Christian Calderone

Für Sie im Landtag!


Kramp-Karrenbauer überzeugt mit Emotionen

Hamburg I Oldenburgische Volkszeitung vom 08. Dezember 2018

von Giorgio Tzimurtas

Wer unentschlossen nach Hamburg kam, ließ die Reden der Bewerber auf sich wirken. Für so manchen Delegierten war Friedrich Merz unerwartet schwach.

Gegen 17 Uhr löste sich die Spannung in Ausrufen des Triumphes aus. Sprechchöre mit dem Kürzel „AKK“ erklangen, das für Annegret Kramp-Karrenbauer steht. Rhythmisches Klatschen erfüllte die Hamburger Messehallen. Das war der Zeitpunkt, als klar war, dass die bisherige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer vom CDU-Parteitag zu neuen Vorsitzenden gewählt worden war – zur Nachfolgerin von Angela Merkel, die 18 Jahre lang der Spitze der Christdemokraten gestanden hatte.

Alle Prognosen, die ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen „AKK“ und ihrem Konkurrenten Friedrich Merz vorausgesehen hatten, hatten sich bewahrheitet. Im zweiten Wahlgang votierten 999 Delegierte zu 51,75 Prozent für Kamp-Karrenbauer, Merz erhielt 48,25 Prozent der Stimmen. Der dritte Aspirant, Gesundheitsminister Jens Spahn, war im ersten Wahlgang mit 152 Stimmen gescheitert.

Dass Kramp-Karrenbauer schließlich das Rennen machte, das lag besonders auch an ihrer engagierten Bewerbungsrede, die sich in ihrer Emotionalität deutlich von dem eher nüchternen Vortrag von Merz abhob, der immer wieder auf seinen Spickzettel schaute.

Kramp-Karrenbauer hingegen sprach frei und erhielt beherzten Zwischenapplaus für ihre Rede mit dem Leitmotiv „Mut“. Sie warb dafür, selbstbewußt „Kurs zu halten“ und nicht ängstlich nach links oder rechts zu schauen. Ob bei der Digitalisierung, der Gestaltung der Weltordnung oder in der Frage, was aus Europa wird – „die Antwort liegt nicht in den Sternen, sondern bei uns“, sagte Kramp-Karrenbauer. Dei CDU sei „kein Gemischtwarenladen“, und der Wertekompass liege fest im „C“ der Partei, in der christlichen Prägung. Auch die bekundete Fairness wurde mit Beifall honoriert: „Keiner von uns der Kandidaten wird der Untergang für diese Partei sein“, sagte Kramp-Karrenbauer.

Merz, der erst spät in Fahrt kam, forderte „ein Signal des Aufbruchs und der Erneuerung“ vom Parteitag. Er warb für „klare Positionen“, um bessere Wahlergebnisse zu bekommen. Den stärksten Beifall erntete er mit Aussagen wie „Unsere Gesellschaft ist hilfsbereit und tolerant, aber es gibt auch Grenzen unserer Möglichkeiten.“ Im Dialog mit der Öffentlichkeit, für den er eintrat, müsse auch über Migration und Integration gesprochen werden.

Dieses Thema sprach Spahn ebenso an, forderte kontroverse Diskussionen. Spahn redete aber auch viel darüber, warum er trotz seiner Chancenlosigkeit zur Wahl für den CDU-Vorsitz antrete. Sein Credo: Es werde politisch nichts erreicht, wenn man immer nur geduldig sei.

Einer, der sich Spahn an der Parteispitze gewünscht hätte, ist Andre Hüttemeyer (Visbek), Landesvorsitzender der Oldenburger Jungen Union. Die Rede seines persönlichen Favoriten fand er stark, weil Spahn sich „nahbar“ gezeigt habe, sagte Hüttemeyer, der als Gast auf dem Parteitag war.

Unter den zehn Delegierten aus Südoldenburg waren einige vor Beginn der Bewerbungsreden derweil unentschlossen. Nicht alle wollten offen sagen, für wen sie schließlich gestimmt haben. Doch steht fest: Die Rede Kramp-Karrenbauers hat bei jenen, die sich noch nicht festgelegt hatten, den Ausschlag gegeben. Zum Beispiel bei der CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher (Löningen). Merz habe die Erwartungen nicht erfüllt, Kramp-Karrenbauer habe eine „unglaublich gute Rede“ gehalten. Breher erwartet sich nun eine Profilschärfung der Partei. Es sei wichtig, dass bei den Themen Sicherheit und Migration erkennbar werde, „wofür die CDU steht“.

Überzeugt vom Auftritt Kramp-Karrenbauers war auch der Vechtaer CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Siemer. Er habe Kramp-Karrenbauer in beiden Wahlgängen seine Stimme gegeben, weil sie in einer überzeugenden Rede die verschiedenen Strömungen der Partei zusammengefasst und für die Zukunft „hervorragende Akzente“ gesetzt habe.

Zufrieden mit der neuen Chefin ist auch Josef Holtvogt (Emstek), Geschäftsführer des CDU-Landesverbandes Oldenburg. „Sie hat im Gegensatz zu Merz die Herzen der Basis erreicht“, sagte er über seine Kandidatin. Für Merz hingegen war Johann Wimberg, der Cloppenburger Landrat. Er sagte aber auch, dass alle drei Kandidaten sehr gut gewesen seien. Sein Wunsch an „AKK“ lautet, dass schwierige Themen angegangen werden, darunter auch eine Reform des Steuerwesens, die Unternehmern und Arbeitnehmern finanziell mehr Luft lässt.

Der Quakenbrücker CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone sagte: „Nun kommt es darauf an, dass wir einen Neuanfang in der CDU schaffen.“ Merz habe deutlich gemacht, wo die Herausforderung liege: Wähler, die sich rechts von der CDUder AfD zugewandt haben und jene, die in der linken Mitte zu den Grünen abgewandert sind, zurückzugewinnen.

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Quakenbrücks neues Wohnquartier: Rat legt Vorgaben fest

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 07. Dezember 2018

Der Quakenbrücker Stadtrat hat nach intensiver Beratung und Diskussion in den vergangenen Monaten die Kriterien für die Bebauung eines Teils der Bahnbrache festgelegt. Anfang 2019 soll der städtebauliche Ideenwettbewerb starten. Das drei Hektar große Quartier soll ein Aushängeschild werden.

Das Votum war deutlich: Einstimmig (bei drei Enthaltungen) hat der Rat der Stadt Quakenbrück den Weg frei gemacht für den städtebaulichen Ideenwettbewerb für das frühere Bahngelände. Nach ausgiebiger Beratung im Ausschuss für Planen und Bauen und in den Fraktionen feilte der Stadtrat noch in der jüngsten Sitzung an den Formulierungen im Auslobungstext. Der gibt den Rahmen vor für die Planungsbüros.

Nun ist die Stadtverwaltung am Zug, die weiteren Vorbereitungen zu treffen. Der vorläufige Zeitplan sieht vor, dass der städtebauliche Wettbewerb Ende Januar 2019 öffentlich bekannt gemacht wird. Wenn alle Formalien des Verfahrens eingehalten werden, könnten der Öffentlichkeit im Juli die vom Preisgericht prämierten Entwürfe präsentiert werden.

Die fünf Ratsfraktionen sind sich einig, dass die geografische Mitte Quakenbrücks ein attraktives, innenstadtnahes, energetisch optimiertes und vielfältiges Wohnquartier bekommen soll. Ganz wichtig: Die Häuser sollen trotz der trennenden Bahnlinie Alt- und Neustadt miteinander verbinden. Maximal möglich sein soll eine dreigeschossige Bebauung mit Mehrfamilienhäusern und Hausgruppen für unterschiedliche Nutzer: altersgerechte und barrierearme Wohnungen für Senioren, kleinere Wohneinheiten für die „jungen Alten“ und kleine Wohnungen für Haushaltsgründer oder Studenten. Adäquate Angebote – als Miet- und Eigentumswohnungen – soll es auch für Familien in allen Preissegmenten geben.

„Das war kein Schnellschuss“, würdigte Christian Calderone angesichts der intensiven Beratung den vorliegenden Auslobungstext. Der Stadtrat habe sich seine eigenen Gedanken über eine Bebauung des Bahngeländes gemacht, so der CDU-Fraktionschef. Anstelle des vom Sanierungsträger Baubecon zunächst empfohlenen Investorenauswahlverfahrens – dabei hätte die Stadt das komplette Gelände an einen Investor verkauft, der dann verpflichtet gewesen wäre, die Vorgaben für die Bebauung umzusetzen – habe sich der Rat für den städtebaulichen Ideenwettbewerbentschieden und damit die richtige Wahl getroffen. „Wir wollen die besten Planungsbüros gewinnen, damit aus der Bahnbrache ein gutes Quartier für Quakenbrück entsteht“, sagte Calderone. Um den Wettbewerb attraktiv zu machen, sei das Preisgeld von ursprünglich 35.000 auf 50.000 Euro heraufgesetzt worden, denn bei einer drei Hektar großen Fläche handele es sich nicht unbedingt um ein großes Gebiet.

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Auch Delegierte aus dem Altkreis Bersenbrück wählen Merkel-Nachfolger

Altkreis Bersenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 06. Dezember 2018

Wer wird Nachfolger von Angela Merkel als Vorsitzende der CDU? Diese Frage bewegt auch die Christdemokraten im Nordkreis. Einige Ortsverbände haben vorab sogar Probeabstimmungen durchgeführt, um zu erfahren, wie ihre Basis so tickt und wohin die Reise politisch gehen könnte.

Friedhelm Spree, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes für Fürstenau, Bippen und Berge, freut sich über das Wahlverfahren mit den acht Regionalkonferenzen. Das habe zu einer Mobilisierung der CDU geführt, die der Partei im Sinne einer lebendigen Demokratie guttue. Er selbst habe an der Regionalkonferenz in Bremen teilgenommen und sei beeindruckt von den drei Kandidaten gewesen. Alle drei seien geeignet, so Spree.

Unabhängig davon hat der CDU-Vorsitzende bereits einen Fingerzeig erhalten, welchen der drei Kandidaten die Parteibasis in der Samtgemeinde Fürstenau bevorzugt. Bei der Mitgliederversammlung vor einigen Wochen habe die CDU eine geheime Abstimmung durchgeführt. Das Ergebnis: Jens Spahn landete abgeschlagen auf Platz drei. Friedrich Merz hingegen lag nur ganz knapp hinter Annegret Kramp-Karrenbauer.

Übrigens: Die CDU in der Region wird unter anderen vom ehemaligen Bundestagsabgeordneten Reinhard von Schorlemer aus Lonnerbecke vertreten. Ebenfalls mit von der Partie sind Maren von der Heide, stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion aus Ankum, und der Landtagsabgeordnete Christian Calderone aus Quakenbrück.

Als einer der 1001 Delegierten, die beim Parteitag in Hamburg Merkels Nachfolger wählen, will Calderone nicht öffentlich über seinen Favoriten sprechen. Die „Vor-Wahlen“ bei den Regionalkonferenzen hält der Quakenbrücker für „ein sehr gutes Format, um innerparteilich neuen Mut zu inhaltlichen und personellen Diskussionen zu entwickeln“. Nach dem Votum müsse die Partei aber auch weiter geschlossen auftreten, weswegen die Inflation der Nennung persönlicher Wahlentscheidungen in den vergangenen Tagen aus seiner Sicht nicht ganz hilfreich sei.

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Martin Menke bleibt zwei weitere Jahre Vorsitzender

Neuenkirchen i.O. I Oldenburgische Volkszeitung vom 30. November 2018

Martin Menke bleibt weitere zwei Jahre Vorsitzender der aktuell 78 Mitglieder des CDU-Gemeindeverbandes Neuenkirchen. Die Teilnehmer der Versammlung am Mittwoch in der Gastwirtschaft Kruse bestätigten ihn einstimmig im Amt. Stellvertretende Vorsitzende sind jetzt Ulrich Kettler und Rolf Steinkamp-Bergmann. 

Weiter gehören dem Vorstand an: Tobias Lahrmann (Schriftführer), Stefan Wehinghaus als stellvertretender Schriftführer und Mitgliederbeauftragter, Ulrich Schick (Kassierer), Helmut Steinkamp (stellvertretender Kassierer) sowie die Beisitzer Guido Oevermann, Felix Quebbemann und Bernard Hermesch.

Die Teilnehmer nutzten die Versammlung auch, um Themen anzusprechen, die ihnen unter den Nägeln brennen. So forderte das ehemalige Vorstandsmitglied Thomas Buschermöhle mit Nachdruck eine Ampelanlage an der Kreuzung Landesstraße von Vörden nach Bersenbrück und der Alfhausener Straße bei der Stickteichsiedlung. Es sei zu mehreren schweren Unfällen gekommen und grenze an ein Wunder, dass bislang noch kein Kind beteiligt gewesen sei. Ferner forderte der Redner eine Fußgängerampel bei der Wiesentalsiedlung.

In dem Zusammenhang sagte der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone, die Ampel an der Kreuzung anzuordnen sei die Aufgabe der Samtgemeinde Bersenbrück, die in diesem Bereich die zuständige Untere Verkehrsbehörde sei. Einen von manchen Bürgern geforderten Kreisverkehr an dieser Stelle lehne Bersenbrück ab. Zur Wiesental-Siedlung erklärte der Politiker, die bei Zählungen ermittelten Fußgängerzahlen reichten eigentlich nicht für eine Fußgängerampel aus, aber er führe noch Gespräche mit dem Landkreis Vechta.

Eine klare Förderjung richtete der Kommunalpolitiker Calderone wegen der Straßenausbaubeiträge, die Grundstückseigentümer bei der Sanierung von Straßen und Wegen leisten müsse, an das Land. Es müsse den Kommunen auch in Zukunft die Möglichkeit einräumen zu entscheiden, wie sie es mit diesen Beiträgen halten wollen. Es gebe Städte und Gemeinden, die sie abgeschafft haben und den Straßenbau anders finanzierten, andere hielten an den Beiträgen fest, de er selbst letztlich für die beste der nicht optimalen Regelungen halte, sagte der Christdemokrat.

Calderone: Haushalt 2019 soll Quakenbrück positiv entwickeln

Quakenbrück I Pressemitteilung vom 26. November 2018

Trotz aus Sicht der CDU vermehrter Investitionen in die Straßeninfrastruktur, in die Sauberkeit der Stadt, in die Kulturförderung, in das Stadtmarketing und in Quakenbrücker Denkmäler sollen im Haushalt 2019 auch Schulden abgebaut werden. Dies betonte CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Calderone nach der Haushaltklausur der Ratsfraktion.

Mehr Sauberkeit und Pflege der öffentlichen Grünanlagen sowie eine Komplettierung des Stadtgrün - das ist ein Ziel der CDU im Haushalt 2019. Um dies auch faktisch deutlich zu machen, pflanzten die Christdemokraten eine Rotbuche an der Pfaffenstraße.

Mehr Sauberkeit und Pflege der öffentlichen Grünanlagen sowie eine Komplettierung des Stadtgrün – das ist ein Ziel der CDU im Haushalt 2019. Um dies auch faktisch deutlich zu machen, pflanzten die Christdemokraten eine Rotbuche an der Pfaffenstraße.

Neben einer guten Einnahmesituation und eigenen Anträgen zu Einsparungen im Stadthaushalt 2019 erwarten die Christdemokraten auch durch die angekündigte Senkung der Kreisumlage positive haushalterische Effekte. Schließlich entspräche ein Punkt Kreisumlage in Quakenbrück rund 100.000 Euro.

Mit der Schaffung einer zusätzlichen Mitarbeiterstelle beim Bauhof der Samtgemeinde, die aber über den Stadthaushalt finanziert werden soll, möchte die CDU die Sauberkeit und Pflege der Grünflächen in der Stadt verbessern. Unangetastet lassen die Christdemokraten die Haushaltsansätze für die Komplettierung des Stadtgrüns. Und neue Akzente versprechen sich die Kommunalpolitiker durch die beantragte Aufnahme in das Stadtsanierungsprogramm „Zukunft Stadtgrün“, welche durch die CDU auf den Weg gebracht wurde.

Anlässlich des Endes des Ersten Weltkriegers vor 100 Jahren möchte die CDU das Ehrenmal an der ehemaligen Ackerbauschule an der Wohldstraße sanieren und in einem Projekt mit Quakenbrücker Schülern für die heutige Zeit als ein „Mahnmal für den Frieden“ sichtbar machen. 15.000 Euro möchten die Christdemokraten dafür im Haushalt veranschlagen. Mit zusätzlichen 5.000 Euro für die Städtepartnerschaften, zusätzlichen 10.000 Euro für die Musiktage und zusätzlichen 5.000 Euro für das Stadtmarketing sollen nach den Worten Calderones zentrale Aufgabenfelder der Stadt besser ausgestattet werden. Auch die Weihnachtsbeleuchtung möchten die Christdemokraten in der Stadt komplettieren und folgen damit einer Anregung aus der Bürgerschaft und der evangelischen Kirchengemeinde St. Petrus.

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Bauausschuss billigt Planentwurf für Quakenbrücker Bahnbrache

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 22. November 2018

Der Bau- und Planungsausschuss der Stadt Quakenbrück hat den Entwurf für den Bebauungsplan Nr. 24a „Bahnflächen-Süd, Teil I“ gebilligt. Sollte auch der Verwaltungsausschuss, der am 26. November tagt, grünes Licht geben, kann die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung starten.

Bei zwei Tagesordnungspunkten haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Planen und Bauen der Stadt Quakenbrück in ihrer jüngsten Sitzung mit der Gestaltung des ehemaligen Bahnbetriebsgeländes befasst.

Kaum Diskussionsbedarf gab es bei den Beratungen über den Bebauungsplan Nr. 24a „Bahnflächen-Süd, Teil I“. Wie berichtet wurde der Bebauungsplan aufgeteilt, weil ein Gutachten für das Fledermausaufkommen in einem Wald an der südlichen Friedrichstraße erstellt werden musste, das im Dezember vorliegen soll. Um aber den für das Frühjahr 2019 anvisierten Baustart der geplanten Kindertagesstätte nicht zu gefährden, hatte die Stadtverwaltung vorgeschlagen, den Bebauungsplan zu teilen. So konnte das Genehmigungsverfahren für den Plan für den nördlichen Teilbereich, in dem die Kita gebaut werden soll, weitergehen.

Wie der stellvertretende Staddirektor Frank Wuller berichtete, haben sich in dem Planentwurf nach der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung einige Änderungen ergeben. So sei der Geltungsbereich um die Straßenverkehrsfläche im Einmündungsbereich Friedrichstraße/Artlandstraße erweitert worden. Dort soll zur besseren Anbindung des ehemaligen Bahngeländes ein Kreisverkehr entstehen. Außerdem mussten die Schienen der Kleinbahn im Plan verzeichnet werden, obwohl sie längst nicht mehr genutzt werden. „Ansonsten richtet sich der Planentwurf an dem, was im städtebaulichen Rahmenplan vorgegeben war“, erläuterte Wuller. Verkehrlich erschlossen wird das Areal demnach über den Kreisverkehr und die Hasestraße. Da das Gelände als urbanes Gebiet ausgewiesen ist, können dort Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet werden. Außerdem ist eine Grünfläche zur Auflockerung der bebauten Flächen vorgesehen.

Andreas Henemann (Bündnis 90/Die Grünen) hatte noch drei redaktionelle Ergänzungen zum Planentwurf. Er forderte, dass das Höhenniveau der Fußbodenkante nicht höher liegen dürfe als das der benachbarten Gebäude. Außerdem müssten die versiegelten Flächen so klein wie möglich gehalten werden, um das weitere Absinken des Grundwasserspiegels zu vermeiden. Flachdächer und flachgeneigte Dächer sollten begrünt werden oder mit Fotovoltaik- oder Solarthermieanlagen ausgestattet werden. Die Ausschussmitglieder sprachen sich einmütig dafür aus, dass der Planentwurf erneut öffentlich ausgelegt wird und die Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme gebeten werden.

Weniger Einigkeit herrschte über die Inhalte der Auslobung des städtebaulichen Ideenwettbewerb s für den nördlichen Abschnitt der Bahnbrache. Christian Calderone (CDU) bemängelte, dass die Preisgelder von 15000, 11000 und 9000 Euro zu niedrig seien, und forderte Nachbesserung. „Wir wollen doch die Guten“, hofft Calderone so kreative Architekten zur Teilnahme am Wettbewerb zu motivieren.

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Land legt Sportstättensanierungsprogramm auf

Hannover I Pressemitteilung vom 19. November 2018 

Mit dem Ziel des Erhaltes der bestehenden (Breiten-)Sportinfrastruktur und der Reduzierung des vorhandenen Sanierungsstaus bringt die Koalition aus SPD und CDU  gemeinsam mit der Landesregierung in Niedersachsen eine Sportstättensanierungsprogramm auf den Weg.

Bis zu 100 Millionen Euro aus dem Bußgeld des VW-Konzers zu Gunsten der Landeskasse fließen in das Förderprogramm, das von Beginn 2019 bis Ende 2022 laufen soll. Gearbeitet werden soll mit vier Antragsstichtagen während dieser Laufzeit, damit jede Kommune die Chance hat, von dem Programm profitieren. „Uns war wichtig, dass es hier nicht nach dem Windhund-Prinzip geht“, erläutert der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone. „So ist Zeit, Bedarfe zu ermitteln und die Anträge zu erarbeiten.“

Dabei stehe die Sportstättensanierung im Vordergrund des Programms. Zu den fünf Förderschwerpunkten zählen kommunale Turnhallen, da sie multifunktional nutzbar und kommunale Zentren des Sports sind. Weiter gehören kommunale Hallenschwimmbäder mit Lehr- oder Wettkampfbecken zu den Förderschwerpunkten aufgrund des besonders hohen Sanierungsstaus bei Hallenbädern, Bäderschließungen und der nachlassenden Schwimmfähigkeit von Kindern und Erwachsenen. Kommunale Sportfreianlagen zählen ebenfalls dazu, gefördert werden Sportplätze und Laufbahnen sowie die dazugehörigen Sanitärgebäude.

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CDU-Neuenkirchen wählt neuen Vorstand

Neuenkirchen I Oldenburgische Volkszeitung (Text von Klaus-Peter Lammert) vom 18. November 2018

Die Wahl des kompletten Vorstandes steht im Mittelpunkt des Mitgliederversammlung des CDU-Gemeindeverbandes Neuenkirchen am 28. November (Mittwoch) ab 19:30 Uhr im Saal Kruse. Zuvor werden der Vorsitzende Martin Menge, der wieder antritt, und Kassenwart Ulrich Schick Beichte abgeben.

Melanie Thye-Lokenberg, bislang stellvertretende Vorsitzende, und Thomas Buschermöhle, noch stellvertretender Schriftführer, werden nach Worten Martin Henkes nicht wieder kandidieren. Zudem stehen Ehrungen auf der Tagesordnung.

Teilnahmen wird an der Zusammenkunft auch der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone, der Fragen zur Landespolitik beantwortet.

CDU Anwalt des ländlichen Raums

Meppen I Neue Osnabrücker Zeitung vom 10. November 2018

Zwei wichtige Personalentscheidungen sind auf dem Parteitag des CDU-Bezirksverbands Osnabrück-Emsland am Samstag im Meppen gefallen. Zum einen wurde Bezirksvorsitzender Mathias Middelberg mit 96,7 Prozent für weitere zwei Jahre als Vorsitzender wiedergewählt.

Gleich alle 150 Delegierten sprachen sich zudem für den Sögeler Jens Gieseke aus. Er soll erneut für weitere fünf Jahre als Abgeordneter die Interessen der Region im Europäischen Parlament vertreten.

Nicht nur Bezirksvorsitzender Middelberg ging in seiner 50-minütigen Rede auf die Gesamtsituation der Bundes-CDU ein. Auch wenn er den Verzicht von Bundeskanzlerin Angela Merke auf den Vorsitzendenposten der Bundes-CDU als richtigen Schritt“ bezeichnete, sagte er unter dem Applaus der Christdemokraten im Kossehof: „Wir werden sie alle noch vermissen.“ Der CDU-Bundestagsabgeordnete erinnerte daran, dass sich unter der 13-jährigen Kanzlerschaft von Merkel die Arbeitslosigkeit von 5 auf 2,2 Millionen Erwerbslose verringert habe. Zugleich warnte der 53-Jährige vor einem „Kurs nach rechts“. Als Ziel für die CDU als Volkspartei gab der Jurist die Devise aus: Wir müssen die politische Mitte besetzt behalten.“ Dabei müsse sich die CDU breit aufstellen und Lösungen aufzeigen und das alles in einem „sachlichen und menschlichen Ton“.

Er forderte zugleich ein Umdenken für den Bezirksvorstand: „Wir müssen uns weiblicher aufstellen.“ So wurde Franziska Runde zur Mitgliederbeauftragten gewählt. Zudem wählte das Plenum sie wie Christian Calderone und Reinhold Hilbers zu Stellvertretern von Middelberg. Schatzmeister bleibt Günter Alsmeier. Unter den 15 Beisitzern finden sich vier Frauen. Insgesamt zählt der Bezirksverband 10.635 Mitglieder.

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Parteitag des Kreisverbandes Aurich unter dem Eindruck der Bayern-Wahl

Aurich I Anzeiger für das Harlingerland vom 21. Oktober 2018

Sven Behrens kandidiert für den Vorsitz des CDU-Bezirksverbandes. Das war abschließend die zentrale Botschaft des Kreisparteitages des CDU-Kreisverbandes Aurich in der „Alten Post“ in Ogenbargen.

Dazu hieß der Auricher Kreisvorsitzende neben dem Vorstand und den Delegierten den Europaabgeordneten Jens Gieseke und den Landtagsabgeordneten und Wahlkreispaten Christian Calderone willkommen.

In seinem Grußwort berichtete Gieseke aus der Europapolitik und ging speziell auf das Thema Brexit ein. Landtagsabgeordneter Christian Calderone kritisierte die Bundespolitik. Viele Abgeordnete hätten sich zu weit von den Bürgern entfernt und seien zu wenig vor Ort.

„Zuhören und anpacken anstatt wegzugucken“ war die zentrale Aussage von Sven Behrens. Angesichts des enttäuschenden Wahlergebnisses in Bayern müsse man sich die Frage nach inhaltlichen und personellen Konsequenzen stellen. Ein „weiter so“ dürfe es nicht geben. Weitere wichtige Themen waren Enercon in Aurich und die geplante Zentralklinik. Auch Wahlen standen an.