mit 9,6 Prozent in den Landtag ein. Sein ehemaliger Vize Hans-Joachim Janßen (Grüne) hat es im Wahlkreis Cloppenburg-Nord allerdings nicht geschafft. Der agrarpolitischer Fraktionssprecher war auch über die Landesliste nicht ausreichend abgesichert.
Im selben Wahlkreis scheiterte ebenfalls das Ausschussmitglied Renate Geuter (SPD), obwohl sie ihr Ergebnis um 2,9 Prozent auf 29,4 Prozent gesteigert hatte. Dabei fällt eine Besonderheit bei den Sozialdemokraten auf: Da alle 55 Sitze per Direktmandat geholt wurden, zog die Landesliste nicht. Dem erstaunlichen Erfolg der SPD fiel unter anderem auch der Fraktions-Geschäftsführer Grant-Hendrik Tonne (Nienburg/Schaumburg) zum Opfer.

Dr. Hans-Joachim Deneke-Jörens (CDU) ist als Ausschussmitglied ausgeschieden. Er verlor mit 36,1 Prozent das Direktmandat in Lehrte an die SPD und schaffte ebensowenig über die Landesliste den Einzug in das Parlament. Heiner Ehlen, Ingrid Klopp und Otto Deppmeyer (alle CDU), die ebenfalls feste Größen im Agrarausschuss waren, sind zur Wahl gar nicht mehr angetreten und scheiden aus dem Landtag aus.

Aus der „alten Ausschusstruppe“ bleiben damit in der neuen Legislaturperiode noch Christian Calderone (CDU), Frank Oesterhelweg (CDU), Helmut Dammann-Tamke (CDU), Wiard Siebels (SPD), Ulf Prange (SPD), Karl-Heinz Hausmann (SPD) und Miriam Staudte (Grüne).

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Nur neun Abgeordnete aus der Region Osnabrück im Landtag

Osnabrück I Neue Osnabrücker Zeitung vom 17. Oktober 2017

Nur noch neun statt bislang elf Abgeordnete werden unsere Region im neuen Landtag vertreten. Kein Vertreter der kleineren Parteien hat in Stadt und Landkreis Osnabrück ein Landtagsmandat errungen. Damit wird eine Große Osnabrücker Koalition die Interessen der Region im Leineschloss vertreten.

Als letzter Vertreter der schwarz-roten Fahrgemeinschaft hatte der Wallenhorster Christdemokrat Clemens Lammerskitten über Platz 26 der CDU-Landesliste ein Landtagsmandat errungen, wie die Landeswahlleiterin Ulrike Sachs am Sonntag um 23.40 Uhr bekannt gab. Zuvor hatte es in den Hochrechnungen noch so ausgesehen, dass neben Martin Bäumer, Christian Calderone und Gerda Hövel, die die CDU-Direktmandate holten, nur Burkhard Jasper über Listenplatz 11 und Anette Meyer zu Strohen über Listenplatz 19 in den Landtag einziehen würden. Da die SPD der CDU bei der Landtagswahl aber insgesamt mehr als 20 Direktmandate abgenommen hatte, zogen alle 55 SPD-Abgeordneten über die Erststimme ins Parlament ein. Bei der CDU holten landesweit hingegen nur 32 Kandidaten ein Direktmandat, sodass die CDU-Landesliste zur Freude von Lammerskitten sogar bis Platz 26 greifen konnte.

Der CDU-Kreisparteichef Christian Calderone betonte, dass das CDU-Ergebnis mit 41,8 Prozent etwa dem Ergebnis der vergangenen Landtagswahl (42,0 Prozent) entsprach: „Im Gegensatz zum Landestrend konnten wir unser Zweitstimmenergebnis trotz eines schwierigen Umfelds halten. Die SPD hat im Landkreis hingegen weniger dazugewonnen als im Landesschnitt.“ Während die SPD landesweit um 4,3 Prozentpunkte (von 32,6 auf 36,9 Prozent) zulegte, steigerte sich die SPD im Landkreis um 3,1 Prozentpunkte (von 29,2 auf 32,3 Prozent). Er freute sich, dass wieder sechs CDU-Kandidaten aus Stadt und Landkreis Mandate holten und zehn von 50 CDU-Abgeordneten im Landtag aus dem Bezirk Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim stammen. Ein Wermutstropfen war, dass mit Guido Pott erstmals ein Sozialdemokrat einem Christdemokraten im Landkreis das Direktmandat abjagen konnte. „Das war schon bemerkenswert“, kommentierte Calderone und fügte hinzu: „Wir haben verstanden und werden dieses Ergebnis mit den Ortsverbänden besprechen und entsprechend aufarbeiten.“

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So wählten die Samtgemeinden

Altkreis Bersenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 16. Oktober 2017

Wie haben sich die Parteien und Landtagskandidaten in den Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen geschlagen? Gab es Besonderheiten? Oder ist alles beim Alten geblieben? Hier ein Überblick.

Bleibt in Hannover: Christian Calderone (links) verteidigte im Wahlkreis Bersenbrück sein Direktmandat für den Niedersächsischen Landtag.

Bleibt in Hannover: Christian Calderone (links) verteidigte im Wahlkreis Bersenbrück sein Direktmandat für den Niedersächsischen Landtag.

Mit 41,5 Prozent der Erststimmen in der Samtgemeinde Artland hat CDU-Kandidat Christian Calderone zwar sein schwächstes Ergebnis im Wahlkreis Bersenbrück erzielt, konnte aber sein Ergebnis gegenüber der Wahl von 2013 verbessern: Damals votierten lediglich 40,2 Prozent der Artländer für den Mann aus Quakenbrück. Auch bei den Zweitstimmen haben die Christdemokraten im Vergleich zur vorherigen Landtagswahl leicht zugelegt von 34,6 auf 35,2 Prozent. Die Sozialdemokraten als stärkste Partei im Artland haben bei den Zweitstimmen ebenfalls dazugewonnen: Erhielten sie 2013 noch 35,9 Prozent, sind es diesmal 38,2 Prozent. SPD-Kandidat Matthias Wübbel konnte das Ergebnis seines Vorgängers Claus Peter Poppe allerdings nicht halten: Der heutige Samtgemeindebürgermeister erhielt vor vier Jahren 45,1 Prozent der Erststimmen, Wübbel überzeugte 37 Prozent der Wähler aus dem Artland. Sowohl die FDP als auch die Grünen haben bei den Zweitstimmen Wählervertrauen eingebüßt: Die FDP sinkt von 11,8 auf 8,9 Prozent, die Grünen von 11,6 auf 7,5 Prozent. Die AfD kommt auf 5,1 Prozent der Zweitstimmen in der Samtgemeinde, bei den Erststimmen auf 4,95 Prozent. Die Wahlbeteiligung im Artland lag bei 57,1 Prozent.

Neun Abgeordnete aus der Region Osnabrück im Landtag

Osnabrück I osradio vom 16. Oktober 2017

Neun Abgeordnete aus Stadt und Landkreis Osnabrück haben den Einzug in den Landtag geschafft. Aus dem Landkreis werden für die CDU Gerda Hövel, Martin Bäumer und Christian Calderone im Landtag sitzen. Sie gewannen in ihren Wahlkreisen die Direktmandate. Clemens Lammerskitten zieht ganz knapp über die CDU-Landesliste ein. Er hatte den Wahlkreis Bramsche an SPD-Mann Guido Pott verloren. Ebenfalls über die Landesliste für die CDU ziehen Anette Meyer zu Strohen und Burkhard Jasper in den neuen Landtag ein – sie verloren in der Stadt Osnabrück gegen die SPD-Kandidaten Frank Henning und Landesinnenminister Boris Pistorius.

1700 Osnabrücker CDU-Anhänger umjubeln Merkel

Osnabrück I Neue Osnabrücker Zeitung vom 14. Oktober 2017

Wahlkampffinale der regionalen CDU: Kanzlerin Angela Merkel und Spitzenkandidat Bernd Althusmann sind am Freitagabend von 1700 Anhängern in der Osnabrückhalle bejubelt worden.

Angel Merkel bei ihrer Ankunft in der Osnabrückhalle.

Angel Merkel bei ihrer Ankunft in der Osnabrückhalle.

Der Einzug der Kanzlerin in die ausverkaufte Osnabrückhalle glich einem Triumphzug. Die Besucher, in Stimmung gebracht von der Wahlkampfband „Victory 17“ mit Schlagern von Helene Fischer, Wencke Myrhe oder Andrea Berg, klatschten Angela Merkel und Bernd Althusmann rhythmisch zur Bühne, begleitet vom Wahlkampfsong „Wir haben was Großes vor“ von Jeffrey Söderblom.

Warum Osnabrück, Frau Merkel? „Osnabrück ist eine schöne Stadt. Im Bundestagswahlkampf war ich in Lingen, jetzt ist Osnabrück dran“, antwortete die Kanzlerin auf die Eingangsfrage des Moderators. Die Kanzlerin, die andernorts schon gegen wütende Schreihälse anreden musste, wird der euphorische Applaus das Herz gewärmt haben.

„Der Sonntag ist Ihr Tag“, sprach Merkel zu Beginn ihrer Rede die Zuhörer direkt an. Es sei der Tag der Entscheidung über die „Zukunft unserer Kinder“. Dabei malte sie das Szenario einer rot-rot-grünen Regierung an die Wand. Merkel warf Ministerpräsident Weil (SPD) vor, der Frage, wie er es mit den Linken halte, auszuweichen. „Es ist ja in Mode gekommen, nach Entweder-oder zu fragen, ja oder nein, Abendessen mit Trump oder Putin. Eine klare Antwort hätte ich beim Fernsehduell zur Koalitionsfrage mit den Linken erwartet“, sagte Merkel, ohne jemals den Namen Weil zu nennen. „Wenn er nicht nein sagt, heißt das eben ja“, so die Schlussfolgerung der Kanzlerin.

Merkel streifte durch alle Politikfelder, beklagte, dass Niedersachsen „hoffnungslos“ beim Breitbandausbau zurückhänge, die rot-grüne Regierung den Landwirten das Leben schwer mache, die Polizisten technisch unzureichend ausstatte – ehe sie am Ende ihrer zwanzigminütigen Rede sehr persönlich für Althusmann als neuen „sturmfesten und erdverwachsenen“ Ministerpräsidenten warb.

Zuvor hatte der Althusmann leidenschaftlich für einen Wechsel in Niedersachsen gekämpft. Trotz des schlechten Ergebnisses bei der Bundestageswahl gebe es keinen Anlass, in Sack und Asche zu gehen, sagte Althusmann. Deutschland gehe es gut dank einer „sehr erfolgreichen Politik der CDU, der einzigen verbliebenen Volkspartei in Deutschland“. Althusmann verteidigte die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin und sprach sich für ein qualifiziertes Zuwanderungsgesetz aus, das zwischen Asyl und wirtschaftlicher Zuwanderung trennt.

Auch der Spitzenkandidat warnte vor einer rot-rot-grünen Mehrheit, die die bisherige „Blockade-Politik“ unter dem Einfluss der Linken auf die Spitze treiben werde. „Dieses Land hat eine solche Regierung nicht verdient.“ Der frühere Kompaniechef warnte weiter: vor „Inklusion mit der Brechstange“, vor wachsendem Islamismus in Niedersachsen, vor Gängelung der Wirtschaft. Er argumentierte für 3000 zusätzliche Polizisten, für „konsequentes und hartes Durchgreifen“ gegen islamistische Gefährder, für den Ausbau der Infrastruktur, für Gemeinsinn und Zusammenhalt. Althusmann kritisierte scharf die VW-Politik der Landesregierung, die ihrer Aufsichtspflicht im Aufsichtsrat nicht nachgekommen sei.

„Lassen Sie sich nicht Bange machen von den Umfragen. In den letzten Stunden entscheidet sich die Wahl“, mahnte Althusmann seine Anhänger und forderte sie auf, auszuschwärmen und dafür zu sorgen, „dass wir am Sonntagabend mit einem leichten Lächeln auf den Lippen sagen können: Die Union ist stärkste Kraft im Lande“.

Zuvor hatten die Landtagskandidaten der Region den Optimismus zusätzlich befeuert. Der Haustürwahlkampf sei „sehr ermutigend“ gewesen, sagte Burkhard Jasper. Christian Calderone, Kandidat im Wahlkreis Bersenbrück, schilderte seine Wahrnehmung, „dass die Umfrageergebnisse nicht zu dem passen, was uns die Menschen sagen“. Jede Kandidatin, jeder Kandidat nutzte das große Forum in der Osnabrückhalle, um jeweils einen Schwerpunkt darzustellen: Breitbandausbau, Bildungspolitik, Pflege, ärztliche Versorgung auf dem Lande, Kriminalitätsbekämpfung und eine Landwirtschaftspolitik, die den Bauern eine Zukunft lässt.

Stippvisite beim Kolping-Betrieb

Fürstenau I Pressemitteilung des Kolping-Diözesanverbandes vom 13. Oktober 2017

MdL Christian Calderone und Vertreter der regionalen CDU unternahmen eine Stippvisite  in die Kolping-Werkstatt in Fürstenau. Interessiert zeigte sich der Landtagsabgeordnete, der auch Kreistagsabgeordneter im Osnabrücker Kreistag ist, über die Zusammenarbeit mit dem Jobcenter der Kreisverwaltung Osnabrück.

Besuch bei der Kolping-Werkstatt in Fürstenau.

Besuch bei der Kolping-Werkstatt in Fürstenau.

Die Vorstandsmitglieder des Kolping Bildungswerkes Wilfried Ripperda und Markus Kleinkauertz erläuterten die sehr gute Zusammenarbeit im Integrationsbereich mit dem Fallmanagement des Jobcenters. Leider seien die gesetzlichen Rahmenbedingungen verbesserungsbedürftig stellen die Vorstandsmitglieder fest. So seien die Laufzeiten der Eingliederungsmaßnahmen wie z.B. Arbeitsgelegenheiten oder „1-Euro-Jobs“ zu kurz. Weiterhin wäre es sinnvoller, wenn das Entgelt für die geleistete Arbeit von Einrichtungen ausgezahlt wird – wie das z.B. bei den Maßnahmen „Arbeit statt Sozialhilfe“ organisiert war. Dadurch entstände eine Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung – so wie es auf dem ersten Arbeitsmarkt üblich ist. „Ein solches Verhältnis dient dem Integrationsprozess“, stellt Betriebsleiter Freddy Schulte fest.

Kolpingvertreter sprachen sich für einen regulierten „Zweiten Arbeitsmarkt“ aus: „Es ist absolutes Wunschdenken zu glauben, dass man die bundesweit rund 700.000 langzeitarbeitslosen Menschen in den regulären Arbeitsmarkt vermitteln kann.“ Die kommunalen CDU-Vertreter teilten diese Auffassung: „Gerade in der kommunalen Grünpflege oder in der Hilfe für Senioren, um in den eigenen Vier-Wänden wohnen zu bleiben, gibt es für den „Zweiten Arbeitsmarkt“ eine Menge Aufgaben.“ Alle Anwesenden stellten fest, dass der geregelte Arbeitsalltag gerade für Familien ein wichtiger Baustein für ein geordnetes Leben ist.

Lernen unter einem Dach!

Damme I Pressemitteilung der Erich-Kästner-Schule vom 11. Oktober 2017

Das Thema Inklusion an Schulen ist und bleibt umstritten – öffentlich wie politisch. Sollen Förderschulen abgeschafft und Kinder mit und ohne Beeinträchtigung nur noch gemeinsam unterrichtet werden?  Für Christian Calderone lautet die Antwort darauf derzeit klar: „Nein!“ Zumindest nicht, so der Landtagskandidat, solange es den Regelschulen an den notwendigen Mitteln und Mitarbeitern für eine erfolgreiche Umsetzung fehle.

Christian Calderone (rechts) ließ sich von Matthias Warnking (links), Geschäftsführer Andreaswerk, und Rita Espelage (Mitte), Fachbereichsleiterin Schule Andreaswerk, über die Arbeit in der Erich Kästner-Schule informieren.

Christian Calderone (rechts) ließ sich von Matthias Warnking (links), Geschäftsführer Andreaswerk, und Rita Espelage (Mitte), Fachbereichsleiterin Schule Andreaswerk, über die Arbeit in der Erich Kästner-Schule informieren.

Mit Matthias Warnking, Geschäftsführer des Andreaswerkes, und Rita Espelage, Fachbereichsleiterin Schule, sprach der CDU-Politiker am Montag in der Erich Kästner-Schule Damme über Inklusion, Kooperationen und die Zukunft von Förderschulen und Tagesbildungsstätten. 

Lehrermangel, zu große Klassen, fehlende Rückzugsräume: Dank der Diskussion mit Behindertenvertretungen kennt Calderone die Bedenken hinsichtlich einer „Schule für alle“ gut. Auch für Rita Espelage sind diese Sorgen nichts Neues. „Von den Eltern unserer Schüler bekommen wir ähnliche Rückmeldungen“, erzählte sie. 

Als Leiterin der Erich Kästner-Schule, einer Tagesbildungsstätte für Kinder und Jugendliche mit einer geistigen Beeinträchtigung, macht sie dabei ganz eigene Erfahrungen mit dem Thema Inklusion. „Wir setzen Inklusion schon jetzt an unseren drei Standorten im Landkreis Vechta um“, betonte sie. Insbesondere mit dem Prinzip des „Lernens unter einem Dach“ habe die Einrichtung in den vergangenen Jahren einen guten Weg gefunden. 

Während in Visbek Klassen der Erich Kästner-Schule in der Regelgrundschule untergebracht sind, werden in Vechta Schüler der benachbarten Grundschule Hagen in Räumen der Tagesbildungsstätte unterrichtet. Am Standort Damme  besteht seit etwa sechs Jahren eine Kooperation mit der Realschule vor Ort. „Vor allem Kinder sind da sehr offen und gehen schon nach kurzer Zeit ganz selbstverständlich miteinander um“, machte Rita Espelage deutlich.  

Gemeinsam mit Geschäftsführer Matthias Warnking begrüßte sie am Montag das Bekenntnis Calderones zum Erhalt der Förderschule und damit der Wahlfreiheit der Eltern. Doch auch die Zukunft der niedersächsischen Tagesbildungsstätten ist derzeit ungewiss. „Die mögliche Umwandlung von Tagesbildungsstätten in Förderschulen ist seit Jahren ein regelmäßig wiederkehrendes Thema. Hier würden wir uns eine baldige Lösung wünschen“, gab Warnking dem CDU-Politiker als Denkanstoß mit auf den Weg. 

Informativer Nachmittag in der Joliente-Kaffeerösterei mit MdL Calderone

Niedersachsenpark I Pressemitteilung der Frauen Union Neuenkirchen/Br. vom 08. Oktober 2017

Zum Besuch der Joliente Erlebnis-Kaffeerösterei im Niedersachsenpark Rieste hatte die Frauen Union der CDU der Samtgemeinde Neuenkirchen eingeladen. Der Landtagsabgeordnete Christian Calderone sowie 23 Frauen und zwei Männer waren der Einladung gefolgt.

Spannender Nachmittag bei der Kaffeerösterei Juliente im Niedersachsenpark.

Spannender Nachmittag bei der Kaffeerösterei Joliente im Niedersachsenpark.

Auf dem Programm stand zunächst die von Henning Schmidt geleitete Führung durch die erst im August 2017 in Betrieb genommene Rösterei. Er sei für die Rösterei verantwortlich und mit Kaffee aufgewachsen, meinte Henning Schmidt schmunzelnd. Joliente röste in einem Jahr die Menge Kaffee, die Tchibo an einem Tag röste. Die großen Röstereien hätten einen Marktanteil von 95 %, so Henning Schmidt. Auch als kleine Rösterei könne er mit seinen vollautomatischen Anlagen mehrere tausend Kilogramm in der Woche rösten. Henning Schmidt erklärte die Kaffeeröstung sehr ausführlich und anschaulich, sodass die Führung durch die Rösterei zu einem Erlebnis wurde. Er ging bei seiner Führung auf die Kaffeepflanze, die Anbauländer rund um den Äquator, die Befüllung der beiden Trommelröster, den Röstvorgang und auf die vollautomatische Verpackungsmaschine ein. Für die von Joliente gerösteten Kaffeesorten hat der Inhaber die Rezepturen selbst entwickelt, wobei beim Rösten u.a. sehr viel Wert auf die Herstellung von magenfreundlichem Kaffee gelegt wird. Das wird dadurch erreicht, dass er weniger heiß, dafür aber länger geröstet wird. Nach der Verkostung mit vier selbst gerösteten Kaffeesorten aus Brasilien, Äthiopien, Costa Rica und Nicaragua sowie leckerem Kuchen waren sich alle einig: Diese Erlebnis-Kaffeerösterei trägt ihren Namen zu Recht.

Danach begann der politische Teil der Nachmittagsveranstaltung. Christian Calderone ist seit 2013 im Landtag und kandidiert aktuell für die Wiederwahl. Er sei gerne zu dieser Veranstaltung gekommen und wolle sich weiterhin für die Interessen seines Wahlkreises engagieren, begann er seine Ausführungen. Dazu suche er einen guten Kontakt und Austausch mit den Bürgern, auch mit den kommunalen Gremien.

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