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Für Sie im Landtag!


“Wechsel zu G9 erfordert Neubau von Klassenräumen”

Bersenbrück/Quakenbrück I Pressemitteilung der CDU-Kreistagsfraktion vom 28. Juli 2017

Kreistagsmitglieder aus der CDU/FDP/CDW-Gruppe im Kreistag des Landkreises Osnabrück haben sich am Dienstag (25. Juli 2017) die Zeit genommen, das Artland-Gymnasium Quakenbrück und das Gymnasium Bersenbrück zu besuchen und mit den beiden Schulleitern Stephan Keppler und Falk Kuntze zu sprechen. Inhalt der Gespräche waren die durch den Wechsel von der achtjährigen (G8) auf die neunjährige (G9) Schulzeit erforderlichen Baumaßnahmen an den beiden Schulen.

Zu Besuch im Artland-Gymnasium Quakenbrück.

Zu Besuch im Artland-Gymnasium Quakenbrück.

Für die Kreispolitiker und ihren Vorsitzenden Martin Bäumer ist klar: “Der Wechsel sorgt dafür, dass zukünftig ein ganzer Jahrgang zusätzlich beschult wird. Dafür fehlen bislang die entsprechenden Räume. Wir werden uns dafür stark machen, dass im Kreishaushalt Geld für die erforderlichen Baumaßnahmen bereitgestellt wird.”

Auf den ersten Blick erscheine es unlogisch, dass die Wiederherstellung der ursprünglichen Schulzeit von neun Jahren am Gymnasium mehr Platz erfordere. Dabei sei allerdings zu bedenken, dass die Auflösung der Orientierungsstufe eigentlich schon vor Jahren Anbauten erforderlich gemacht hätte, wenn die Schulzeit an den Gymnasien nicht auf acht Jahre verkürzt worden wäre. Darauf wies Schulleiter Stephan Keppler hin. Zusätzlich werde die Rückkehr zu 30 Wochenstunden in der Sekundarstufe I zu einer stärkeren Auslastung der Klassenräume am Vormittag führen. Das Artland-Gymnasium in Quakenbrück sei stabil 4zügig, aktuell lägen 107 Anmeldungen für das neue Schuljahr vor. “Unter den 800 Schülern sind auch 150 Schüler aus dem Landkreis Cloppenburg, die überwiegend aus Bevern und Essen stammen.” Das dies gut für das Artland-Gymnasium sei, bestätigte der heimische Landtags- und Kreistagsabgeordnete Christian Calderone.

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MdL Calderone lädt zur Hospitation ein

Quakenbrück I Pressemitteilung vom 25. Juli 2017

Seit 1998 führt der Niedersächsische Landtag im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit das Hospitationsprogramm „Schülerinnen und Schüler begleiten Abgeordnete“ durch. Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone beteiligt sich auch im kommenden Schuljahr daran und bietet Jugendlichen aus seinem Wahlkreis die Möglichkeit, ihm im Alltag über die Schulter zu blicken.

Ziel des Programms ist es, Interessierten die Möglichkeit zu geben, Abgeordnete des Niedersächsischen Landtages während eines maximal einwöchigen Zeitraums als Hospitantin beziehungsweise Hospitant zu begleiten und so deren Aktivitäten und Aufgaben in ihrer ganzen Bandbreite kennenzulernen. Calderone selbst ist schon mehrfach von Jugendlichen begleitet worden und freut sich, wenn auch im kommenden Schuljahr rege von dem Angebot Gebrauch gemacht wird. „In der Zeit der Hospitation bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kleinen Eindruck von den Aufgaben eines Landtagspolitikers im Wahlkreis und in der Landeshauptstadt“, so seine Meinung. Und gerade in einem flächenstarken Wahlkreis werde den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie viele Themen die Landtagspolitik, aber auch die Kommunen beschäftigten.

Angesprochen sind Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen neun bis 13. Weitere Informationen zur Hospitation gibt es auf der Homepage des Landtages unter www.landtag-niedersachsen.de/jugend_schueler_begleiten_abgeordnete oder direkt bei Christian Calderone unter der Telefonnummer 05431 2260 oder per Mail an post@calderone.de .

 

Metzger Rathsmann aus Lünne wünscht sich neues Kontrollwesen

Lünne I Lingener Tagespost vom 17. Juli 2017

Eine stärkere Unterstützung für junge Unternehmer sowie ein nachvollziehbares und kostengünstiges Kontrollwesen wünscht sich Fleischermeister Thomas Rathsmann aus Lünne. Dies hat der junge Handwerksmeister den Mitgliedern des Arbeitskreises Agrar der CDU-Landtagsfraktion für die politische Arbeit mit auf den Weg gegeben.

Den Familienbetrieb stellten (von rechts) Georg junior, Georg senior und Thomas Rathsmann den Gästen rund um den mächtigen Bullen aus Kunststoff vor.

Den Familienbetrieb stellten (von rechts) Georg junior, Georg senior und Thomas Rathsmann den Gästen rund um den mächtigen Bullen aus Kunststoff vor.

Bei einem Besuch der CDU-Landespolitiker in der mittelständischen Metzgerei stand nach Darstellung des agrarpolitischen Sprechers Helmut Dammann-Tanke die Information über die Perspektiven eines fleischverarbeitenden Handwerksbetriebes im Mittelpunkt. Zudem gehe es um die Folgen der gesellschaftspolitischen Diskussion rund um Fragen des Tierwohls auf landwirtschaftlichen Betrieben. Gemeinsam mit den Fraktionskollegen Christian Calderone und Hans-Joachim Deneke-Jöhrens hatte Dammann-Tamke zunächst einen Schweinezüchter mit Offenstallhaltung in Neuenkirchen besucht. In Lünne begrüßte Fraktionskollege Heinz Rolfes mit Samtgemeindebürgermeister Bernhard Hummeldorf und Bürgermeisterin Magdalena Wilmes sowie CDU-Landtagskandidat Christian Fühner die Gäste.

Bei einem Rundgang durch den Betrieb stellte Thomas Rathsmann das Unternehmen vor, das er in der fünften Generation gemeinsam mit seinem Vater führt. Der Großvater unterstützt bei Bedarf. Die Wurzeln liegen in Schlesien, wo Großvater Georg sein Handwerk erlernt hat. Nach der Vertreibung nach dem Krieg wurde in Lünne eine neue Metzgerei gegründet. Noch heute werden diverse Wurstsorten nach alten Familienrezepten hergestellt. Dazu zählt auch die schlesische Weißwurst. „Der Opa hat mir inzwischen das Rezept und die Herstellungsweise verraten“, erzählt Thomas Rathsmann. Er versuche, den Produkten eine individuelle Note zu geben. In dem Zusammenhang gewährte er den Besuchern einen Blick in die Gewürzküche, in der auch regionale Gewürze Verwendung finden.

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„Hackemoor unter Strom“ erkämpft Verfahrensprüfung

Merzen I Bersenbrücker Kreisblatt vom 04. Juli 2017

Beinahe symbolisch wirkte der Name des Versammlungsortes für den Informationsabend der Bürgerinitiative Hackemoor unter Strom: „Zum Löwen“ heißt das Lokal in Merzen, und wie die Löwen kämpften Udo Biemann und sein Team, um noch den Fuß in die Tür zu bekommen für ein ergebnisoffenes und faires Suchverfahren bei der vom Netzbetreiber Amprion in Merzen geplanten Umspannanlage.        

Tatsächlich wurde der Knoten – besser: ein Knoten – durchschlagen: Der Leiter des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) konnte sich der geschickten Argumentation und dem zunehmenden Druck im Saal nicht entziehen. Er gab seine anfänglich starre Haltung auf und sagte zu, die gut begründete Forderung nach einem Raumordnungsverfahren (ROV) „mitzunehmen“ und nochmals intensiv zu prüfen.

Deutlich wurde, dass die „große Politik“ den weitestgehend überirdischen Verlauf der geplanten 380-kV-Leitung vorantreibt und den Standort der Umspannanlage schnellstens festschreiben möchte. War die Bürgerversammlung trotzdem ein Erfolg ? Ohne Zweifel, denn es gibt einen neuen Hoffnungsschimmer – geradezu erzwungen von BI-Initiatoren, Bürgern sowie Kommunalpolitikern und unterstützt vom Landkreis Osnabrück. Kreisrat Dr. Winfried Wilkens hatte sich früh für ein ROV zum Umspannwerk und für Erdverkabelungs-Lösungen eingesetzt. Er stellte in der Diskussion die rechtliche Situation von bis zu fünf verschiedenen Genehmigungen für eine Ausbaumaßnahme in Frage.

„Wir reden heute Klartext“ startete Udo Biemann seinen kämpferischen Rückblick – auf Aktionen mit anderen Bürgerinitiativen, eine Fahrt zu Vertretern des Niedersachsenparks, um dortige Chancen für ein Umspannwerk auszuloten, Treffen der Beteiligten in Berlin („eine Alibi-Veranstaltung“), eingeholte Expertisen und Termine mit Rechtsberatern, Teilnahme am Dialogforum Cloppenburg, wo der Netzbetreiber Tennet per ROV durchaus verschiedene Standorte für ein Umspannwerk prüft, sowie Besprechungen mit Vertretern aus Polit

Die oft frustrierenden Erfahrungen wurden „übertroffen“ von ausbleibenden konkreten Ergebnissen eines Runden Tisches, der unter Teilnahme von Amprion viermal tagte. Transparenz und Prüftiefe wie beim ROV sollten Ziele sein, aber herausgekommen sei nicht einmal eine gemeinsame Abschlusserklärung trotz der Einschaltung von IKU-Dialogexperten. Kriterien für die Standortbewertung wie zwölf Hektar Flächenbedarf, technische Machbarkeit, Erhalt von Schutzgebieten und Landschaftsbild wurden kaum geprüft, viele Fragen blieben offen. Die BI seien als Sündenböcke hingestellt worden. Der angebliche „Termindruck durch Netzüberlastungen“ sei längst widerlegt.

Von einer „Verzögerungs- und Vertuschungstaktik“ sprach Neuenkirchens Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nikolay und vergab „eine klare 6“. Sie sei enttäuscht und entsetzt von den Amprion-Versuchen, Zwietracht zwischen den Kommunen zu säen. Sie stellte – wie auch andere – klar, dass mit dem Umspannwerk-Standort die Trassenführung der 380-kV-Leitung ja bereits eindeutig festgelegt werde: „Das können wir nicht akzeptieren“ sagte sie unter großem Beifall.

Den erhielt – in geringerer Form – auch Bersenbrücks Samtgemeindechef Horst Baier, ebenso am Thema interessiert wie die Bürgermeister Gregor Schröder und Detert Brummer-Bange sowie Claus Peter Poppe. Niedersachsen gelte in Berlin als rebellisch, das habe er in Hannover erfahren. In Bayern sei ihm sogar eröffnet worden: „Wir brauchen keinen Strom aus dem Norden“. Man habe dort ein eigenes Konzept. Er setzte Hoffnungen auf Erdverkabelung.

Biemann kritisierte die einseitige Amprion-Präsentation zur 380-kV-Umspannanlage im Neuenkirchener Rat. Technisch sei der Netzbetreiber nicht auf dem neuesten Stand. Ein Freileitungsprojekt sei angeblich zwingend, dabei gebe es Gutachten, die Gleichstrom und damit Erdverkabelung als absolut zukunftsfähig bezeichnen. Der Wald müsse bei dem in Hackemoor geplanten Umspannwerk weiträumig fallen. „Erstmals überhaupt ist auch das Problem Lärm aufgegriffen worden“.

Sarkastische Bemerkungen und skeptische Mienen im Saal gab es, als Franz-Josef Sickelmann, Leiter des Amtes für Regionale Landesentwicklung, behauptete, ein ROV sei gesetzlich nur zulässig, wenn Amprion es beantrage. Merzen sei vom Gesetzgeber „nicht ganz grundlos“ als Endpunkt festgelegt worden, weil dort schon Höchstspannungsleitungen mündeten. Der Begriff „Suchraum“ würde so ad absurdum geführt, warf ein Zuhörer ihm vor.

Anzeichen von Nervosität zeigten Sickelmann und Bernhard Heidrich (ArL), als Udo Biemann verdeutlichte, dass gemäß amtlicher Verlautbarung „…neu zu errichtende Umspannwerke…“ nicht Punkt-, sondern Streckenmaßnahmen seien, die zwingend ein ROV erforderten. Die Quelle – „Bestätigung Netzentwicklungsplan Strom (Zieljahr 2024)“ der Bundesnetzagentur – warf der BI-Chef gleich mit an die Wand. Die Bitte von Sickelmann, ihm diese zu überlassen, sorgte für Gelächter im Saal.

Auch seine Bemerkung „Wenn etwas nicht richtig gemacht wurde, werden wir das prüfen. Dafür sind wir hier“ stieß nicht auf Wohlwollen. „Solche Quellen müssten Sie doch selbst längst haben. Am Anfang haben Sie so getan, als wenn alles 100%ig in Ordnung wäre. Jetzt versuchen Sie, die Kurve zu kriegen“ warf ihm ein älterer Zuhörer vor.

Bundesbedarfsplan (BBPlG), Erdverkabelung und Autobahnkorridore – von Teilnehmern aus dem BI-Team eindringlich vorgetragen – waren weitere Problemfelder, zu denen meist Bernhard Heidrich Stellung nahm. D1/D2-Trassen seien als allzu konfliktträchtige Lösungen verworfen worden. Kreisrat Dr. Winfried Wilkens hielt fünf verschiedene Genehmigungen für eine Ausbaumaßnahme nach 51b (Vorzugskorridor) für rechtlich fragwürdig. Die besten Lösungen für Standorte sowie für 110-kV- und 380-kV-Einleitungen seien nur per ROV zu finden. Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Calderone erklärte „Wir arbeiten daran, die Landesregierung zu einer Bundesratsinitiative zu bewegen, neue Technologien zu berücksichtigen“.

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…durch den Landtag spaziert

Elsfleth/Hannover I NordWestZeitung vom 29. Juni 2017

Zwölf Elsflether waren der Einladung des FDP-Landtagsabgeordneten Horst Kortlang nach Hannover gefolgt. In Begleitung seines Wahlkreismitarbeiters Hayo Sieckmann wurde zuerst das Museum für Energiegeschichte  angesteuert.  „Das hat sich wirklich gelohnt“, hieß es im Anschluss übereinstimmend.

Die Besuchergruppe im Landtag in Hannover.

Die Besuchergruppe im Landtag in Hannover.

Nach einem Stadtbummel traf sich die Gruppe dann im Landtagsgebäude. Eine Zeit lang verfolgten die Wesermärschler die Plenardebatte, danach stand zum Abschluss des Besuchs im Landtag die Diskussion mit den Abgeordneten aus dem Wahlkreis auf dem Programm. Für die verhinderten Björn Thümler (CDU) und Karin Logemann (SPD)  sprangen die Abgeordneten Christian Calderone (CDU) und Axel Brammer (SPD) ein. Gemeinsam mit Horst Kortlang, der zuvor noch im Plenarsaal gesprochen hatte, sprachen die Abgeordneten mit den Gästen aus der Wesermarsch  über Grundwasser. Es wurde betont, auch aus der Besuchergruppe heraus, dass nur sehr wenige Messbrunnen den Grenzwert von 50 Milligramm Nitrat je Liter Grundwasser überschreiten. Das  in Kraft getretene neue Düngegesetz wird den Neueintrag verhindern, hieß es weiter, denn nun dürfen maximal 170 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar gedüngt werden; da Grünlandflächen mehr Stickstoff aufnehmen können, wird es vermutlich einen entsprechenden Antrag der Landesregierung auf Erhöhung auf 230 Kilogramm geben.

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Keine Pauschalförderung für Schwarz-Weiß Quakenbrück

Quakenbrück I Bersenbrücker Kreisblatt vom 23. Juni 2017

Der Sportverein Schwarz-Weiß Quakenbrück erhält für seine Jugendarbeit künftig einen Zuschuss von der Stadt Quakenbrück. Eine jährliche Pauschalförderung in Höhe von 1500 Euro, die der Verein beantragt hatte, lehnte der Stadtrat dagegen mit großer Mehrheit ab.

Drei Jahre gibt es den Verein Schwarz-Weiß Quakenbrück inzwischen, und damit erfüllt er eine wichtige Bedingung, um in die Richtlinie zur Förderung von Vereinen, Verbänden und Institutionen der Stadt Quakenbrück aufgenommen zu werden. Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung (wir berichteten) einstimmig beschlossen, Schwarz-Weiß ab sofort bei der Förderung zu berücksichtigen. Diese Formalie ist Voraussetzung dafür, dass die Stadt dem Sportverein pro jugendlichem Mitglied unter 18 Jahren eine Förderung von drei Euro pro Jahr ausschütten kann. Dabei handelt es sich um eine sogenannte Grundförderung. Paragraf 3 der Richtlinie sagt aber auch, dass Sportvereine keine weiteren Pauschalbeträge erhalten.

Genau diesen hatte der SV Schwarz-Weiß aber beantragt. Der Vorstand begründet den Wunsch damit, dass er „in Quakenbrück seit Jahren und vor allem im Stadtteil Neustadt eine wichtige Rolle übernommen hat“. Er beabsichtige, verstärkt Kinder und Jugendliche für den Verein zu gewinnen und vor allem durch die Zusammenarbeit mit Familien mit Migrationshintergrund die jungen Menschen für die Vereinsarbeit zu begeistern.

Damit nehme Schwarz-Weiß aber keine Sonderstellung ein, erläuterte in der Ratssitzung Fachbereichsleiter Heinz Korte. Gerade das Thema Integration und damit das Zusammenbringen von Menschen strebten alle Sportvereine schon aus ihrem Selbstverständnis an. Eine jährliche Pauschalförderung könne deshalb nicht gewährt werden, sagte er, wohl aber die Grundförderung. Das hatte auch der Fachausschuss so empfohlen.

„Sie müssten es doch besser wissen“, kritisierte Andreas Maurer die Sichtweise der Verwaltung. Er würdigte das „beispiellose Engagement“ des Vereins, über den Sport Kinder zu erreichen, „die von ihren Eltern eben nicht in die Vereine geschickt werden“. Die Stadt, so der Linken-Fraktionsvorsitzende, müsse alles tun, um den Verein zu unterstützen. Der habe nicht zuletzt deshalb Probleme, weil ihm als Quakenbrücker Verein für Fußballspiele ein Sportplatz in Menslage zugewiesen worden sei. Dahin fahre kein Bus, auch sei diese Situation dafür verantwortlich, dass die Einnahmen gegen Null gingen. Maurer: „Die Förderung nicht zu gewähren, ist ein falsches Signal und einfach traurig.“

„Das ist reine Polemik“, konterte SPD-Fraktionsvorsitzender Thomas Fisse. Die Vergabe der Sportplätze an Vereine sei ausschließlich Angelegenheit der Samtgemeinde Artland. Die Stadt unterstütze Schwarz-Weiß Quakenbrück durchaus und habe bei dessen Versuch, Container als Umkleide- und Sanitärräume am früheren Sportplatz an der Tilsiter Straße sehr wohl geholfen. „Und das weißt du auch“, wandte er sich an Maurer. Die Grundförderung sei unstrittig, aber bei der Pauschalförderung könne der Vereine keine Sonderbehandlung erfahren. Diese Auffassung teilte auch Galina Krieger (FDP).

Calderone: Begegnungszentrum könnte Situation verbessern

Christian Calderone sagte, alle Vereine seien gleich zu behandeln. Die Situation des Sportvereins Schwarz-Weiß sei sicher eine besondere, so der CDU-Fraktionschef. Er hielt es für möglich, dass auch dem Verein mit dem angedachten Bau eines Begegnungszentrums in der Neustadt geholfen und die Situation verbessert werden könne.

Radtour der CDU rund um Merzen

Merzen I Bersenbrücker Kreisblatt vom 14. Juni 2017

Die Mitglieder des CDU-Samtgemeindeverbandes Neuenkirchen unternehmen am Donnerstag, 22. Juni, eine Fahrradtour. Zentraler Treffpunkt ist um 19:00 Uhr die Gaststätte Von dem Brinke im Neuenkirchener Ortsteil Steinfeld. Die Teilnehmer aus der Gemeiknde Merzen treffen sich um 18:30 Uhr am Rathaus, die aus Neuenkirchen um 18:30 Uhr am Brunnenplatz und die aus Voltlage um 18:30 Uhr am Gemeindebüro

Die Tour führt rund um Merzen. Begleitet werden die Radler vom CDU-Landtagsabgeordneten Christian Calderone, der zwischendurch über die Landespolitik berichten wird. Auch ein Besuch der Firma Möller Maschinenbau ist vorgesehen. Im Anschluss wird gegrillt.

Grafelder Hof stellt ökologische Milchviehhaltung um

Grafeld I Bersenbrücker Kreisblatt vom 08. Juni 2017

An der Herzlaker Straße in Grafeld herrschte Hochbetrieb. Gleich eine ganze Reihe von Pkw parkten am und auf dem Hof der Familie Grothejohann-Holtheide. Die stellt derzeit ihre konventionelle Landwirtschaft auf einen ökologisch geführten Betrieb um. Dafür interessierte sich die Politik.

Wechsel vom Sitzungssaal in den Kuhstall: Guido Holtheide (links) und Jörn Bender (Vierter von Links) erläuterten dem Landtagsabgeordneten Christian Calderone (Zweiter von links), dem stellvertretenden Landrat Werner Lager (Sechster von links) und weiteren Kreistagsmitgliedern die Umstellung auf ökologische Milcherzeugung.

Wechsel vom Sitzungssaal in den Kuhstall: Guido Holtheide (links) und Jörn Bender (Vierter von Links) erläuterten dem Landtagsabgeordneten Christian Calderone (Zweiter von links), dem stellvertretenden Landrat Werner Lager (Sechster von links) und weiteren Kreistagsmitgliedern die Umstellung auf ökologische Milcherzeugung.

Zu dem Treffen hatten Guido Holtheide und Jörn Bender vom Biokreis NRW eingeladen – einem Netzwerk aus Landwirten, Verarbeitern und Verbrauchern, das seit 2001 besteht und mehr als 160 Mitglieder in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hat, die 6500 Hektar bewirtschaften und dem nun auch der Hof Grothejohann-Holtheide angehört. Die Umstellung von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft macht angesichts der Umbrüche und Beschränkungen in der Landwirtschaft für bestimmte Betriebe Sinn. Oft besteht nur die Möglichkeit, stark zu wachsen oder aber sich zu spezialisieren – zum Beispiel auf ökologische Milchviehhaltung.

Das allein reicht aber nicht. Es muss eben auch ein Netzwerk her, dass unter anderem die Vermarktung erleichtert. Aus diesem Grunde hat sich der Hof Grothejohann-Holtheide im Rahmen des Biokreises NRW mit sieben Betrieben in der Region zusammengetan, und zwar in Badbergen, Fürstenau, Bersenbrück, Melle und Borgholzhausen. Die Betriebe verfügen zusammen über gut 500 Hektar und 500 Milchkühe. Eine solche Zusammenarbeit beispielsweise in Form von Liefergemeinschaften für Milch hat wirtschaftliche Vorteile. Zudem ist ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch gerade in der Zeit der Umstellung wichtig.

Als übergeordnetes Netzwerk hat sich der Biokreis NRW angeboten – auch, weil der Wechsel der Wirtschaftsweise eine komplexe Angelegenheit ist, wie Guido Holtheide und Jörn Bender den Gästen deutlich machten – unter ihnen der Landtagsabgeordnete Christian Calderone, der stellvertretende Landrat Werner Lager sowie Vertreter der Fraktionen im Kreistag. Sie erfuhren unter anderem, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um ökologisch wirtschaften zu können – angefangen beim Umstellen des Futters für die Milchkühe, über Vorschriften beim Düngen, der Anschaffung neuer Maschinen und Geräte bis hin zum Umbau von Stallanlagen.

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Calderone lässt nicht locker in Sachen Bahnhalt Alfhausen

Alfhausen/Hannover I Pressemitteilung vom 23. Mai 2017

Nichts Neues – das war der Inhalt der Antwort auf eine Klei-ne Anfrage an die Landesregierung, in der Christian Calderone nach dem aktuellen Sachstand zur Reaktivierung des Bahnhalts in Alfhausen nachgefragt hatte. Doch das reicht dem CDU-Landtagsabgeordneten so nicht aus und so hat er sich jetzt erneut mit dieser Frage an die Landesregierung gewandt. 

Unter anderem war der Antwort zu entnehmen, dass „für die Reaktivierung des Bahnhaltes … voraussichtlich Infrastrukturmaßnahmen in den Streckenabschnitten Oldenburg-Osnabrück und Bramsche-Neuenkirchen erforderlich“ sind, dass die PlaNOS „das Reaktivierungsvorhaben planerisch zu entwickeln hat“ oder dass „ein erster Bericht der PlaNOS über den Fortgang der Planungen im Bahnhof Alfhausen für das Frühjahr 2017“ zu erwarten sei. Eine Nachfrage bei der PlaNOS habe ergeben, die Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück GbR (PlaNOS) wisse nicht, dass sie „das Reaktivierungsvorhaben planerisch zu entwickeln hat“.

Und nun? Diese Information hat Calderone zum Anlass für eine erneute Kleine Anfra-ge an die Landesregierung genommen. Er möchte wissen, welche Infrastrukturen in den genannten Streckenabschnitten warum erforderlich sin und was der erwartete Bericht der PlaNOS über den Fortgang der Planungen im Bahnhof Alfhausen aussagt. Natürlich fragt er auch nach, warum die PlaNOS nicht wisse, dass sie das Reaktivie-rungsvorhaben planerisch zu entwickeln habe. Auch interessiert ihn, welche Aufgabe die PlaNOS aus Sicht der Landesregierung bei der Reaktivierung des Bahnhaltes Alf-hausen hat und wie die weitere Aufgabenverteilung zwischen Deutscher Bahn, Lan-desnahverkehrsgesellschaft, Landesverkehrsministerium, PlaNOS und gegebenenfalls weiteren Beteiligten aussieht. Und eine letzte Frage stellt Calderone, deren Antwort sicherlich nicht nur die Alfhauser Bürgerinnen und Bürger brennend interessiert: Was unternimmt die Landesregierung, um möglichst schnell zu einer Reaktivierung des Bahnhaltes Alfhausen zu gelangen?

Was beinhaltet die Antwort der Landesregierung konkret?

Alfhausen/Hannover I Pressemitteilung vom 22. Mai 2017

Nichts Neues – das war der Inhalt der Antwort auf eine Klei-ne Anfrage an die Landesregierung, in der Christian Calderone nach dem aktuellen Sachstand zur Reaktivierung des Bahnhalts in Alfhausen nachgefragt hatte. Doch das reicht dem CDU-Landtagsabgeordneten so nicht aus und so hat er sich jetzt erneut mit dieser Frage an die Landesregierung gewandt. 

Unter anderem war der Antwort zu entnehmen, dass „für die Reaktivierung des Bahnhaltes … voraussichtlich Infrastrukturmaßnahmen in den Streckenabschnitten Oldenburg-Osnabrück und Bramsche-Neuenkirchen erforderlich“ sind, dass die PlaNOS „das Reaktivierungsvorhaben planerisch zu entwickeln hat“ oder dass „ein erster Bericht der PlaNOS über den Fortgang der Planungen im Bahnhof Alfhausen für das Frühjahr 2017“ zu erwarten sei. Eine Nachfrage bei der PlaNOS habe ergeben, die Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück GbR (PlaNOS) wisse nicht, dass sie „das Reaktivierungsvorhaben planerisch zu entwickeln hat“.

Und nun? Diese Information hat Calderone zum Anlass für eine erneute Kleine Anfra-ge an die Landesregierung genommen. Er möchte wissen, welche Infrastrukturen in den genannten Streckenabschnitten warum erforderlich sin und was der erwartete Bericht der PlaNOS über den Fortgang der Planungen im Bahnhof Alfhausen aussagt. Natürlich fragt er auch nach, warum die PlaNOS nicht wisse, dass sie das Reaktivie-rungsvorhaben planerisch zu entwickeln habe. Auch interessiert ihn, welche Aufgabe die PlaNOS aus Sicht der Landesregierung bei der Reaktivierung des Bahnhaltes Alf-hausen hat und wie die weitere Aufgabenverteilung zwischen Deutscher Bahn, Lan-desnahverkehrsgesellschaft, Landesverkehrsministerium, PlaNOS und gegebenenfalls weiteren Beteiligten aussieht. Und eine letzte Frage stellt Calderone, deren Antwort sicherlich nicht nur die Alfhauser Bürgerinnen und Bürger brennend interessiert: Was unternimmt die Landesregierung, um den Bahnhalt Alfhausen schnellstmöglich zu realisieren.